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„Nicht mit Fake-Polizisten werben“ : Gewerkschaft der Polizei kritisiert CDU-Plakat mit falscher Beamtin

Der GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek will Polizisten nicht als „Garnitur für Wahlprogramme“ sehen. Und warnt, dass sich die CDU strafbar macht.

„Nicht mit Fake-Polizisten werben“ : Gewerkschaft der Polizei kritisiert CDU-Plakat mit falscher Beamtin

Paul Ziemiak bei der Vorstellung der Bundestagswahlkampfkampagne der CDU im Konrad-Adenauer-Haus.Foto: imago images/Future Image

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die CDU für ein Wahlkampfplakat mit einer als Polizistin verkleideten Mitarbeiterin als Motiv kritisiert. „So wie Polizisten nicht in Uniform auf Parteiversammlungen gehen dürfen, sollten Parteien auch nicht mit Fake-Polizisten in unserem Outfit für sich werben“, sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek der „Bild“. „Wir sind für alle Bürger da, nicht die Garnitur für Wahlprogramme, auch nicht die von Polizeifreunden. Ohne Begleittext „Achtung! Wahlwerbung!“ kann das auch strafbar sein.“

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hatte die Wahlkampfkampagne seiner Partei und die dazugehörigen Plakate am Dienstag vorgestellt – darunter auch das mit der augenscheinlichen Polizistin. Wegen der Einschränkungen und Hygienestandards seien für die Fotos keine Models oder eingekaufte Bilder genommen worden, vielmehr habe man mit Mitarbeitern und Mitgliedern der CDU gearbeitet, hieß es dabei. Die Plakate sollen mit dem Start der Briefwahl von Mitte August an geklebt und aufgestellt werden.

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