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Nach Tipp aus der Bevölkerung : Verdächtiger nach Schüssen in New Yorker U-Bahn festgenommen

Polizisten haben den 62-jährigen Verdächtigen nach einem Telefonhinweis in Manhattan aufgespürt. Er soll am Dienstag zehn Menschen niedergeschossen haben.

Nach Tipp aus der Bevölkerung : Verdächtiger nach Schüssen in New Yorker U-Bahn festgenommen

Im New Yorker Stadtteil Brooklyn schoss am Dienstag ein Mann auf mehrere Menschen.Foto: AFP

Nach dem Vorfall mit Schüssen und zahlreichen Verletzten in der New Yorker U-Bahn hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der Mann sei am Mittwoch in New York gefasst worden, teilten die Behörden bei einer Pressekonferenz mit. „Wir haben ihn“, sagte New Yorks Bürgermeister Eric Adams. Nach dem 62 Jahre alten Mann war zuvor stundenlang gesucht worden.

Die Festnahme sei nach einem Tipp aus der Bevölkerung erfolgt. Jemand habe sich bei einer entsprechenden Telefon-Hotline gemeldet und gesagt, dass sich der Verdächtige in einem Schnellrestaurant im East Village im Südosten Manhattans befinde, teilten die Behörden am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mit.

Daraufhin hätten in der Gegend stationierte Polizisten die Umgebung abgesucht und den Verdächtigen an der Ecke von First Avenue und St. Marks Place, einer beliebten Ausgeh-Straße im East Village, festgenommen. Der 62-Jährige habe keinen Widerstand geleistet. Für Hinweise zur Festnahme des Tatverdächtigen war eine Belohnung von 50.000 Dollar (rund 46.000 Euro) ausgesetzt worden.

Bei dem Vorfall hatte der 62-Jährige Mann ersten Erkenntnissen zufolge am Dienstagmorgen während der Hauptverkehrszeit in einer U-Bahn im New Yorker Stadtteil Brooklyn das Feuer eröffnet.

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Der Mann habe im zweiten Wagen eines Zugs der Linie N auf dem Weg nach Manhattan zwischen der Station 59 St und 36 St in einer hinteren Ecke gesessen. Er habe eine orange-grüne Bauarbeiter-Weste, eine Corona-Schutzmaske, einen grauen Kapuzen-Pullover und einen neon-grünen Bauarbeiter-Helm getragen. Er habe sich dann eine Art Gasmaske übergezogen, zwei Kanister geöffnet, aus denen Rauch oder Nebel strömte, und dann das Feuer eröffnet. Insgesamt schoss er Polizeiangaben zufolge 33 mal.

Mindestens 23 Menschen wurden verletzt – zehn durch Schüsse, 13 bei der danach ausgebrochenen Panik oder durch eine Rauchvergiftung. Keiner von ihnen befand sich in Lebensgefahr.

Der Mann konnte zunächst fliehen – wie ihm das gelang und auch sein Motiv waren nach Polizeiangaben zunächst noch völlig unklar. Als terroristischer Akt wurde der Vorfall zunächst nicht untersucht.

Am Tatort wurden unter anderem eine halbautomatische Handfeuerwaffe, mehrere Magazine und eine kleine Axt gefunden. Außerdem sei eine Flüssigkeit sichergestellt worden, bei der es sich mutmaßlich um Benzin handele sowie ein Beutel mit Feuerwerkskörpern. (dpa)

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