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Der 1. FC Union in der Saison 2021/22 : Max Kruse kontert Herthas Telefonstreich mit Humor

Internationale Heimspiele im Olympiastadion + Union startet mit Heimspiel gegen Bayer Leverkusen + Die Personalplanungen laufen auf Hochtouren + Mehr im Blog.

Der 1. FC Union in der Saison 2021/22 : Max Kruse kontert Herthas Telefonstreich mit Humor

Max Kruse nimmt den Telefonstreich von Boateng mit Humor und reagiert auf Instagram.Foto: AFP

Am Ende einer herausragenden Saison hat sich der 1. FC Union für die neue Conference League qualifiziert. Für die anstehende Doppelbelastung muss sich der Klub verstärken und Manager Oliver Ruhnert ist schon voll bei der Arbeit. Hier im Blog versorgen wir Sie mit allen Entwicklungen und Neuigkeiten rund um den 1. FC Union.

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Mehr zum 1. FC Union:

  • Vor 20 Jahren stand Union im Pokalfinale
  • Union qualifiziert sich für den Europapokal

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Max Kruse kontert Herthas Telefonstreich

Herthas Kevin-Prince Boateng hat sich einen kleinen Scherz erlaubt, doch der Konter aus Köpenick ließ nicht lange auf sich warten . Über den Instagram-Account von Hertha BSC postete Boateng ein Video, in dem er so tut als würde er während des Trainingslagers einen Anruf aus Köpenick erhalten. „Ich bin nicht mehr da. Ich habe bei Hertha unterschrieben“, sagt er am Telefon und fügt hinzu: „ich habe keine Lust mehr bei euch und bei Union zu spielen.“
Das ließ Unions Max Kruse nicht auf sich sitzen und postete am selben Tag ebenfalls auf Instagram ein Video, in dem er scheinbar einen Anruf von Boateng erhält. Kruse geht ran und sagt: „Prince? Ich hab gehört du hast keinen Bock auf Union? Macht gar nichts – international ist eh nichts für die Blauen. Reingehauen.“Eine Anspielung auf Unions stärkere Saison, in der sich der Verein sogar für die neu gegründete Europa Conference League qualifizierte, die ausgerechnet im Olympiastadion ausgetragen werden soll.

Im Pokal nach München – zu Türkgücü

Der 1. FC startet mit einem Auswärtsspiel bei Drittligist Türkgücü München in den DFB-Pokal. Das ergab die Auslosung der ersten Hauptrunde am Sonntagabend. Gespielt wird zwischen dem 6. und 9. August, die genaue Terminierung folgt in den folgenden Wochen. 

Und gleich der nächste Neuzugang

Union hat sich für die kommende Saison im Angriff verstärkt. Vom Zweitligisten SV Sandhausen kommt Kevin Behrens, wie Union am Donnerstag mitteilte. Der 30 Jahre alte Mittelstürmer wechselt ablösefrei. Über die Vertragsdauer machte Union keine Angaben. Behrens verbrachte die letzten drei Jahre am Hardtwald und erzielte 31 Treffer. Zuvor spielte der gebürtige Bremer beim 1. FC Saarbrücken. Behrens ist der elfte externe Neuzugang der Mannschaft von Trainer Urs Fischer. (dpa)

Es geht wieder los

Im strömenden Regen und mit zahlreichen Neuzugängen hat Union die Vorbereitung begonnen. Nun steht das Kurztrainingslager in Bad Saarow auf dem Programm. tagesspiegel

Union leiht Baumgartl aus Eindhoven

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin hat Timo Baumgartl als zehnten externen Neuzugang für die neue Saison verpflichtet. Der Verteidiger wird vom niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven ausgeliehen, teilte Union am Donnerstag mit. Über den Zeitraum machte der Verein keine Angaben. Baumgartl hatte bereits am Dienstag in der Berliner Innenstadt den Medizincheck bei den Eisernen absolviert.

