The latest news, top headlines

Kriminalität: Drogenbeauftragte und Innensenator lehnen Drogen-Coffeeshop ab

Kriminalität: Drogenbeauftragte und Innensenator lehnen Drogen-Coffeeshop ab

Henkel: Ein Konzept zur Aufwertung des Parks müsse her. Aktualisiert am Donnerstag, 10.09.2015, 00:12

Die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) und Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) lehnen den in Kreuzberg diskutierten Drogen-Coffeeshop ab. „Cannabis ist keine harmlose Droge“, erklärte Dyckmans am Dienstag auf dpa-Anfrage. „Das zeigen die steigenden Behandlungszahlen.“

Der Handel mit Cannabis sei deshalb in Deutschland nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten. Das gelte auch für den Verkauf von Cannabis in einem Coffeeshop. Die Einführung von solchen Verkaufsstellen sei aus Gründen des Gesundheitsschutzes keine denkbare Option, so Dyckmans.

Die Grünen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hatten einen Coffeeshop ins Spiel gebracht, um die Probleme mit Dealern und Drogen im Görlitzer Park einzudämmen. Henkel hält diesen Plan für den falschen Weg. Dadurch würde der illegale Rauschgifthandel nicht aus der Welt geschafft. Der von den Grünen regierte Bezirk sei in der Pflicht, ein Konzept zur Aufwertung des Parks vorzulegen, meinte Henkel.

Die Eröffnung eines Coffeeshops hatte die neue Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) im Sommer ins Gespräch gebracht. Danach reichten die Grünen offiziell einen Antrag dazu im Bezirksparlament ein, der auch die Klärung offener rechtlicher Fragen vorsieht.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.