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Steckt Anonymous dahinter? : Mehrere Webseiten der russischen Regierung nicht erreichbar

Das Hackerkollektiv Anonymous hatte Russland vor wenigen Tagen den Cyberkrieg erklärt. Nun wurden mehrere Regierungsseiten ausgeschaltet.

Steckt Anonymous dahinter? : Mehrere Webseiten der russischen Regierung nicht erreichbar

Mehrere russische Regierungsseiten wurden offenbar durch einen Hackerangriff lahmgelegt.Foto: Imago/NurPhoto

Mehrere Webseiten der russischen Regierung waren bis zur Nacht auf Sonntag nicht erreichbar. Dies betraf sowohl die offizielle Seite des Kremls und des Regierungsportals als auch die Seite des russischen Verteidigungsministeriums. Auch die Website des größten russischen TV-Senders RT, ehemals Russia Today, soll über mehrere Stunden offline gewesen sein.

[Alle aktuellen Entwicklungen zum Ukraine-Krieg lesen Sie hier in unserem Newsblog.]

Vermutet wird, dass das Hackerkollektiv Anonymous dahintersteckt. Das lose Kollektiv von Cyberexperten hatte vor wenigen Tagen angekündigt, auf die russische Invasion in die Ukraine mit einem Cyberkrieg gegen Russland zu reagieren. Seitdem gab es immer wieder Probleme mit der Erreichbarkeit von russischen Regierungsseiten.

Anonymous behauptet auf Twitter außerdem, staatliche Fernsehsender gehackt zu haben, um den Bürgern zu zeigen, was gerade in der Ukraine passiert. Ob das stimmt, lässt sich nicht unabhängig überprüfen.

Die ukrainische Regierung hatte zuvor Freiwillige aus dem ukrainischen Hacker-Untergrund um Hilfe gebeten, um kritische Infrastrukturen zu schützen und Cyberspionage-Aufträge gegen russische Truppen zu erledigen. Wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen sagen, tauchte die Anfrage der Regierung in Hackerforen auf. „Ukrainische Cybercommunity! Es ist an der Zeit, sich an der Cyberverteidigung unseres Landes zu beteiligen“, heißt es in dem Posting. (Tsp)

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