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Ohne zehn Spieler: Berlin gegen HSV vor Herausforderung

Die Voraussetzungen für die Füchse Berlin könnten ungünstiger kaum sein. Ohne zehn Spieler müssen die Berliner in der Handball-Bundesliga an diesem Sonntag (16.00 Uhr/Sky) in der Max-Schmeling-Halle gegen den HSV Hamburg antreten. «Ich kann nur betonen, dass es sicherlich eine Wettbewerbsverzerrung ist», sagte Trainer Jaron Siewert. Neben den sieben Coronafällen fehlen auch noch die verletzten Marian Michalczik, Nils Lichtlein und Marc Walter. Eine Spielerverlegung wurde von der HBL abgelehnt.

Ohne zehn Spieler: Berlin gegen HSV vor Herausforderung

© dpa

Berlins Trainer Jaron Siewert (3.v.r) bespricht sich mit seinem Team im Kreis.

Nun müssen die Füchse improvisieren. «Es wird eine Konstellationen geben, die es noch nie gab», sagte Manager Bob Hanning. So werden Spieler aus der A-Jugend, der zweiten Mannschaft und vom Kooperationspartner 1. VfL Potsdam den Kader komplettieren. «Mit Sicherheit brauchen wir jetzt eine Jetzt-erst-recht-Mentalität. Die, die Sonntag spielen, versuchen natürlich das Beste da rauszuholen. Ob das dann qualitativ reicht, ist offen», sagte Sportvorstand Stefan Kretzschmar. Die Füchse geben sich kämpferisch. «Wir können jetzt nicht durch die Welt laufen und beleidigte Leberwurst spielen. Aber natürlich gibt es da Unverständnis ob der Entscheidung bei allen Beteiligten. Auch bei den Spielern», sagte Kretzschmar weiter. Der Sportvorstand betonte aber auch, dass die Mannschaft nicht «total down und depressiv» sei. Hoffnung, dass von den positiv Getesteten doch noch einer zurückkommt, gibt es kaum. «Ich gehe davon aus, dass zum jetzigen Zeitpunkt keiner von denen spielen kann», sagte der Sportvorstand. Zudem hätte «der eine oder andere schon mit Symptomen zu kämpfen», wie Siewert betonte. So setzen die Füchse mit der neu zusammengewürfelten Mannschaft auf den Überraschungseffekt. «Der HSV weiß nicht, was wir machen. Aber wir müssen es hinbekommen, dass wir wissen, was wir machen», sagte Siewert. Vor allem in der Abwehr muss umgebaut werden. «Die wird bestimmt um einiges offensiver sein, als wir es sonst kennen», kündigte der Füchse-Coach an.

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