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Rekordpreise für Häuser, besonders in Berlin : Fast 11 Prozent Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Um 10,9 Prozent stiegen Preise für Wohnimmobilien in Deutschland im zweiten Quartal 2021, so stark wie nie. Noch steiler ging es in Berlin aufwärts.

Rekordpreise für Häuser, besonders in Berlin : Fast 11 Prozent Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Noch nie stiegen die Häuserpreise so stark wie zurzeit.Foto: Jens Kalaene/dpa

Anleger spekulieren auf einen unverändert starken Boom auf dem Wohnungsmarkt und zahlen deshalb Rekordpreise für Mehrfamilienhäuser. Wie das Amt für Statistik am Freitag mitteilte, stiegen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland um fast elf Prozent im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Einen derartigen Preisanstieg habe es „seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000“ noch nie gegeben.

Noch stärker als bei den Häusern stiegen die Preise von Ein- und Zweifamilienhäusern in den deutschen Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf: um 14,7 Prozent durchschnittlich. Für eine Eigentumswohnung wurden 12,9 Prozent mehr Geld fällig als vor einem Jahr.

Nicht ganz so stark verteuerten sich die bundesweiten Durchschnittspreise von Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser: 3,7 Prozent mehr mussten Käufer für diese Immobilien bezahlen als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr.

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Der Preisanstieg auf dem Wohnungsmarkt betraf laut Amt für Statistik nicht nur die Städte, sondern auch ländliche Regionen. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen habe das Plus bei den Häuserpreisen bei 11,8 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal vergangenen Jahres betragen, Wohnungen seien um 9,2 Prozent teurer geworden.

Bodenpreise in Berlin explodieren

In Berlin sind auch die Preise für Bauland wieder kräftig gestiegen: Wie der Gutachterausschuss für Grundstückswerte auf Grundlage der abgeschlossenen Kaufverträge ermittelte, lag das Plus Ende Juni bei 26 Prozent gegenüber dem ersten Januar dieses Jahres. Während in guten Lagen alle acht zugrundeliegenden Kaufverträge zwischen neun und 73 Prozent höhere Preise auswiesen als für vergleichbare Objekte Anfang des Jahres, lagen die Spannen in einfachen Lagen zwischen minus 26 und plus 89 Prozent, in mittleren zwischen minus 29 und plus 86 Prozent.

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