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Vor dem EM-Finale in London : Fans versuchen Wembleystadion zu stürmen

EM-Finale zwischen Italien und England + Bundesliga-Profi schwärmt von Chiellini + Uli Hoeneß kritisiert Nationalmannschaft + Der Newsblog zur EM.

Vor dem EM-Finale in London : Fans versuchen Wembleystadion zu stürmen

Die englischen Fans fiebern auf dem Leichester Square in London dem EM-Finale entgegen.Foto: IMAGO / NurPhoto

Schon Stunden vor Anpfiff des EM Finales zwischen England und Italien im Wembleystadion ist die Stimmung in London ausgelassen. Besonders englische Fans feiern wie vor der Pandemie (mehr dazu im Newsblog).

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Vor dem EM-Finale in London : Fans versuchen Wembleystadion zu stürmen

Fans versuchen, vor EM-Finale ins Wembleystadion zu stürmen 

Vor dem EM-Finale in London haben Fußballfans englischen Medienberichten zufolge versucht, in das Wembleystadion zu stürmen. Das berichteten mehrere Online-Portale am Sonntag vor dem Endspiel übereinstimmend. Einem Bericht des Portals „The Athletic“ zufolge könnten Hunderte an den Sicherheitskräften vorbeigekommen sein. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, dass sie auch ins Stadion gelangt seien. „Sky Sports News“ sprach von bis zu 100 Fans. Inzwischen sie die Lage aber unter Kontrolle.

Die UEFA bestätigte, dass Fans über die äußeren Sicherheitszäune gelangt seien. Sie hätten sich jedoch keinen Zugang zum Innenbereich des Stadions verschafft. Die Ausrichtung des Spiels stehe nicht infrage.

Auf Videos war zu sehen, wie Menschen mutmaßlich eine Treppe am Stadion hochrannten und von Sicherheitspersonal verfolgt wurden. Auf einem anderen Video war zu sehen, wie mehrere Menschen eine Blockade von Sicherheitspersonal durchbrachen und dabei auch Absperrgitter umwarfen.

Schon Stunden vor dem Finale um 21.00 Uhr hatten Hunderte Fans vor dem Wembley-Stadion gefeiert. Vor allem Anhänger der englischen Mannschaft tanzten und sangen am Sonntagnachmittag in unmittelbarer Nähe zur Arena im Nordwesten Londons, einige von ihnen zündeten Bengalos. Wie schon im Vorfeld vieler anderer EM-Spiele in London trugen sie fast alle keine Masken und hielten keinen Abstand zueinander. Mehr als 60 000 Zuschauer sollen bei der Partie am Abend im Stadion sein. (dpa)

Vor dem EM-Finale in London : Fans versuchen Wembleystadion zu stürmen

Hunderte Fans feiern vor dem Wembleystadion

Stunden vor dem Finale der Fußball-Europameisterschaft zwischen England und Italien haben Hunderte Fans vor dem Wembleystadion gefeiert. Vor allem Anhänger der englischen Mannschaft tanzten und sangen am Sonntagnachmittag in unmittelbarer Nähe zur Arena im Nordwesten Londons, einige von ihnen zündeten Bengalos. Wie schon im Vorfeld vieler anderer EM-Spiele in London trugen sie fast alle keine Masken und hielten keinen Abstand zueinander.

Mehr als 60 000 Zuschauer sollen bei der Partie am Abend (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) im Stadion sein. Zwar gelten offiziell Masken- und Abstandsregeln in der Arena, Bilder und Videos hatten dennoch auch während der Partien in London Szenen wie vor der Corona-Pandemie gezeigt. Die Engländer bestreiten gegen Italien ihr erstes großes Finale seit der Weltmeisterschaft 1966. (dpa) Kein Beitrag vorhanden

Die Aufstellungen der beiden Mannschaften:

England stellt auf Dreierkette um – Italien unverändert

Englands Nationalteam startet im Finale der Fußball-Europameisterschaft gegen Italien wie erwartet ohne Borussia Dortmunds Jadon Sancho. Stattdessen stellt Trainer Gareth Southgate für die Partie am Sonntagabend (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) etwas überraschend auf eine Dreierkette um. Kyle Walker, John Stones und Harry Maguire werden in der zentralen Defensive starten, so hatten die Three Lions bei diesem Turnier bislang nur beim 2:0-Erfolg im Achtelfinale gegen Deutschland gespielt.

