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Placebo, Rema, Get Well Soon, Aldous Harding : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag stellen vier Popkritiker/innen ab 21 Uhr auf Radio eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit Placebo, Rema, Get Well Soon und Aldous Harding.

Placebo, Rema, Get Well Soon, Aldous Harding : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Versprüht Zuversicht: Konstantin Gropper alias Get Well Soon.Foto: Clemens Fantur

Placebo Never Let Me Go (BMG)

Nach dem 2. Album, vor 24 Jahren, haben Placebo auf Autopilot umgeschaltet. Mit der Strategie, ihren Alternative-Glam-Pop mit um Identität, Drogen, Mental Health kreisenden Texten endlos zu variieren, hat die britische Band seither Erfolg. Nach 9 Jahren Pause klingen Brian Molko und Stefan Oldson wieder: wie immer. Torsten Groß, Moderator

Rema: Rave & Roses (Matador)

Der junge Rapper und Sänger Rema macht nigerianischen Afrobeat mit International-Millenial-Matsch- Sound, der auf vielen Ebenen funkt. Auf seinem Debüt „Rave & Roses“ erzählt er Geschichten vom Leben und Lieben in Nigeria. Das ist Musik, die man hören muss, um die Welt zu verstehen. Laura Ewert, freie Kulturjournalistin

Get Well Soon: Amen (Virgin)

Erstmals wird Konstantin Gropper seinem Alias Get Well Soon gerecht. Über mit der Pinzette modellierten Synth- Pop legt er tröstlichen Crooning-Gesang und versprüht Hoffnung und Zuversicht. Mit Erschrecken hatte Gropper in der Pandemie festgestellt, ein Optimist zu sein. In der Krise zeigt sich der Charakter. Martin Schüler, Musikexpress

Aldous Harding: Warm Chris (4AD)

Die neuseeländische Sängerin ist bekannt geworden mit minimalistischem Folk und enigmatischer Stimme. Auf ihrem 4. Album findet sie für jeden Song eine andere Anmutung, eine neue Tonlage. „Song-Actor“ nennt sie sich. Die Arrangements fransen aus Richtung Jazz und Soul. Christian Schröder, Tagesspiegel

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