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Ukrainischer Befehlshaber widerspricht Russen : „Ich und das Kommando sind auf dem Werksgelände von Azovstal“

Gut 1700 ukrainische Kämpfer aus dem Stahlwerk haben sich nach russischer Darstellung ergeben. Ein Kommandeur sagt aber nun per Video, noch im Werk zu sein.

Ukrainischer Befehlshaber widerspricht Russen : „Ich und das Kommando sind auf dem Werksgelände von Azovstal“

Der ukrainische Kommandeur Svyatoslav Palamar (auf einem undatierten Video)Foto: AFP/Azov Telegram Channel

Die Befehlshaber des letzten militärischen Widerstands der Ukraine in Mariupol befinden sich nach eigenen Angaben immer noch im Stahlwerk Azovstal. Ukrainische Medien verbreiteten am Donnerstag ein Video, in dem der Vize-Kommandeur des Regiments Asow, Swjatoslaw Palamar, zu sehen ist.

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„Ich und das Kommando sind auf dem Werksgelände von Azovstal. Es läuft eine gewisse Operation, zu deren Details ich nichts sagen werde. Wir danken der ganzen Welt, danken der Ukraine“, sagte Palamar. Die Echtheit des Videos war nicht sofort zu überprüfen, in ukrainischen Medien stieß es auf breite Resonanz.

Nach russischen Angaben haben sich seit Wochenbeginn 1730 ukrainische Bewaffnete ergeben, die sich in den verzweigten Bunkern unter dem Stahlwerk versteckt hatten. Sie seien in Kriegsgefangenschaft genommen worden. Russische Truppen hatten die Hafenstadt Mariupol Anfang März angegriffen und in wochenlangen Kämpfen erobert – bis auf Azovstal. Die Stadt am Asowschen Meer wurde fast völlig zerstört. (dpa)

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