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Hertha BSC in der Saison 2021/22 : Hertha BSC verlangt Entschuldigung von den Ultras

Marc Oliver Kempf kommt vom VfB Stuttgart + Hertha BSC verliert 1:4 gegen die Bayern + Hertha BSC geht bei League of Legends an den Start + Mehr im Blog.

Hertha BSC in der Saison 2021/22 : Hertha BSC verlangt Entschuldigung von den Ultras

Hertha BSC und die organisierten Fans aus der Ostkurve. Da könnte es in den nächsten Tagen und Wochen gehörig knirschen.Foto: imago images/Andreas Gora

Bei Hertha BSC ist vieles in Bewegung. Sportlich aber läuft es noch nicht.

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Hertha BSC in der Saison 2021/22 : Hertha BSC verlangt Entschuldigung von den Ultras

Ultras lehnen Entschuldigung ab

Der Besuch bei der eigentlich nicht-öffentlichen Trainingseinheit endete mit einer deutlichen Ansage. „Ihr reißt euch jetzt am Riemen, sonst zünden wir die nächste Stufe“, sagte der Vorredner einer rund 80 Mann starken Abordnung der organisierten Fans von Hertha BSC. Sie war am Tag vor dem Heimspiel des Berliner Fußball-Bundesligisten auf dem Trainingsplatz erschienen und hatte die Mannschaft nach der Pokalniederlage gegen den 1. FC Union zur Rede gestellt.

Im Nachgang hatten die Verantwortlichen von Hertha BSC – namentlich Trainer Tayfun Korkut und Sportdirektor Arne Friedrich – Verständnis für die hochkochenden Emotionen bei den Fans nach der frustrierenden Derby-Niederlage geäußert, allerdings auch Kritik geübt an der Art und Weise. Am Donnerstag wurde Hertha in einer offiziellem „Stellungnahme zu den Vorfällen am vergangenen Samstag (22.01) auf dem Trainingsplatz“ noch deutlicher. 
Demnach haben Herthas Geschäftsführer Fredi Bobic und Ingo Schiller in einem Gespräch mit Vertretern der Ultras „klar zum Ausdruck gebracht, dass der Verein seitens dieser Gruppe der Ultras eine Stellungnahme in Form einer öffentlichen Entschuldigung für dieses Vorgehen und den Vorfall erwartet“. Die Fanvertreter hätten erklärt, „dass sie dazu in keiner Form bereit sind. Dies bedauern wir sehr.“ Kein Beitrag vorhanden

Einer kommt, einer geht

Kurz nachdem Hertha BSC die Verpflichtung von Innenverteidiger Marc Oliver Kempf verkündet hat, gibt es nun den nächsten Abgang zu verkünden. Eigengewächs Dennis Jastrzembski, 21, verlässt Hertha ablösefrei und schließt sich dem polnischen Erstligisten Slask Breslau an.
„Für einen Spieler in seinem Alter ist Spielzeit für die Entwicklung das Wichtigste“, wird Fredi Bobic, Geschäftsführer Sport bei Hertha BSC, in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Die Aussicht darauf war aber bei uns nicht gegeben, daher sind wir seinem Wunsch nach einem Wechsel nachgekommen.“
Jastrzembski kam 2015 im Alter von 15 Jahren aus Kiel zu Hertha, gewann 2018 mit der U 19 den deutschen Meistertitel und unterschrieb im selben Jahr einen Profivertrag. Nachdem er zwischenzeitlich an den SC Paderborn und Waldhof Mannheim ausgeliehen war, kehrte er zu Saisonbeginn nach Berlin zurück.
Für Herthas Profis kam der Offensivspieler insgesamt 16-Mal in Liga und Pokal zum Einsatz, dabei bereitete er zwei Tore vor. Bei Instagram schrieb er zum Abschied: „Ich muss mich von euch, dem Verein und Berlin verabschieden. Da mein Abschied nicht ganz freiwillig ist, fällt es mir um so schwerer.“

Trainer Korkut vertraut Torhüter Schwolow

Alexander Schwolow kann durchaus von sich behaupten, dass er seine Mannschaft am Sonntag gegen den FC Bayern München vor einer noch höheren Niederlage bewahrt hat. Von den rekordverdächtigen 20 Schüssen, die auf sein Tor kamen, parierte der Torhüter von Hertha BSC einige; einige sogar spektakulär. Und doch blieb nach dem Spiel und der 1:4-Niederlage ein zwiespältiger Eindruck zurück. Wieder einmal, muss man fast sagen.

