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Grunewald-Inferno | Erster Blick in die Explosions-Zone

Teilen Twittern SendenVon: Isabel Pfannkuche 10.08.2022 – 14:38 Uhr

Berlin – Jetzt löscht die Berliner Feuerwehr von allen Seiten: Seit Dienstag sind über dem Grunewald-Inferno auch Hubschrauber im Einsatz. Sie werfen Wasser aus 60 Meter Höhe herunter.

Das war lange undenkbar. Denn der Sperrkreis galt auch in der Luft. Näheres Herankommen als 1000 Meter – zu gefährlich.

Dienstagabend um 17 Uhr kommen endlich die angeforderten Hubschrauber aus Sachsen an: ein Super Puma mit einem sogenannten Bambi Bucket, also einem Wasserbehälter, und Kapazität für 2000 Liter, und ein Eurocopter 155, der 600 Liter Wasser transportieren kann.

Grunewald-Inferno  | Erster Blick in die Explosions-Zone

Ein Hubschrauber löscht in 60 Metern Höhe über dem Grunewald

Foto: Britta Pedersen/dpa

► In einem zweiten Eurocopter der Bundespolizei ist BILD dabei, als die ersten Luft-Löscharbeiten starten. Ihre Ladung holen die Helikopter aus der Havel. Während dort Freizeitwassersportler gerade ihren Feierabend genießen, fängt die Arbeit in der Luft erst an.

Die zwei Hubschrauber lassen sich abwechselnd nieder, schöpfen so Wasser. Dann fliegen sie weiter über den Grunewald und lassen nahe dem Sprengplatz ihre Ladung auf die Flammen fallen. Die genauen Löschkoordinaten bekommen sie zuvor von der Feuerwehr.

Jetzt steigen dicke weiße Qualmwolken auf. An einigen Stellen ist der Wald sichtlich mitgenommen: Die Baumkronen sind braun-gelb, der Boden schwarz verkokelt.

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