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Prozesse: Mann erstochen? 50-Jähriger schweigt vor Gericht

Prozesse: Mann erstochen? 50-Jähriger schweigt vor Gericht

Bild 1/2 – Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet.

Prozesse: Mann erstochen? 50-Jähriger schweigt vor Gericht

Bild 2/2 – Eine modellhafte Nachbildung der Justitia. 2 Dienstag, 14.01.2020, 13:54 Fünf Monate nach einer tödlichen Messerattacke gegen einen 51 Jahre alten Mann an einer S-Bahn-Trasse in Berlin hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen.

Der 50-Jährige soll in einem Streit mehrfach auf das Opfer eingestochen haben. Die beiden Männer sollen laut Ermittlungen gemeinsam in einem illegalen Zeltlager im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gelebt haben. Dort sei es Anfang August 2019 zum tödlichen Streit gekommen. Zu Prozessbeginn am Dienstag vor dem Landgericht schwieg der Angeklagte. Der 50-Jährige soll den Bekannten aus dem Zeltlager im Bereich der Halenseestraße an einer Böschung zwischen der Autobahn B 115 und der parallel verlaufenden S-Bahn-Trasse niedergestochen haben. In einem Streit habe er ein Messer gezogen und dem 51-jährigen Mann zwei gezielte Stiche in den Brustbereich versetzt, heißt es in der Anklage. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Totschlag aus. Bei dem mutmaßlichen Angriff habe der 50-Jährige zudem die Partnerin des Bekannten, die eingreifen wollte, fahrlässig mit dem Messer verletzt.

Beide Männer stammen Angaben zufolge aus Lettland. Der Angeklagte sei wenige Tage nach der Tat verhaftet worden. Im Prozess muss er sich auch wegen Gewalt gegen seine Lebensgefährtin verantworten. Er soll die Frau, mit der er zwischen Mai und Juli 2019 in verlassenen Häusern oder in Zeltlagern gelebt habe, in einem Fall mit einer Metallstange und in einem weiteren Fall mit einem Messer verletzt haben. Der Prozess wird am 17. Januar fortgesetzt.

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