Baumgartl war zur Saison 2019/2020 vom VfB Stuttgart ins Nachbarland gewechselt und bestritt dort insgesamt 26 Spiele. Der deutsche Trainer Roger Schmidt, der im letzten Sommer das Team übernahm, setze Baumgartl in der letzten Saison nur in insgesamt acht Pflichtspielen ein. Für Stuttgart absolvierte der Abwehrspieler 86 Bundesliga- und 29 Zweitligaspiele. (dpa)

Union spielt international im Olympiastadion

Union wird seine Heimspiele in der neu geschaffenen Conference League im Olympiastadion austragen. Das teilte Präsident Dirk Zingler in einem Brief an die Mitglieder am Montag mit. „Sollten aus pandemischen Gründen keine oder nur wenige Zuschauer zugelassen werden, bestreiten wir diese Spiele im Stadion An der Alten Försterei“, schrieb Zingler weiter.
Die Heimstätte von Union bietet lediglich 22.012 Zuschauern Platz, der überwiegende Teil sind Stehplätze, was nicht den Regularien der Uefa entspricht. „Da aufgrund der Pandemie bei den Playoffs keine Gästefans zugelassen sind, erhält das Heimspiel eine noch größere Bedeutung“, schrieb der 56 Jahre alte Unternehmer, „dieses Spiel, die Trainer und Spieler, die es sich erarbeitet haben, unser Verein, ihr als Vereinsmitglieder, hunderttausende Sympathisanten in unserer Stadt und darüber hinaus, verdienen die höchstmögliche Anzahl von Zuschauern.“
Union hatte sich als Tabellensiebter für die neue internationale Liga qualifiziert, Hin- und Rückspiel finden am 19. und 26. August statt, der Gegner wird am 2. August ausgelost.
Zugleich berichtete der seit 2004 amtierende Präsident, dass er sich – wie andere Vereine und Fanorganisationen auch – mit einem Brief an den Uefa-Präsidenten Aleksander Ceferin gewandt habe, um Stehplätze bei internationalen Spielen zuzulassen. (dpa)

Karius: „Umgang war sicherlich nicht unbedingt fair“

Torwart Loris Karius hat den Umgang mit ihm als nicht fair bezeichnet. „Natürlich wurde mir beim Wechsel gesagt, dass ich spiele, sonst wäre ich ja auch nicht gekommen“, sagte der 28-Jährige am Freitag der „Bild“ über seine Zeit bei Union, „aber wenn man alles betrachtet, war der Umgang sicherlich nicht unbedingt fair. Allein schon aufgrund dessen, was mir vorab aufgezeigt worden war.“ Karius war vom FC Liverpool in der letzten Saison ausgeliehen, konnte sich aber gegen Andreas Luthe nicht durchsetzen und bestritt für Union nur vier Ligaspiele.

Der ehemalige Mainzer Schlussmann kritisierte, dass es einen Zweikampf nie gegeben habe: „Mir wurde immer gesagt: ‚Das Training ist überragend, aber warte noch ein Spiel‘. Und dann: ‚Wir haben einen Lauf, warte bis zur Länderspielpause.’“ Zudem habe der Trainer ihm zu verstehen gegeben, dass er nach der Verletzungspause von Luthe wieder auf die Bank müsse, egal, wie gut er halte: „Da stand der Leistungsgedanke definitiv hinten an.“ Trotz der Ersatzrolle sei es ihm wichtig gewesen, den jungen Spielern Professionalität vorzuleben.

Karius geht davon aus, am 12. Juli wieder beim Team von Liverpools Trainer Jürgen Klopp anzutreten. Ob er nach seinen Leihen zu Besiktas Istanbul und Union in England bleibe, wisse er allerdings nicht. Er zeigte sich offen für neue Angebote. (dpa) Die DFL hat den Spielplan für die neue Saison veröffentlicht. Der 1. FC Union beginnt mit einem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Das erste Berliner Derby steigt im November. Nicolai Rapp wechselt zu Werder BremenDer zuletzt an SV Darmstadt ausgeliehene Nicolai Rapp verlässt nun endgültig den 1. FC Union Berlin. Wie der Verein am Donnerstag verkündete, wechselt der 24-Jährige zum Zweitligisten Werder Bremen. Rapp steht seit 2019 bei Union unter Vertrag, erlebt als Köpenicker unter anderem den Aufstieg in die Bundesliga. Seit Anfang 2020 spielte er aber als Leihspieler in Darmstadt.
„Ich habe mich bei Union zwar immer wohlgefühlt, möchte aber regelmäßig auf dem Platz stehen. Diese Möglichkeit sehe ich bei Werder Bremen eher als bei Union, deshalb freue ich mich nun auf meine neue Aufgabe“, wird Rapp in der Vereinsmitteilung zitiert.