Denn bei all seinen Glanztaten unterlief Schwolow auch ein schwerer Fehler, der wieder einmal ein Gegentor zur Folge hatte. Beim Stand von 0:2 spielte er den Ball quer durch seinen Strafraum; Adressat war der junge Linus Gechter, der allerdings auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Leroy Sané erkannte die Situation, sprintete dazwischen und setzte den Ball zum 3:0 für die Bayern ins leere Tor.

Angesichts solcher Patzer kursiert unter den Hertha-Fans schon länger der Gedanke, ob nicht Oliver Christensen einmal eine Chance bekommen sollte. Der junge, talentierte Torhüter, den Hertha zu Saisonbeginn als Reaktion auf den langwierigen Ausfall von Rune Jarstein verpflichtet hat. „Das ist überhaupt gar keine Überlegung“, sagte Tayfun Korkut, Herthas Trainer, am Montag auf eine entsprechende Nachfrage. „Ich bin sehr froh, dass ich sehr, sehr gute Torhüter habe. Aber der Alex ist unsere Nummer 1.“

Zum Abschluss des Tages hier noch unser Bericht zu Herthas Mitgliederversammlung: tagesspiegel Das war’s. Gerade noch in dem Zeitkorridor, den der Versammlungsleiter Dirk Lentfer am Anfang der Sitzung festgelegt hat. Die KG unterstützt die Hertha-Dampfer Aktiengesellschaft mit 200.000 Euro. Ziel ist es, den Dampfer wieder schiffbar zu machen. „Das unterstützen wir gerne“, sagt Ingo Schiller. Frage an Fredi Bobic: Wo steht Hertha BSC in fünf Jahren?
Antwort Fredi Bobic: „Ganz einfach. Besser als heute.“ Wir nähern uns dem Ende. Nur der Tagesordnungspunkt Verschiedenes steht noch aus.  Das war die Aussprache. Frage: Wann wird das Arbeitsverhältnis des früheren Geschäftsführers Michael Preetz aufgelöst?
Antwort von Werner Gegenbauer:“Wenn sich beide einig sind. Das ist bisher noch nicht der Fall.“ Werner Gegenbauer über den Eindruck, dass der Verein und Investor nicht mit einer Stimme sprechen: „Das ist eigentlich nur hinzukriegen, indem der Investor sich mit seinen Aussagen in die gleichen Kanäle begibt, wie die Vereinsvertreter die Situation beurteilen.“ Fredi Bobic wird gefragt, ob Bruno Labbadia zur neuen Saison Herthas Cheftrainer werden könne. Bobic: „Die Frage stellt sich gerade nicht.“ Eine Frage zu den Verbindlichkeiten: „Die größte Position in den Verbindlichkeiten ist die Anleihe über 40 Millionen Euro“, erklärt Ingo Schiller. Ingo Schiller: „Wir werden einen positiven Cashflow in dieser Saison erzielen und auch unsere Verbindlichkeiten noch weiter reduzieren.“ Fredi Bobic wird nach Niko Kovac befragt. „Die Frage beantworte ich nicht. Die passt jetzt nicht.“ Fredi Bobic zur Transferpolitik: „Wir müssen den Kader verkleinern und ihn wirtschaftlich gesunden.“ Fredi Bobic zum Trainerwechsel:
„Das war keine Ein-Mann-Entscheidung. Wir haben aus unserer Sicht die richtigen Schlüsse zum richtigen Zeitpunkt gezogen.“ Ich finde schon, dass es was gebracht hat. Wir versuchen, mutiger Fußball zu spielen. Aber das ist ein Prozess, der braucht auch ein bisschen Zeit.“ Ingo Schiller zum Trikotdesign: „Wir haben versucht, moderne Aspekte einzubringen. Wir werden nächstes Jahr beim Heimtrikot eher traditionell unterwegs sein.“ „Gerade jetzt ist Cash King“, sagt Ingo Schiller, deshalb sei die Anlage noch nicht zurückgezahlt worden. Weitere Beiträge

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