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Zeichen gegen Krieg: Neuer Marktplatz in Karlshorst heißt künftig «Odesaplatz»

Zeichen gegen Krieg: Neuer Marktplatz in Karlshorst heißt künftig «Odesaplatz»

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) spricht beim Richtfest. Donnerstag, 05.01.2023, 15:30

In Berlin-Karlshorst soll ein Marktplatz künftig den Namen der ukrainischen Hafenstadt Odessa tragen. Der neugestaltete Marktplatz an der Treskowallee zwischen Rheinsteinstraße und Ehrenfelsstraße soll am 16. Januar um 11.00 Uhr feierlich eröffnet und in «Odesaplatz» benannt werden, wie das zuständige Bezirksamt am Donnerstag mitteilte.

Das Bezirksamt Lichtenberg entschied eigenen Angaben zufolge bewusst für die Schreibweise «Odesaplatz», weil sie die korrekte Transkription aus dem Ukrainischen darstelle. Wer Odesa mit doppeltem «s» schreibe, transkribiere den Stadtnamen aus dem Russischen. Das sei zwar durchaus üblich, aber es wäre exakt das Gegenteil des Zeichens, das der Bezirk mit der Benennung setzen möchte, hieß es.

Die Umbenennung war laut Bezirk eine Initiative des Bezirksbürgermeisters Michael Grunst (Die Linke) sowie des Bezirksstadtrats Martin Schaefer (CDU). Im August 2022 wurde die Benennung beschlossen. «Diese Namensgebung steht für den Respekt vor dem Kampf der Ukraine für ein friedliches, freies und demokratisches Europa», teilte Grunst per Mitteilung mit.

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