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Stromausfall in Prenzlauer Berg : Berliner Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung als Ursache aus

Nach dem großflächigen Stromausfall in Prenzlauer Berg geht die Polizei von fahrlässiger Brandstiftung aus. Hinweise auf einen Anschlag gebe es nicht.

Stromausfall in Prenzlauer Berg : Berliner Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung als Ursache aus

Mitarbeiter des Stromnetz Berlin arbeiten an den beschädigten Stromkabeln in Berlin Prenzlauer Berg.Fabian Sommer/dpa

Das Feuer nahe einer Starkstromleitung in Berlin-Prenzlauer Berg, das in der Nacht zu Samstag ausgebrochen war, ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei versehentlich entstanden.

Die Kriminalpolizei gehe derzeit davon aus, dass es sich um fahrlässige Brandstiftung gehandelt habe, sagte eine Sprecherin am Sonntag.

Für einen gezielten Anschlag – etwa aus politischen Gründen – gab es demnach zunächst keine Hinweise.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu einem Brand auf einer Brücke an der Dänenstraße über der Ringbahn.

Auf der Brücke liegen Fernwärmeleitungen und andere Versorgungsleitungen, weshalb es zu einem flächendeckenden Stromausfall kam. Gegen 3.45 Uhr war das Feuer gelöscht.

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Nach den Löscharbeiten untersuchten Brandexperten der Kriminalpolizei und des Staatsschutzes den Tatort, da ein Anschlag vorerst nicht ausgeschlossen werden konnte.

Mehr als 9000 Haushalte waren zum Teil bis Samstagnachmittag ohne Strom. Erst um 15.10 Uhr wurden die letzten 2400 Haushalte wieder ans Netz genommen. (tsp, dpa)

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