Southgate lässt für die Systemumstellung Bukayo Saka zunächst auf der Bank, für ihn beginnt der deutlich defensivere Kieran Trippier vom spanischen Meister Atlético Madrid auf der rechten Außenbahn. Auf der anderen Seite verteidigt wie gewohnt Luke Shaw von Manchester United. Kapitän Harry Kane führt die Engländer in ihrem ersten großen Finale seit der WM 1966 vor mehr als 60 000 erwarteten Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion an.

Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini ändert seine Startelf im Vergleich zum 4:2-Sieg im Elfmeterschießen im Halbfinale gegen Spanien nicht. In der Offensive vertraut der 56-Jährige erneut dem zuletzt kritisierten Ex-Dortmunder Ciro Immobile, auf der rechten Offensivseite erhält wieder der Halbfinal-Torschütze Federico Chiesa den Vorzug vor Domenico Berardi. Wie war das, Scherben bringen Glück?  Sterling erinnert mit Twitter-Bild an Jugend im Schatten von Wembley 
Ein Junge schaut mit einem Fußball in der Hand aus dem Fenster auf das Wembley-Stadion: Mit diesem Bild hat sich England-Star Raheem Sterling auf das EM-Finale gegen Italien am Sonntag in der britischen Hauptstadt eingestimmt. „Du bist der Schöpfer deines eigenen Erfolgs #BoyFromBrent“, schrieb er am Sonntag dazu. Sterling wuchs im Londoner Stadtteil Brent auf, in dem auch das Wembley-Stadion steht. Er hat ein ähnliches Motiv auch als Tattoo. Zudem sieht man auf dem Bild auch eine jamaikanische Fahne, dem Geburtsland des 26-Jährigen. (dpa) Und hier fliegt ein kleiner Baum durch die Luft:  Auch das gehört offensichtlich zum Vorbereitungsritual auf englischer Seite:  So sieht es aktuell vor dem Stadion aus:  Die Stimmung aktuell in London:

Hoeneß rechnet mit Löw und Kroos ab

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat bei seiner Analyse über das deutsche Aus bei der Fußball-Europameisterschaft die Leistung des zurückgetretenen Toni Kroos als nicht mehr zeitgemäß eingestuft. „Toni Kroos hat in dem Fußball nichts mehr verloren“, sagte der 69-Jährige am Sonntag im Sport1-„Doppelpass“. Ein Problem der deutschen Nationalmannschaft sei gewesen, dass Bundestrainer Joachim Löw unbedingt Kroos einbauen wollte und daher auf eine Dreierkette umgestellt hatte.

Die taktischen Anpassungen von Löw, den er ebenso wie Kroos sehr schätze, seien „total in die Hose gegangen“, betonte Hoeneß. Hätte man die Taktik des FC Bayern München aus der Triplesaison gespielt, „dann bin ich 100 Prozent sicher, dass wir jetzt anders dastehen würden“. Hoeneß plädierte unter anderem für eine Viererkette und Joshua Kimmich zusammen mit Leon Goretzka im Zentrum.

Gegen England habe man „Angsthasenfußball“ gespielt, stellte Hoeneß fest. Kroos sei in der Schlussphase nicht einmal über die Mittellinie gegangen, „seine Art zu spielen ist total vorbei“. Hoeneß bescheinigte dem Star von Real Madrid und früheren Bayern-Profi zu viele Querpässe.

