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Olympische Spiele in Peking : Nordische Kombinierer um Eric Frenzel gewinnen Silber

Daniela Maier gewinnt Bronze im Skicross + Gold für Japan im Eisschnelllauf der Frauen + Kanadas Frauen holen Eishockey-Gold + Der Olympia-Newsblog.

Olympische Spiele in Peking : Nordische Kombinierer um Eric Frenzel gewinnen Silber

Doch noch eine Medaille für den nordischen Kombinierer Eric Frenzel in der Teamstaffel bei den Olympischen Winterspielen in…Foto: Pfaffenbach/REUTERS

Daniela Maier hat nach Videobeweis doch noch die Bronzemedaille im Skicross der Frauen gewonnen. Während sie als Außenseiterin auf eine Medaille an den Start gegangen war, war in der Teamstaffel der Nordischen Kombinierer dagegen eine Medaille Pflicht. Schlussläufer Vinzenz Geiger startete eine sensationelle Aufholjagd, nachdem Eric Frenzel an Position vier an ihn übergeben hatte, und sicherte Deutschland am Ende die Silbermedaille (mehr dazu in unserem Olympia-Blog).

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Olympische Spiele in Peking : Nordische Kombinierer um Eric Frenzel gewinnen Silber

Silber für deutsche Kombinierer um Eric Frenzel

Manuel Faißt machte den Anfang im abschließenden Langlauf-Rennen in der Teamstaffel der nordischen Kombinierer. Er konnte den anfänglichen Rückstand auf Österreich (+0,11) wett machen und übergab an Julian Schmid auf erster Position. Nach Schmid übernahm dann Eric Frenzel, der beim letzten Wechsel an vierter Stelle Schlussläufer Vinzenz Geiger mit 36 Sekunden Rückstand auf den Bronzerang ins Rennen schickte. Geiger startete eine klasse Aufholjagd und konnte schließlich im Schlusssprint Silber für Deutschland sichern. Gold gewann Norwegen, Bronze ging an Japan. Kein Beitrag vorhanden Im Eiskunstlauf hat die Kür der Frauen begonnen. Dabei sind natürlich alle Augen auf Kamila Walijewa vom Russischen Olympischen Komitee gerichtet, allerdings nicht vorrangig aufgrund ihrer sportlichen Leistungen, sondern vor allem wegen des positiven Dopingtests nach dem Teamwettbewerb, sodass ihre Teilnahme im Einzel sehr umstritten ist.
Nach dem Kurzprogramm führt Walijewa vor ihrer Teamkollegin Anna Scherbakowa und der Japanerin Kaori Sakamoto. Für Deutschland ist Nicole Schott am Start, die im Kurzprogramm 14. wurde.

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Bild: Zuma/imago images

Gold für Japan im Eisschnelllauf der Frauen

Von vornherein gehörten die Nationen Japan, USA und Niederlande zu den Favoriten auf die Medaillen im 1.000-Meter-Finale der Frauen und sie wurden ihrer Rolle gerecht.Die Japanerin Miho Takagi stellte einen olympischen Rekord auf und fuhr damit zu Gold. Jutta Leerdam aus den Niederlanden gewann Silber, die im Weltcup führende Brittany Bowe (USA) wurde Dritte.

Halbzeit bei der Nordischen Kombination

Nach dem Springen führen die Österreicher vor Norwegen (+0,08). Das deutsche Team wird im Langlauf als Dritter auf die Strecke gehen, mit elf Sekunden Rückstand auf die Spitze. Eine gute Ausgangslage also für das Team rund um Vinzenz Geiger, die damit auf jeden Fall ein Wörtchen mitzureden haben im Kampf um die Medaillen.

