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Union-Trainer Urs Fischer erwartet «ein schwieriges Jahr»

Urs Fischer erwartet ein «schwieriges Jahr» für den 1. FC Union Berlin. «Nach einer solch tollen Spielzeit muss man wirklich wach und auf dem Boden bleiben. Jetzt kommt auch noch die Conference League dazu», sagte der Trainer der Fußball-Bundesligisten. Erstmals sprach der Schweizer an diesem Wochenende in der Saisonvorbereitung und mahnte vor dem dritten Jahr im Oberhaus zur Demut.

Union-Trainer Urs Fischer erwartet «ein schwieriges Jahr»

© dpa

Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball.

Durch die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb sei die Ausgangslage nun eine andere, die Belastung mit Ligabetrieb und Pokalwettbewerb noch höher. «Von daher werden wir alle gefordert sein. Aber wir freuen uns auf die Herausforderung. Es wird auch in dieser Spielzeit um den Ligaerhalt gehen», sagte Fischer. Anderthalb Wochen nach dem Trainingsauftakt verlief der geplante Testspiel-Auftakt alles andere als planmäßig. Eigentlich war am Samstagnachmittag ein Vergleich mit Dukla Prag angesetzt. Doch der tschechische Zweitligist, der am Spieltag aus seinem Trainingslager in Modra bei Decin anreisen wollte, blieb am Rande Berlins im Stau inklusive stundenlanger Vollsperrung hängen. Auch eine Verschiebung brachte nichts, und so kam es vor 1700 Zuschauern An der Alten Försterei zum öffentlichen Trainingsspiel über zwei Mal 30 Minuten. «Irgendwann mussten wir uns entscheiden. Wir haben gesagt, dass wir untereinander spielen, wenn es bis zu einer gewissen Zeit nicht geht», sagte Fischer. «Es gab einen Unfall. Es ging nicht vorwärts und alles war gesperrt. Das gibt es. Für mich war wichtig, dass die Mannschaft eine tolle Einstellung gezeigt hat.» Und so schlug die eine Union-Elf die andere mit 3:1. Für die Sieger traf Leon Dajaku doppelt. Einmal war Neuverpflichtung Kevin Behrens erfolgreich. Auf der anderen Seite traf Suleiman Abdullahi. Bis auf Mittelfeldspieler Genki Haraguchi und Verteidiger Tymoteusz Puchacz kamen alle anderen neun externen Neuverpflichtungen zum Einsatz. Beide waren erst Ende der Woche zur Mannschaft gestoßen. Der Pole Puchacz hatte zudem mit Magenproblemen zu kämpfen. Passen mussten der erkrankte Abwehrchef Robin Knoche, Angreifer Anthony Ujah (Knieprobleme) und Mittelfeldmann Grischa Prömel (Verletzung in der Leistengegend). Youngster Mathis Bruns fällt nach einem Zehenbruch ebenfalls etwas länger aus. Er wird auch nicht mit ins zweite Sommertrainingslager nach Oberlängenfeld (Österreich) reisen, wo sich Union zwischen dem 19. und 29. Juli aufhält. Nur auf der Tribüne saß der für die Olympischen Spiele nominierte Stürmer Cedric Teuchert. «Er war leicht angeschlagen. Wir wollten auch kein Risiko eingehen», sagte Fischer. Teuchert wird wie Sturmkollege Max Kruse am Montag in Frankfurt am Main zur deutschen Olympiamannschaft stoßen, die am Dienstag nach Japan fliegt. Union nimmt nach dem freien Sonntag am Montag wieder das Training auf. Das erste richtige Testspiel bestreiten die Eisernen nun am Mittwoch (17.30 Uhr) im Jahn-Sportpark beim Drittliga-Aufsteiger FC Viktoria 89 Berlin.

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