Kroos verabschiedete sich drei Tage nach dem Aus im Achtelfinale der Europameisterschaft aus der Nationalmannschaft. (dpa)

Hoeneß über englische Fans: „In jeder Hinsicht unmöglich verhalten“

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß kritisiert das Verhalten englischer Fans vor dem Finale der Fußball-EM hart kritisiert. Die Engländer hätten sich „in jeder Hinsicht unmöglich verhalten“, sagte er. Hoeneß ärgert es, dass sich im Rahmen des Achtelfinales England gegen Deutschland Fans gegen ein kleines weinendes deutsches Mädchen gewandt hatten oder dass bei der Hymne Dänemarks gepfiffen worden war. Das habe nichts mit „Sportsmanship“ zu tun, sagte Hoeneß.

Hoeneß sieht die über 60.000 Zuschauer im Wembley-Stadion mit Sorge. Diese „provozieren Infektionen“, sagte Hoeneß. Dazu habe das Land als Premierminister Boris Johnson, „den ich überhaupt nicht mag“, und der solle nicht im Stadion als Europameister feiern. Außerdem sei das Land durch den Brexit „aus Europa eigentlich draußen“. England sei aber „ganz verdient“ im Endspiel, räumt Hoeneß ein, der aber Italien die Daumen drückt.

Lauterbach: „Die UEFA hat in meinen Augen versagt“

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat der Europäischen Fußball-Union erneut Versagen beim Umgang mit der Corona-Pandemie bei der Europameisterschaft vorgeworfen und das Hygienekonzept der Bundesliga gelobt. „Auf dieser EM liegt ein Schatten, und die UEFA hat durch ihre ignorante Vorgehensweise Todesfälle zu verantworten. Das muss so klar gesagt werden. Die UEFA hat in meinen Augen versagt“, sagte der Politiker im Magazin „11Freunde“. Dieses Turnier signalisiere, dass Corona vorbei wäre, aber Corona sei nicht vorbei. „Die EM hat sich für dieses fatale Signal missbrauchen lassen“, kritisierte er. (dpa)

Italiens Zeitungen fiebern Finale entgegen

Die italienischen Zeitungen fiebern dem EM-Finale gegen England entgegen und träumen schon vom Titel. „Macht sie blau. Italien fordert England im Kampf um Europas Thron heraus“, titelte die „Gazzetta dello Sport“. „Im Tempel des Fußballs soll der Traum vom Mancini-Land wahr werden“, schrieb das Blatt, das auf 39 Seiten auf das Endspiel vorausblickt.

Andere Blätter kombinierten das EM-Finale auf ihren Titelseiten mit dem Endspiel des Tennis-Turniers in Wimbledon, wo Italiens Matteo Berrettini zuvor Novak Djokovic herausfordert. „Für euch, für uns! Wir wollen euch noch einmal so sehen! Italien im Angriff auf die letzte Herausforderung“, schrieb Tuttosport, während der „Corriere dello Sport“ forderte: „Eine so große Liebe. Alle gemeinsam für Italien: Erst Berrettini in Wimbledon, dann das EM-Finale.“ (dpa)

Freiburger Grifo über Chiellini: „Ist wirklich eine Herzensperson“

Auch der für die Fußball-Europameisterschaft nicht nominierte Freiburger Bundesliga-Profi Vincenzo Grifo schwärmt von seinem Nationalteamkollegen Giorgio Chiellini. „Giorgio ist wirklich eine Herzensperson. Mit mir geht er immer top um und küsst mich immer von rechts nach links und nimmt mich in den Arm“, sagte der 28-Jährige vom SC Freiburg am Samstag im ZDF-„Sportstudio“. Vom Kapitän der italienischen Nationalmannschaft könne man „einiges lernen“, sagte Grifo. Chiellini sei „einfach ein Idol“. Der 36-Jährige verstelle sich „für niemanden, auch nicht für die Kamera“. (dpa)

Premier Johnson schreibt an England-Team

Vor ihrem größten Finale seit 55 Jahren hat die englische Fußball-Nationalmannschaft Post von Premierminister Boris Johnson erhalten. „Ihr habt bereits Geschichte geschrieben. Ihr habt England ins Finale eines großen internationalen Wettbewerbs gebracht“, schrieb der Premier am Samstag vor dem EM-Endspiel gegen Italien im Londoner Wembley-Stadion an Coach Gareth Southgate und die Three Lions. „Für die meisten Menschen in diesem Land ist es das erste Mal, dass das in ihrem gesamten Leben passiert ist.“