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Bild: Xinhua/imago images

Kombinierer-Staffel mit Medaillenchance

Der Teamwettkampf der Nordischen Kombinierer ist gestartet. Das deutsche Quartett zählt im Staffel-Wettbewerb der wieder zu den Medaillenanwärtern, vor vier Jahren in Pyeongchang siegten Vinzenz Geiger, Fabian Rießle, Eric Frenzel und Johannes Rydzek. Routinier Frenzel kehrt nach seiner Corona-Quarantäne zurück ins Team und ersetzt Rydzek. Außerdem dabei sind Geiger, der bereits Gold nach dem Sprung von der Normalschanze gewann, Manuel Faißt und Julian Schmid. Faißt war Vierter im Wettbewerb von der Großschanze, nachdem er für Terence Weber ins Olympia-Team nachgerückt war. Anders als Frenzel kommt Weber nach seiner Corona-Quarantäne in China nicht mehr zum Einsatz.
Nach einem Sprung von der Großschanze folgt die Staffel über 4 x 5 Kilometer (12.00 Uhr). (dpa) In der alpinen Kombination ist Michelle Gisin aus der Schweiz die neue Olympiasiegerin. US-Skistar Mikaela Shiffrin ist erneut früh ausgeschieden und wird so die Olympischen Winterspiele überraschend ohne Einzelmedaille beenden. Silber gewann die Schweizerin Wendy Holdener, Bronze ging an Federica Brignone aus Italien (+1,85). Eine deutsche Athletin war nicht am Start.

Nach Videobeweis: Skicrosserin Maier gewinnt Olympia-Bronze

Die deutsche Skicrosserin Daniela Maier hat bei den Olympischen Winterspielen von China nach Videobeweis die Bronze-Medaille gewonnen. Die 25-Jährige aus Vöhrenbach hatte im Finale am Donnerstag zunächst den vierten und letzten Platz belegt, die Jury disqualifizierte nach minutenlangem Videostudium allerdings die drittplatzierte Schweizerin Fanny Smith. Für den Deutschen Skiverband ist es die erste Olympia-Medaille in dieser Disziplin, die seit 2010 im Programm ist.

Top-Favoritin Sandra Näslund gewann Gold vor der Kanadierin Marielle Thompson. Maiers Teamkollegin Johanna Holzmann aus Memmingen war zuvor bereits im Viertelfinale gescheitert.
Schon in der Qualifikation fuhr Maier auf Platz drei. Damit sicherte sie sich eine gute Ausgangsposition für das Achtelfinale, wo sie sich gegen die Russin Jekaterina Malzewa und Katrin Ofner aus Österreich souverän durchsetzte. Im Viertelfinale lag Maier eigentlich schon aussichtslos zurück, kämpfte sich auf den letzten Metern aber noch auf Platz zwei. Das Halbfinale gewann Maier nach Foto-Finish, im Lauf um Gold reichte es nach langem Zittern zu Bronze. (dpa) Holzmedaille für Deutschland im SkicrossDaniela Maier zeigte eine beeindruckende Leistung in der K.o.-Runde und kämpfte sich ins Finale beim Skicross. Dort wurde sie am Ende ganz bitter nur Vierte. Die Schwedin Sandra Naeslund gewann Gold vor der Kanadierin Marielle Thompson. Bronze schnappte sich die Schweizerin Fanny Smith.

Skicrosserin Maier mit drittbester Zeit im Olympia-Vorlauf 

Die deutsche Skicrosserin Daniela Maier hat sich bei den Olympischen Winterspielen von China eine gute Ausgangsposition für die K.o.-Runde verschafft, die vor wenigen Minuten gestartet ist. Die 25-Jährige aus Vöhrenbach belegte im Vorlauf heute Morgen Platz drei und fährt im Achtelfinale somit zunächst gegen zwei vermeintlich schwächere Gegnerinnen. Teamkollegin Johanna Holzmann kam als 20. ins Ziel. Gold-Favoritin Sandra Näslund aus Schweden geht mit der Bestzeit in die Medaillenkämpfe. Die besten zwei der Achtelfinals kommen eine Runde weiter. (dpa)

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Bild: GEPA pictures/imago images

