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Im Fenster hing schon der WeihnachtssternWas geschah im Brandenburger Todeshaus?

Im Fenster hing schon der WeihnachtssternWas geschah im 
Brandenburger Todeshaus?

01:34 Quelle: Nonstopnews 05.12.2021 Teilen Twittern SendenVon: M. Lukaschewitsch, M. Sauerbier und O. Kröning 05.12.2021 – 22:22 Uhr

Königs Wusterhausen (Brandenburg) – Kuscheltiere, Kerzen und herzzerreißende Briefe zeugen von der großen Trauer und Fassungslosigkeit in der Gemeinde bei Berlin.

Drinnen – im liebevoll eingerichteten Kinderzimmer – hockt eine Spielzeugpuppe auf dem Schränkchen, die Kinderbücher sind fein säuberlich im Regal aufgereiht – und im Fenster hängt schon ein Weihnachtsstern.

Im Fenster hing schon der WeihnachtssternWas geschah im 
Brandenburger Todeshaus?

Neben Kerzen wurden auch Kuscheltiere zum Haus gebracht

Foto: Olaf Selchow

▶︎In diesem Einfamilienhaus im Königs Wusterhausener Ortsteil Senzig fanden Polizisten am Samstag eine Leiche. Und: In den anderen Räumen des Einfamilienhauses lagen vier weitere – alle mit Schuss- und Stichverletzungen. Nur der Chihuahua überlebte.

Nachbarn beschreiben Familie als harmonisch und fröhlich

Das Grauen am Krüpelsee in Brandenburg: fünf Tote, die Eltern und ihre drei kleinen Töchter, eine Bilderbuchfamilie.

Das Motiv? Offiziell sagt die Polizei nichts. Doch es gibt einen schrecklichen Verdacht: Ermordete Vater Devid R. (40) seine Familie und tötete sich dann selbst?

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Brandenburger Todeshaus?

Vater Devid R. (40) war Berufsschullehrer in Wildau

Foto: privat

▶︎„Im Haus wurde ein Abschiedsbrief gefunden“, sagt Oberstaatsanwalt Gernot Banthleon zu BILD und betont: „Es gibt derzeit keinen Tatverdacht gegen eine dritte Person.“ Vater Devid R., seine Frau Linda (40) und die Töchter Leni (10), Janni (8) und Rubi (4) lebten seit vier Jahren in Senzig. Nachbarn beschreiben die Familie als harmonisch und fröhlich.

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Mutter Linda R. (40) arbeitete als Diplom-Betriebswirtin

Foto: privat

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Dieser Brief wurde vor dem Todes-Haus abgelegt

Foto: Olaf Selchow

Devid R. arbeitete als Berufsschullehrer im nahe gelegenen Wildau, leitete nebenbei eine Veranstaltungsagentur. „Er war nett und sehr kontaktfreudig“, so ein Anwohner. „Kommendes Jahr wollte er bei einem Nachbarn einen Brunnen bohren.“

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Die Leichen wurden am Samstagabend aus dem Haus gebracht

Foto: spreepicture

Gerüchte über Corona-Quarantäne

Seine Frau Linda war Diplom-Betriebswirtin an der Technischen Hochschule in Wildau. Die älteren Kinder gingen in die Grundschule, die kleine Rubi in die Kita.

Für das Gerücht, die Familie habe sich zuletzt in Corona-Quarantäne befunden, gab es bis Sonntag keine offizielle Bestätigung.

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