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Medien: TV-Serien für regionalen Medienstandort immer wichtiger

Mittwoch, 02.09.2015, 13:33 Ob „Homeland“ oder „Weißensee“ – immer mehr TV-Serien werden in Berlin und Umgebung gedreht. Die Medienbranche gibt sich hocherfreut.

Die Produktion von TV-Serien wird für den Medienstandort Berlin-Brandenburg immer wichtiger. Nach dem US-Agententhriller „Homeland“ sollen demnächst die Dreharbeiten für Tom Tykwers erstes Fernsehprojekt „Babylon Berlin“ nach den Bestsellerkrimis von Volker Kutscher sowie mehrere öffentlich-rechtliche Serien starten, teilte das Medienboard Berlin-Brandenburg am Mittwoch mit.

Bei einem Förderetat von 31 Millionen Euro seien im vergangenen Jahr 344 Filme und andere Projekte subventioniert worden. Diese Gelder hätten in der heimischen Medienindustrie einen Umsatz von 132 Millionen Euro ausgelöst. Für jeden Euro Filmförderung seien fünf Euro in der Region ausgegeben worden. Auch künstlerisch sieht sich die Fördergesellschaft auf gutem Weg: In Berlin und Brandenburg hergestellte Filme seien 2014 oft ausgezeichnet worden, darunter mit drei Silbernen Berlinale-Bären, vier Oscars und neun Oscar-Nominierungen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD) betonten in der Mitteilung die wichtige Rolle von Film und Fernsehen für die regionale Wirtschaft. Beide Länder hätte eine Erhöhung der Fördersummen zugesagt.

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