Kanadas Eishockey-Frauen gewinnen zum fünften Mal Olympia-Gold 

Kanadas Eishockey-Frauen haben in einem umkämpften Finale gegen ihren Erzrivalen USA zum fünften Mal die olympische Goldmedaille gewonnen. Angeführt von Final-Rekordtorschützin Marie-Philip Poulin setzte sich der Favorit bei den Winterspielen in Peking am Donnerstag mit 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) gegen den Champion von 2018 durch. Für Kanada war es nach 2002, 2006, 2010 und 2014 der fünfte Olympiasieg, den USA bleibt zum vierten Mal nur Silber.
Nach der Führung durch Sarah Nurse (8. Minute) entschied Poulin mit zwei Toren (16./30.) – ihren Treffern Nummer sechs und sieben in olympischen Endspielen – die Partie. Die 30-Jährige ist die erste Spielerin, die in vier Finals bei Olympia jeweils mindestens ein Tor erzielt hat. Das 1:3 in Unterzahl durch Hilary Knight (37.) sowie das 2:3 wenige Sekunden vor Schluss durch Amanda Kessel (60.) brachten den Sieg der Kanadierinnen nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Die beiden dominanten Teams des Turniers lieferten sich im Wukesong Sports Centre ein intensives Finale. Im 40. Duell der Top-Nationen bei großen Turnieren gewann Weltmeister Kanada dank einer effizienten Leistung zum 22. Mal. Seit Frauen-Eishockey 1998 olympisch wurde, stand Kanada immer im Endspiel, die USA waren nur 2006 nicht dabei. Bronze in Peking hatte sich Finnland durch ein 4:0 gegen die Schweiz gesichert. Deutschlands Eishockey-Frauen waren nicht qualifiziert. (dpa)

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Bild: Anderson/imago images

Das war die Olympia-Nacht 

Im Halfpipe-Finale: Die deutsche Freestyle-Skifahrerin Sabrina Cakmakli hat das Halfpipe-Finale erreicht. Die 27-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen wurde in der Qualifikation am Donnerstag Zwölfte und sicherte sich den letzten Platz für die Endrunde an diesem Freitag. Vor vier Jahren in Pyeongchang war die Sportsoldatin Achte geworden. Chinas Topfavoritin Eileen Gu, die die Qualifikation gewann, greift in der eisigen Schneeröhre von Zhangjiakou bereits nach ihrer dritten Medaille bei diesen Spielen. In der Disziplin Big Air hatte die 18-Jährige Gold geholt, im Slopestyle Silber.

Gute Ausgangslage: Die deutsche Skicrosserin Daniela Maier hat sich eine gute Ausgangsposition für die K.o.-Runde verschafft. Die 25-Jährige aus Vöhrenbach belegte im Vorlauf am Donnerstag Platz drei und fährt im Achtelfinale (7.00 Uhr MEZ) somit zunächst gegen zwei vermeintlich schwächere Gegnerinnen. Teamkollegin Johanna Holzmann kam als 20. ins Ziel. Gold-Favoritin Sandra Näslund aus Schweden geht mit der Bestzeit in die Medaillenkämpfe. Die jeweils besten zwei Starterinnen in den Achtelfinals kommen eine Runde weiter.
Medaille in Sicht: US-Skistar Mikaela Shiffrin hatte ordentliche Aussichten auf ihre erste Medaille bei den Winterspielen in China. Die 26-Jährige lag zur Halbzeit der alpinen Kombination am Donnerstag auf Rang fünf. Ihr Rückstand auf die führende Christine Scheyer aus Österreich betrug nach der Abfahrt, die ihre schwächere Disziplin ist, aber nur 0,56 Sekunden. Im Slalom riskierte sie dann aber zu viel und schied bereits nach wenigen Toren aus.
Verlegung: Die extreme Kälte und erwartet starker Wind machen die Verlegung des nächsten Biathlon-Rennens nötig. Der eigentlich für Samstag geplante Massenstart der Frauen wird wegen der schwierigen Wetterbedingungen um einen Tag auf Freitag vorverlegt, wie der Weltverband IBU am Donnerstag mitteilte. Damit finden die beiden abschließenden Wettbewerbe der Skijäger in den Bergen nordwestlich von Peking am gleichen Tag statt. Nach dem Massenstart der Frauen um 15.00 Uhr Ortszeit (8.00 Uhr MEZ) folgt schon zwei Stunden später um 17.00 Uhr Ortszeit (10.00 Uhr MEZ) der Wettkampf der Männer.
Ersatz: Im Wirbel um die abgesagte Medaillenzeremonie im olympischen Eiskunstlauf-Teamwettbewerb hat IOC-Chef Thomas Bach die verärgerte US-Mannschaft zu einer Aussprache getroffen. Details zu dem Gespräch infolge der Doping-Affäre um die Russin Kamila Walijewa wollte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, am Donnerstag in Peking nicht nennen. Hintergrund ist der positive Doping-Test der 15 Jahre alten Walijewa. Sollte die Team-Olympiasiegerin im Einzel eine Medaille gewinnen, soll es laut einem IOC-Beschluss auch dort keine Siegerehrung geben. Die Athletenvertretung des Olympischen Komitees der USA hatte dies scharf kritisiert.
Keine neuen Corona-Fälle: Die strengen Schutzmaßnahmen bei den Winterspielen in Peking erweisen sich weiterhin als wirksam. Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche wurden keine neuen Corona-Infektionen in der abgeschlossenen Olympia-Blase entdeckt. (dpa)