Die Mannschaft habe die Stimmung in ganz England gehoben, und am Sonntag werde man wissen, dass sie auch die EM-Trophäe in die Höhe recken könnte, gab sich Johnson siegesgewiss. „Wir hoffen oder beten nicht bloß. Wir glauben an dich, Gareth, und an dein unglaubliches Team.“ Schließlich schloss der konservative Regierungschef mit den Worten: „Im Namen der gesamten Nation: Viel Glück, habt ein großartiges Spiel – und bringt ihn nach Hause!“  (dpa)

Ex-Nationalstürmer Inzaghi prophezeit Immobile-Tor im Finale

Der ehemalige italienische Fußball-Nationalstürmer Filippo Inzaghi wünscht Ciro Immobile das entscheidende Tor im EM-Endspiel gegen England. „Er ist ein großartiger Angreifer. Er hat es Italien ermöglicht, gut zu spielen, indem er die Drecksarbeit übernommen hat“, sagte der 47 Jahre alte frühere Weltklasse-Stürmer der „Gazzetta dello Sport“. „Ich wünsche ihm ein Tor im Finale, das wäre die Kirsche auf der Torte.“ Mit Blick auf die Kritik an dem früheren Dortmunder ergänzte er: „Auch ich hatte komplizierte Momente. Ciro muss ruhig bleiben und unbeschwert weiterspielen.“ (dpa)
Vorfreude auf das Finale im Süden Londons: 

Vor dem EM-Finale in London : Fans versuchen Wembleystadion zu stürmen

Bild: dpa

Queen wünscht englischem Fußball-Nationalteam viel Erfolg

Vor dem EM-Finale Englands gegen Italien hat Königin Elizabeth II. dem englischen Nationalteam viel Erfolg gewünscht. In einem kurzen Schreiben an Nationalcoach Gareth Southgate würdigte die Queen „Geist, Hingabe und Stolz“ der Mannschaft, die am Sonntagabend vor heimischem Publikum im Londoner Wembley-Stadion ihr erstes Finale bei einer großen Meisterschaft seit 55 Jahren bestreitet.
Dabei erinnerte die Monarchin auch an den Moment, als sie bei der Weltmeisterschaft 1966 den WM-Pokal in Wembley an Sir Bobby Moore überreicht hatte. Dabei habe sie gesehen, was es den Spielern und dem Trainerstab bedeutet habe, das Finale eines großen internationalen Turniers erreicht und gewonnen zu haben. „Ich möchte Ihnen allen meine Glückwünsche und die meiner Familie zum Erreichen des Finales der Europameisterschaft aussprechen und meine guten Wünsche für morgen senden“, schrieb die Queen. „In der Hoffnung, dass die Geschichte nicht nur Ihren Erfolg, sondern auch den Geist, die Hingabe und den Stolz festhält, mit dem Sie sich verhalten haben.“ (dpa) Angreifer Phil Foden droht im EM-Finale der Engländer am Sonntag gegen Italien auszufallen. „Unsere medizinische Abteilung wird uns später noch über den aktuellen Stand informieren“, sagte Nationaltrainer Gareth Southgate am Samstagabend. Ein Einsatz des 21-Jährigen von Manchester City sei „fraglich“. Am Vormittag hatte Foden das Abschlusstraining verpasst, weil er einen leichten Schlag abbekommen hatte, wie der englische Verband FA mitgeteilt hatte. (dpa) Zum Christopher Street Day ist die Münchner Fußball-Arena in Regenbogenfarben beleuchtet worden. Was zweieinhalb Wochen zuvor, beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn, noch von der UEFA verboten worden war, setzte der FC Bayern als Hausherr nun um. Der Verein wolle „einmal mehr ein klares Signal aussenden, dass er für Weltoffenheit und Vielfalt steht“, hatte Präsident Herbert Hainer bereits zuvor erklärt. Schon in den vergangenen Jahren war die Arena entsprechend erleuchtet worden. (dpa) Weitere Beiträge

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