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Vier Pfoten kritisiert Ergebnis der Jamaika-Sondierer zum Tierschutz in Berlin

Tierwohl in Berlin: "Enttäuschend": Vier Pfoten kritisiert Ergebnis der Jamaika-Sondierer zum Tierschutz

Vier Pfoten kritisiert Ergebnis der Jamaika-Sondierer zum Tierschutz in Berlin

VIER PFOTEN fordert mehr Transparenz: Verbraucher müssen im Supermarkt sehen können, wie ein Tier gehalten wurde. Hier: Schwein in deutscher Massentierhaltung auf Spaltenboden

  • Vier Pfoten (aus unserem außerredaktionellen Friends-Netzwerk)

Mittwoch, 15.11.2017, 14:33

Am 14. November 2017 haben die Jamaika-Sondierer erneut stundenlang über das Thema Tierwohl in der Landwirtschaft debattiert. Erste Ergebnisse des Sondierungsgespräches sind nun nach draußen gedrungen.

Rüdiger Jürgensen, Geschäftsführer Deutschland der internationalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, ist enttäuscht:

„Nach so vielen Wochen Verhandlungen zum Tierschutz in der Landwirtschaft haben wir von den Jamaika-Sondierern deutlich mehr erwartet, als den Rückgriff auf veraltete und bereits gescheiterte Konzepte."

Kein Ausstieg aus der Massentierhaltung

"Die Einführung eines freiwilligen Tierwohl-Labels für Fleischprodukte wird nicht zu dem dringend benötigten Ausstieg aus der Massentierhaltung führen. Dafür braucht es eine verpflichtende Kennzeichnung für alle tierischen Produkte, nach dem Vorbild der Eier-Kennzeichnung. Die verpflichtende Haltungskennzeichnung bietet Transparenz für Verbaucher, Planungssicherheit für Landwirte und eine flächendeckende Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung. Sie gehört als wesentliches agrarpolitisches Ziel in den Koalitionsvertrag“, fasst Jürgensen zusammen. „Nur mit einer verpflichtenden Kennzeichnung wird die künftige Tierschutzpolitik den Ansprüchen des ‚grünen‘ Wahlprogramms gerecht."

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