Fazit vom 12. Wettkampftag 

Für die größte Überraschung am heutigen Tag haben wohl die beiden Langläuferinnen Katharina Hennig und Victoria Carl mit ihrer Goldmedaille im Teamsprint gesorgt. Aber auch die Biathlon-Staffel der Frauen mit Vanessa Voigt, Vanessa Hinz, Franziska Preuss und Denise Herrmann lieferte eine tolle Mannschaftsleistung ab und konnte sich Bronze sichern. 

Nicht ganz so gut lief es dagegen für Anna Seidel, für die der Traum von einer Olympia-Medaille im Shorttrack leider schon im Viertelfinale vorbei war. Linus Strasser verpasste ebenso eine Medaille. Im Slalom wurde der Deutsche Siebter nach dem 2. Lauf.

Insgesamt gab es heute acht Entscheidungen: Neben Deutschland dürfen sich Schweden (Biathlon), Kanada (Shorttrack), Korea (Shorttrack), Frankreich (Slalom), die USA (Freeski Slopestyle), China (Ski Freestyle Aerials) und Norwegen (Langlauf) über Goldmedaillen freuen. 

Finnlands Eishockey-Frauen Olympia-Dritte nach Sieg gegen Schweiz

Die finnischen Eishockey-Frauen haben die olympische Bronze-Medaille gewonnen. Das Team setzte sich am Mittwoch bei den Winterspielen in Peking im Spiel um Platz drei gegen die Schweizerinnen mit 4:0 (1:0, 0:0, 3:0) durch. Vivi Vainikka (12.), Susanna Tapani (44.), Nelli Laitinen (55.) und Michelle Karvinen (60.) erzielten die Treffer. Finnlands Frauen hatten schon 1998, 2010 und 2018 Bronze gewonnen.

Rekord-Olympiasieger Kanada und die USA bestreiten am Donnerstag (5.10 Uhr MEZ) das Finale. Am Montag hatten die Kanadierinnen das erste Halbfinale gegen die Schweiz mühelos mit 10:3 für sich entschieden. 2018-Olympiasieger USA war mit 4:1 gegen Finnland erfolgreich. (dpa)

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Bild: Lehtikuva/imago images

Kombinierer Frenzel nach Quarantäne dabei

Eric Frenzel ist nach seiner überstandenen Corona-Quarantäne für den olympischen Teamwettbewerb in der Nordischen Kombination nominiert worden. Der 33-Jährige bildet gemeinsam mit Vinzenz Geiger, Manuel Faißt und Julian Schmid die Mannschaft von Bundestrainer Hermann Weinbuch, wie der Deutsche Skiverband am Mittwoch mitteilte. Der zweifache Olympiasieger von Pyeongchang, Johannes Rydzek, wurde nicht ins Team berufen. (dpa)

Shorttrack der Frauen

Im Shorttrack ist die einzige deutsche Athletin, Anna Seidel, nach einem Sturz im Viertelfinale über 1500 Meter ausgeschieden und muss sich leider vom Traum einer Medaille bei Olympia verabschieden. 

