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Rewe, Edeka und Ikea betroffen : Verdi ruft zu Warnstreiks in Berliner Supermärkten und Geschäften auf

Für Zehntausende Verkäuferinnen und Verkäufer in der Region fordert die Gewerkschaft mehr Geld. Von den Streiks betroffen sind mehrere Einzelhandelsketten.

Rewe, Edeka und Ikea betroffen : Verdi ruft zu Warnstreiks in Berliner Supermärkten und Geschäften auf

Regenschirme mit der Aufschrift „Handel ver.di“ liegen bei einem Warnstreik in Bayern vor einem Lager von Lidl auf dem Asphalt.Foto: Matthias Balk/dpav

Im Tarifstreit des Einzelhandels hat die Gewerkschaft Verdi für diesen Freitag in Berlin und Brandenburg zu Warnstreiks aufgerufen.

Betroffen sind demnach Filialen von Rewe, Edeka, Kaufland, Penny, Ikea und Galeria, wie die Gewerkschaft mitteilte. Zentraler Streikort sei der Berliner Wittenbergplatz.

„2020 hat der Lebensmittelhandel mit einem Umsatzwachstum von acht Prozent den höchsten Umsatzanstieg seit Beginn der statistischen Aufzeichnung vor 27 Jahren erwirtschaftet“, sagte Conny Weißbach, Fachbereichsleiterin Handel im Landesbezirk Berlin-Brandenburg. Daran wollten die Beschäftigten einen Anteil haben.

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Für Zehntausende Verkäuferinnen und Verkäufer in Berlin und Brandenburg fordert die Gewerkschaft deshalb 4,5 Prozent mehr Geld, außerdem 45 Euro zusätzlich pro Monat. In der Branche soll außerdem ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde gelten.

Die Arbeitgeberseite wies das Forderungspaket in der ersten Verhandlungsrunde am Freitag vor einer Woche als zu hoch zurück. Allein Berliner Einzelhändler müssten ihren Beschäftigten damit insgesamt zehn Prozent mehr bezahlen, kritisierte der Handelsverband Berlin-Brandenburg. (dpa)

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