The latest news, top headlines

Die Zukunft des Wassers : Wie Berlin trotz Klimawandel nicht austrocknet

Wasser wird kostbarer – und vielleicht auch teuer. Der Tagesspiegel taucht mit einer Serie ins Thema ein. Es geht um Trinkwasser, Trockenheit und Tesla.

Die Zukunft des Wassers : Wie Berlin trotz Klimawandel nicht austrocknet

Die Spree ist in Berlin ein Stausee, der aussieht wie ein Fluss. Und sie nimmt mehr Wasser mit, als sie bringt.Foto: ZB

Alles im Fluss? Ja, alles Mögliche. Nur leider immer weniger Frischwasser, weil es mal homöopathisch regnet und mal in Sturzbächen, die die Gewässer verdrecken, statt sie zu erfrischen.

Das kann echte Berliner Pflanzen nicht kalt lassen – nicht in der Hauptstadt der Kleingärten und Straßenbäume, die sich als Ausnahme unter den Metropolen aus lokalen Ressourcen mit Trinkwasser versorgt. Trinkwasser, das im Sommer via Rasensprenger verdunstet oder mit Tankwagen zu den vom Hitzestress geplagten Bäumen gefahren wird.

Die Zukunft des Wassers : Wie Berlin trotz Klimawandel nicht austrocknet

Jetzt kostenlos testen!

Geht das auf Dauer gut? Die Fragen, die sich hier auftun, sind existenziell im Sinne des Wortes. Es gibt also viele Gründe, tiefer einzutauchen ins Thema Wasser. Der Tagesspiegel tut das mit einer Serie, die vom 26. Juni an während der Sommerferien voraussichtlich immer sonnabends und mittwochs auf den Berlin-Seiten erscheint – auch im E-Paper. Online werden die Texte auf Tagesspiegel-Plus zu finden sein.

Wir betrachten den flüssigen Kreislauf der Stadt, die mehr Wasser Richtung Havelland schickt, als ihr aus allen Richtungen zufließt. Wir erklären, was wir aus der Lausitz zu erwarten haben, woher das Gros des Wassernachschubs kommt – sofern er nicht schon irgendwo zwischen den Bergbau-Folgeseen und dem Spreewald verdunstet ist.

[Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

Wir lassen uns von Jörg Simon erklären, wann das Wasser nicht nur kostbarer, sondern auch teurer werden dürfte, und was er in seinen fast 22 Jahren als Vorstandschef der erst teilprivatisierten und dann rekommunalisierten Wasserbetriebe vollbracht hat.

Wir hören auch seine Prognose zum Flussbad-Projekt im Spreekanal, das viele für einen schönen Traum und andere für eine unbezahlbare Schnapsidee halten. Außerdem schauen wir in die Tiefe des Urstromtals ebenso wie in die Wipfel der Straßenbäume von morgen.

Wir blicken hinter die Fliesen eines Schwimmbades und auf das Abwasserrohr von Tesla, das ein paar Kilometer flussaufwärts von Berlin in die Spree münden soll. Willkommen an Bord!

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.