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Tyler The Creator, Sault, John Grant : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag stellen Popkritiker/innen ab 21 Uhr auf Radio eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit Tyler The Creator, Bobby Gillespie & Jehnny Beth, Sault und John Grant.

Tyler The Creator, Sault, John Grant : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Clever und ausgereift. Tyler The Creator verarbeitet auf seinem sechsten Album den Zustand der Welt.Foto: Sony

Tyler The Creator: Call Me If You Get Lost (Sony)

Genau zehn Jahre nach seinem Debüt widmet sich der kalifornische Rapper auf seinem sechsten Album so ziemlich allem, was seitdem passiert ist. Er klingt dabei mittlerweile so vielschichtig, clever und ausgereift wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation. Dennis Pohl, Tagesspiegel

Bobby Gillespie & Jehnny Beth: Utopian Ashes (Sony)

Die Savages-Gründerin und der Primal-Scream-Sänger begeben sich in die Tradition großer Country-Soul-Duette von Gram Parsons/Emmylou Harris bis George Jones/Tammy Wynette und singen über eine kaputte Ehe. Match made in heaven! Torsten Groß, Moderator

Sault: Nine (Forever Living Originals)

Noch immer weiß man nicht, wer sich hinter dem britischen Neo-Soul-Kollektiv Sault verbirgt. Die Band zeigt sich auch auf ihrem fünften Album solidarisch mit Black-Lives-Matter. Schroffere Trip-Hop- Sounds, aber auch tröstliche Hymnen führen tief in die Gang- und Drogen-Abgründe von London. Andreas Borcholte, Der Spiegel

John Grant: Boy From Michigan (Bella Union)

Die Samtballade ist sein Terrain. Nie kitschig, aber schmachtend im Ton und, wie es sich für einen klugen, schwulen 52-Jährigen gehört, auch angemessen ironisch. Sein 5. Soloalbum führt ihn mental in seine Kindheit zurückführt, da er aus Michigan nach Colorado kam und begriff, was Fremdheit bedeutet. Kai Müller, Tagesspiegel

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