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Täter von Polizei überwältigt : Geiselnahme in Apple-Geschäft in Amsterdam

Ein bewaffneter Mann hat in einem Laden in den Niederlanden eine Geisel genommen. Offenbar fielen auch Schüsse. Die Polizei konnte den Täter fassen.

Täter von Polizei überwältigt : Geiselnahme in Apple-Geschäft in Amsterdam

Polizeifahrzeuge riegeln das Gebiet in Amsterdam ab.Foto: dpa/Peter Dejong

Nach rund sechs Stunden ist ein bewaffneter Überfall mit Geiselnahme in einem Technik-Geschäft im Zentrum von Amsterdam beendet worden. Die Geisel sei in Sicherheit und der Täter überwältigt worden, wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte. Dem festgehaltenen Mann war die Flucht gelungen, der Geiselnehmer war ihm gefolgt. Vor dem Gebäude war er von der Polizei überwältigt worden. Zuvor waren bereits Dutzende Menschen aus dem Geschäft frei gekommen, ebenfalls unversehrt.

Der Mann hat nach Polizei-Informationen den Apple-Store gegen 17.40 Uhr überfallen und eine Geisel genommen. In sozialen Medien waren Bilder und Videos von einem Mann in einem Tarnanzug in dem Geschäft zu sehen, der einen anderen unbewaffneten Mann mit einer Waffe bedrohte. Augenzeugen berichteten zudem in Medien, sie hätten mehrere Schüsse gehört.

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Einsatzkommandos der Polizei waren schnell zur Stelle. Der Leidseplein wurde geräumt und abgesperrt, Theater und Cafés an dem Platz wurden geschlossen. Gepanzerte Fahrzeuge, schwerbewaffnete Spezialkräfte und Helikopter waren stundenlang im Einsatz.

Am Abend hatte die niederländische Polizei auf dem Onlinedienst Twitter über die Geiselnahme informiert.

In den sozialen Medien geht auch ein Video herum, das zeigen soll, wie der Geiselnehmer von einem Polizeifahrzeug auf seiner Flucht gerammt worden sei.

Die Polizei hatte erklärt, in den Onlinediensten kursierende Bilder von der Geiselnahme würden in ihre Ermittlungen einbezogen. Zugleich hatte sie Internetnutzer gebeten, bei der Veröffentlichung von Bildern und Live-Videos „zurückhaltend“ zu sein, um die Sicherheit der Betroffenen und die Polizeiarbeit nicht zu gefährden. Anwohner hatte sie dazu aufgerufen, in ihren Wohnungen zu bleiben. (AFP/dpa)

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