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Bild: Kneffel/dpa

Hennig und Carl holen Olympia-Gold im Langlauf-Teamsprint 

Katharina Hennig und Victoria Carl haben sensationell die Goldmedaille im Skilanglauf bei den Olympischen Winterspielen gewonnen. Die 25 Jahre alte Hennig und die ein Jahr ältere Carl siegten am Mittwoch in China im Team-Sprint vor Schweden und den Russinnen. Für Hennig und Carl war es bereits jeweils das zweite Edelmetall bei den Titelkämpfen und der ganz große Triumph. Am vergangenen Samstag hatten sie gemeinsam mit Katherine Sauerbrey und Sofie Krehl Silber mit der Staffel gewonnen.

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von um die minus 10 Grad konnten die beiden Deutschen von Beginn an das Tempo der Spitzenduos mitgehen, beim letzten Wechsel führte Hennig knapp vor Finnland und den USA, als sie auf Carl übergab. Die Schlussläuferin besiegte die Favoritinnen. Sie setzte sich im Schlussspurt durch und bescherte ihrem Teamchef Peter Schlickenrieder das schönste Geschenk zum 52. Geburtstag. Schon im Halbfinale waren Hennig und Carl sehr souverän aufgetreten und hatten ihren Lauf vor den USA und Österreich gewonnen.
Carl war erst kurzfristig in das Teamsprint-Aufgebot gerückt. Die Sportlerin aus Zella-Mehlis ersetzte Sauerbrey, die eigentlich als Partnerin für Hennig vorgesehen war. Sauerbrey fühle sich nicht hundertprozentig fit und habe sich aufgrund der hohen Belastungen in den vergangenen Tagen entschieden, auf den Wettkampf zu verzichten, teilte der Deutsche Skiverband (DSV) wenige Stunden vor dem Wettkampf mit. Mit einer ganz starken Leistung rechtfertigte Carl ihre Nominierung.
Sie trug entscheidend zu den beiden großen und unerwarteten Medaillenerfolgen der deutschen Loipen-Asse bei diesen Winterspielen bei. 2018 in Pyeongchang waren die Langläuferinnen und Langläufer ohne jede Medaille geblieben, 2014 in Sotschi hatte es Bronze für die Frauen-Staffel mit Nicole Fessel, Stefanie Böhler, Claudia Nystad und Denise Herrmann gegeben. (dpa) Im Langlauf-Teamsprint der Männer holte Norwegen Gold vor Finnland (+2,46). Über Bronze durfte sich das Russische Olympische Komitee (+4,29) freuen. 
Die deutschen Langläufer hatten im Teamsprint Pech. Albert Kuchler und Janosch Brugger schieden bereits im Halbfinale aus. Brugger verlor auf der letzten Runde einen Ski und hatte damit keine Chance mehr, in den Kampf um das Finale einzugreifen. (mit dpa)

Biathlon

Die deutsche Frauen-Staffel hat sich über 4x6km die Bronzemedaille gesichert. Vanessa Voigt war als erste Läuferin für die deutsche Staffel ins Rennen gegangen, leistete sich keinen Fehler am Schießstand und lieferte eine sensationelle Laufleistung ab, sodass sie als Führende an Vanessa Hinz übergab. 
Als Dritte ging Franziska Preuss ins Rennen, die dann an Position vier an Schlussläuferin Denise Herrmann übergab, die ebenfalls eine starke Leistung zeigte und lediglich einmal nachladen musste. Am Ende konnte sie souverän den dritten Rang vor Norwegen sichern. Gold gewann Schweden, Silber ging an das Russische Olympische Komitee. 

Langläuferinnen erreichen Finale

Die deutschen Langläuferinnen Katharina Hennig und Victoria Carl haben das Finale im olympischen Teamsprint-Wettbewerb erreicht. Die 25 Jahre alte Hennig und die ein Jahr ältere Carl gewannen am Mittwoch im chinesischen Zhangjiakou ihr Halbfinale und qualifizierten sich damit souverän direkt für den Endlauf. Das deutsche Duo setzte sich bei strahlendem Sonnenschein und eisiger Kälte vor den US-Amerikanerinnen und Österreich durch. Auch die Schweizerinnen qualifizierten sich. (dpa)
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