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Heikler Brückenabriss ab 2025 : Senat will jahrelange Vollsperrung der Schönhauser Allee vermeiden

Eine wichtige Brücke in Berlin-Prenzlauer Berg wird abgerissen. Bisher ging der Senat dabei von einer Totalsperrung der Schönhauser Allee bis 2027 aus – nun wird der Plan geändert.

Heikler Brückenabriss ab 2025 : Senat will jahrelange Vollsperrung der Schönhauser Allee vermeiden

Die Brücke über die Ringbahn an der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg.Foto: SenUVK

Beim geplanten Abriss und Neubau der Schönhauser-Allee-Brücke wird eine jahrelange Vollsperrung offenbar nicht nötig. Der Verkehr solle trotzdem weiter über die Ringbahn kommen, teilte die Senatsverkehrsverwaltung auf eine schriftliche Anfrage des CDU-Abgeordneten Stephan Lenz mit. „Aus den Ergebnissen des ersten Grobkonzeptes zur Verkehrsführung während der Bauzeit geht hervor, dass es zu keiner längeren gleichzeitigen Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen der Schönhauser Allee kommen soll“, heißt es in der Antwort. Um das zu schaffen, soll der „Ersatzneubau im Rahmen von zwei Hauptbauphasen gebaut werden“ – also so, dass zumindest eine Brückenseite weiterhin passierbar bleibt.

Die Schönhauser-Allee-Brücke wurde 1886 errichtet und  in der Zwischenzeit immer wieder erweitert. Sie ist Teil der stark befahrenen Bundesstraße 96a, außerdem befindet sich hier der S- und U-Bahnhof Schönhauser Allee samt Tram-Haltestellen. Seit mehreren Monaten gilt auf der Brücke eine Beschränkung von maximal 16 Tonnen, um weiteren Schaden zu verhindern.

 [Dieser Text stammt aus dem Pankow-Newsletter vom Tagesspiegel. Den kompletten Pankow-Newsletter gibt es kostenlos unter leute.tagesspiegel.de]

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Der Abriss soll 2025 beginnen, die neue Brücke dann 2027 stehen. Es gebe „aktuell keine Veränderungen im Zeitplan“, teilte die Senatsverkehrsverwaltung mit, die die Gesamtkosten auf 21 Millionen Euro bezifferte.

Eine „Zielsetzung“ sei, „dass die Auswirkungen insbesondere auf die Anwohnerschaft und für die Gewerbetreibenden möglichst minimiert werden“, erklärte die Verkehrsverwaltung weiter. So solle „trotz der teilweise erheblichen Einschränkungen die ortsnahe Aufrechterhaltung aller Verkehrsarten, insbesondere des Fuß- und Radverkehrs sowie des öffentlichen Personennahverkehrs gewährleistet“ bleiben.

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