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Suche nach Vermissten : Berliner Polizei schickt Hundertschaft ins Hochwassergebiet

Eine Hundertschaft der Polizei wurde ins Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz gesendet, um vor Ort zu helfen. Das gab die Senatsverwaltung am Samstag auf Twitter bekannt

Suche nach Vermissten : Berliner Polizei schickt Hundertschaft ins Hochwassergebiet

Bereits am Donnerstag hatte Andreas Geisel angekündigt, dass Berlin den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands helfen wolle.Foto: Paul Zinken/ dpa

Auch die Berliner Polizei unterstützt die Rettungsarbeiten in den Hochwassergebieten. Eine Hundertschaft ist auf dem Weg nach Rheinland-Pfalz, nachdem das Land um Unterstützung gebeten hatte. Das teilte die Senatsinnenverwaltung am Samstagabend auf Twitter mit. Im Krisengebiet sollen die Berliner Einsatzkräfte bei der Suche nach Vermissten helfen.

„Ich wünsche der Polizei Berlin viel Kraft und Erfolg“, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD). „Mein großer Dank gilt Ihnen sowie allen Helferinnen und Helfer vor Ort. Berlin hat schnelle Hilfe zugesagt. Wir stehen bereit, falls mehr Unterstützung gebraucht wird – ob personell oder technisch.“

Es verdiene höchsten Respekt, was die Einsatzkräfte leisteten. Man sei in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer und den derzeit noch vermissten Menschen. „Auch wer Hab und Gut verloren hat oder darum fürchtet, soll wissen, dass unser Land in Krisenzeiten zusammensteht“, heißt es auf Twitter.

Bereits am Donnerstag hatte Berlin den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands Hilfe angeboten. Die SPD-Innenminister hätten sich auf ein solches Angebot in einer Telefonkonferenz verständigt, sagte Innensenator Andreas Geisel am Donnerstag. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) versicherte den betroffenen Regionen die Unterstützung seines Landes.

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Brandenburg schickte daraufhin einen Spezialhubschrauber nach Rheinland-Pfalz. Von dort habe es eine entsprechende Anfrage gegeben, erklärte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Donnerstag in Potsdam. „Natürlich helfen wir sofort, wo es nur geht“, sagte Stübgen. Der Polizeihubschrauber mit drei Personen Besatzung ist mit einer speziellen Seilwinde zur Bergung und Rettung ausgerüstet.

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