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Sturm Ignatz fordert TodesopferLokführer erliegt seinen Verletzungen

Er wollte die Gleise freiräumen und wurde von einem Ast getroffen

Sturm Ignatz fordert TodesopferLokführer erliegt seinen Verletzungen

01:01 Quelle: BILD 21.10.2021 Teilen Twittern SendenVon: Ole Kröning, Jörg Bergmann und Matthias Lukaschewitsch 22.10.2021 – 16:58 Uhr

Es war der erste schwere Herbststurm in der Region. Jetzt hat er ein Menschenleben gefordert!

Templin – Weil er wegen Ästen im Gleis selbst anpacken wollte, wurde ein Lokführer der Niederbarminer Eisenbahn (NEB) von einem umstürzenden Baum getroffen. In der Nacht zu Freitag starb er an den Folgen seiner schweren Verletzungen.​

Mit bis zu 105 Kilometern pro Stunde tobte Sturmtief Ignatz am Donnerstag durch Berlin und Brandenburg. In beiden Ländern wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.

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Allein in Berlin rückte die Feuerwehr zu 372 wetterbedingten Einsätzen aus. Der Sturm riss Bäume um, zerstörte Stromleitungen und brachte den Bahnverkehr aus dem Takt.​

Sturm Ignatz fordert TodesopferLokführer erliegt seinen Verletzungen

Bei Templin musste ein Lokführer den Zug anhalten, weil Bäume auf den Gleisen lagen. Bei dem Versuch, sie zu entfernen, wurde der Mann schwer verletzt

Foto: Julian Stähle/dpa

Gegen 12.40 Uhr hatte auch Lokführer Steffen F. (50) seinen RB63 nach Templin Stadt auf freier Strecke stoppen müssen. Ein dicker Ast war zwischen den Haltestellen Milmersdorf und Ahrensdorf (Uckermark) auf die Gleise gefallen.

Als der Familienvater ausstieg, um ihn von der Bahnstrecke zu ziehen, stürzte ein ganzer Baum auf ihn.​ Ein Kollege und ein Fahrgast eilten dem 50-Jährigen sofort zu Hilfe.

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