The latest news, top headlines

Start: Lausitzfestival: Musik, Theater, Lesung an besonderen Orten

Start: Lausitzfestival: Musik, Theater, Lesung an besonderen Orten

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU, l-r), Kulturservice-Geschäftsführerin Maria Schulz, Festival-Intendant Daniel Kühnel und Ministerin Kathrin Schneider in Cottbus. Dienstag, 23.08.2022, 06:00 Klosterruine, Industriegelände, Scheune: Die Lausitz wird zur großen Bühne. Hunderte Künstlerinnen und Künstler sind beim Lausitz-Festival zu Gast. Manche Kunstschaffenden sind weltberühmt und weit gereist.

Das Lausitz-Festival zieht auch im dritten Jahr seines Bestehens wieder viele Kulturinteressierte an. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden nach Angaben von Geschäftsführerin Maria Schulz bereits 25 Prozent mehr Karten für die Aufführungen verkauft. Es gebe auch überregional und international Nachfragen, sagte Festival-Pressesprecher Friedrich Carl der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt 550 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt werden in den kommenden drei Wochen mit regionalen Akteuren an 25 Orten im Grenzland zu Sachsen, Polen und Tschechien auftreten. Die Schirmherrschaft haben die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen: Dietmar Woidke (SPD) und Michael Kretschmer (CDU).

Von Görlitz bis Bad Liebenwerda, von Oybin bis Forst und bis ins polnische Zgorzelec wird gespielt und gesungen. Unter anderem finden Jazz- und Klassikkonzerte statt, es gibt Theateraufführungen, Chorauftritte, Liederabende, Lesungen und philosophische Gespräche.

Das Mehrsparten-Festival (25.8 -16.9.) beleuchtet in diesem Jahr unter dem Wort «aufBruch» die vielfachen Aspekte von Abschied und Anfang. Gespielt wird an ungewöhnlichen Orten, unter anderem in Industriekomplexen, Klosterruinen, einer alten Brikettfabrik, Architekturdenkmälern und Kirchen in Brandenburg und Sachsen. Das Festival knüpft somit an vergangene Jahre an und setzt auf Nachhaltigkeit – 2021 etwa wurde eine alte Industriehalle im ehemaligen Glaswerk Weißwasser als Kulturstätte hergerichtet.

Eröffnet wird das Festival an diesem Donnerstag (25.8.) in Weißwasser (Görlitz) in einer Industriehalle. Gezeigt wird «Caesar», eine Tragödie von William Shakespeare, inszeniert von Stefan Pucher. Für Festival-Intendant Daniel Kühnel passt das Stück zur Zeit, da es um das Verhältnis von Führung und Volk gehe und politische Umwälzungen als Ausdruck von tiefen kulturellen Verschiebungen betrachte.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.