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Parkplätze sollen teurer werden : Berlins Umweltsenatorin will Zahl der Autos im öffentlichen Raum reduzieren

Aus Sicht von Regine Günther sollen städtische Flächen nicht nur Autos zur Verfügung stehen. Dies stellt sie in einem Morgenpost-Interview am Sonntag klar.

Parkplätze sollen teurer werden : Berlins Umweltsenatorin will Zahl der Autos im öffentlichen Raum reduzieren

Regine Günther (Bündnis 90/Die Grüne), Verkehrssenatorin von Berlin, hier bei der offiziellen Eröffnung des autofreien Abschnitts…Foto: Fabian Sommer/dpa

Berlins Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther hat ihr Ziel bekräftigt, Autos aus dem öffentlichen Raum zurückzudrängen. Denke man Themen wie Klimaschutz, Gesundheitsschutz und Lebensqualität zusammen, „führt kein Weg daran vorbei, dass wir die Zahl der Autos in der Stadt reduzieren müssen“, sagte die Grünen-Politikerin der „Berliner Morgenpost“ am Sonntag.

„Meine Politik besteht darin, schnellstmöglich sichere Alternativen zur privaten Autonutzung zur Verfügung zu stellen, und die kostbaren Flächen in der Stadt neu zu verteilen“, erläuterte sie.

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„Dazu gehört es, den Platz, den Autos heute kostenlos nutzen, zu bepreisen, über die Parkraumbewirtschaftung. Und dazu gehört auch die Umwandlung von Parkflächen in Spielflächen, in Ladezonen oder für kulturelle, soziale und sonstige Nutzungen.“

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Parken sei zum Beispiel in Parkhäusern möglich – die heute häufig leer stünden. „Der Staat ist nicht dafür da, in dicht bebauten Städten auf öffentlichen Flächen Parkplätze für Autos zur Verfügung zu stellen, die im Durchschnitt 23 Stunden am Tag herumstehen“, so Günther. „Auch wenn Sie sich irgendetwas anderes kaufen als ein Auto, können Sie es doch nicht einfach im öffentlichen Straßenland unterbringen.“ (dpa)

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