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Streit um Blockade beigelegt : „Ever Given“ darf den Suezkanal am Mittwoch verlassen

Der Eigner der „Ever Given“ hat sich mit der ägyptischen Kanalbehörde auf eine Entschädigung geeinigt. Der Frachter hatte den Suezkanal im März blockiert.

Streit um Blockade beigelegt : „Ever Given“ darf den Suezkanal am Mittwoch verlassen

Ende März hatte die „Ever Given“ den Suezkanal für sechs Tage blockiert. Nun darf sich den Kanal verlassen.Foto: -/Suez Canal Authority/dpa

Im Streit um die tagelange Blockade des Suezkanals durch den Frachter „Ever Given“ gibt es eine Einigung. Das Containerschiff solle an diesem Mittwoch freikommen, teilte ein Sprecher des japanischen Schiffseigners Shoei Kisen Kaisha am Montag auf Anfrage mit.

Details zur Vereinbarung mit der ägyptischen Kanalbehörde nannte er nicht. Nach wochenlangen und umfangreichen Verhandlungen habe es eine „grundsätzliche Einigung“ gegeben, hatte die britische Anwaltskanzlei Stann Marine kürzlich bekanntgegeben. Sie vertritt die Eigentümer sowie Versicherer der „Ever Given“.

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Die „Ever Given“ ist eines der größten Containerschiffe der Welt und war am 23. März im Suezkanal in einen Sandsturm geraten auf Grund gelaufen. Sechs Tage blockierte der 400 Meter lange Frachter die wichtige Wasserstraße zwischen Asien und Europa, davor und dahinter stauten sich mehr als 400 Schiffe.

Die „Ever Given“ fährt unter der Flagge Panamas und wurde vor der Havarie von einem in Taiwan ansässigen Unternehmen gechartert. Die Kanalbehörde beschlagnahmte dass Schiff, das am Großen Bittersee liegt, der den nördlichen vom südlichen Teil des Suezkanals trennt.

Nach Angaben der Kanalbehörde entgingen Ägypten wegen der Blockade der wichtigen Handelsroute pro Tag Einnahmen zwischen zwölf und 15 Millionen Dollar. Vergangene Woche erklärte der Chef der Behörde, Osama Rabie, dass eine vorläufige Einigung über die Entschädigung erzielt worden sei. Zunächst hatte Ägypten eine Entschädigung in Höhe von 900 Millionen Dollar (rund 750 Millionen Euro) gefordert, zuletzt senkte sie die Forderung auf 550 Millionen Dollar. (dpa, AFP)

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