Michael Parensen wird Assistent von Oliver Ruhnert

Michael Parensen wird beim 1. FC Union neuer Assistent von Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert. Wie der Verein am Dienstag bekanntgab, übernimmt der langjährige Spieler diese Aufgabe ab dem 28. Juni. Der 34 Jahre alte Parensen hatte seine aktive Karriere im Sommer 2020 bei Union beendet, nachdem er zuvor seit 2009 für den Klub gespielt hatte.
Im vergangenen Jahr durchlief Parensen bereits verschiedene Abteilung bei den Köpenickern, um sich mit den Abläufen auch außerhalb der Lizenzspielerabteilung vertraut zu machen. „Das Lehrjahr im Verein hat mir sehr gutgetan und den Abschied vom aktiven Profifußball erleichtert“, sagte Parensen: „Diese Einblicke und Erfahrungen nehme ich nun mit in die Lizenzspielerabteilung, um Oliver Ruhnert als Assistent zu unterstützen und auch in diesem Bereich dazuzulernen.“
„Die vor uns liegende Saison wird mit drei Wettbewerben eine ganz besondere Herausforderung, die Verstärkung kommt also genau zum richtigen Zeitpunkt“, kommentierte Ruhnert. Paresen wird neben seinem neuen Job auch weiterhin ehrenamtlich als Mitglied des Stiftungsrates der Union-Stiftung „Union vereint. Schulter an Schulter“ fungieren. (dpa) Neunter Neuzugang: Van Drongelen wird UnionerUnion hat am Dienstag den nächsten – und damit schon den neunten – Neuzugang dieser Transferperiode verkündet. Wie der Verein am späten Nachmittag bestätigte, wird der niederländische Innenverteidiger Rick Van Drongelen zur kommenden Saison vom Hamburger SV nach Köpenick wechseln. 
Van Drongelen spielt schon seit 2017 in Deutschland, hat für den HSV 18 Bundesliga- und 70 Zweitliga-Einsätze absolviert. Den Großteil der vergangenen Saison musste er verletzt aussitzen. Eine Ablösesumme hat der Verein am Dienstag nicht mitgeteilt, aber der Niederländer hat bis 2022 einen Vertrag bei den Hanseaten. 
„Nach der für mich persönlich schwierigen letzten Saison freue ich mich sehr, einen neuen Schritt beim 1. FC Union Berlin zu gehen. Im Stadion An der Alten Försterei herrscht eine unglaubliche Atmosphäre, an die ich mich sehr gut erinnere, und ich hoffe, dort bald vor ausverkauftem Haus auflaufen zu können“, wurde Rick van Drongelen auf der Vereinsseite zitiert. Der 22-Jährige sei laut Oliver Ruhnert ein „Mentalitätsspieler“
Union verpflichtet Andreas VoglsammerNach dem erwarteten Abgang von Leihspielern wie Taiwo Awoniyi und Petar Musa brauchte Union für die kommende Saison einen neuen Stürmer: nun hat er einen gefunden. Wie der Verein am Donnerstagabend mitteilte, wechselt Andreas Voglsammer von Arminia Bielefeld nach Köpenick.
Der 29-Jährige der 163 Einsätze in der 2. Liga gemacht hat und 2020 mit Bielefeld in die Bundesliga aufstieg, kommt ablösefrei von der Alm. Weitere Details wie etwa die Vertragslänge gab Union nicht bekannt.
„Union kenne ich aus vielen Spielen als Gegner. Der Weg, den die Mannschaft und der Verein in den letzten Jahren genommen haben, ist beeindruckend. Ich freue mich sehr darauf, nun Teil dieses Teams zu werden und dazu beizutragen, die sportlichen Ziele in den drei Wettbewerben zu erreichen“, wird Voglsammer auf der Vereinsseite zitiert.

Union-Manager Oliver Ruhnert lobte den Neuzugang als ein „robuster und kraftvoller Stürmer, der eine Mannschaft mitreißen kann“.  Andrich mit Leverkusen einig?Der Wechsel von Robert Andrich zu Bayer Leverkusen wird konkreter. Laut einem heutigen Bericht im „kicker“ sollen der 26-Jährige Union-Spieler und Bayer auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben. Demnach wird Andrich entweder schon in diesem Sommer oder spätestens 2022 bei Bayer 04 unterschreiben. Da sein aktueller Vertrag im nächsten Jahr abläuft, müsste Union den Spieler schon in diesem Sommer verkaufen, um ihn nicht ablösefrei zu verlieren. 

Leverkusen angeblich an Andrich interessiert

Dass Unions Spieler durch die herausragende Saison auch für andere Vereine interessant geworden sind, ist nicht erst seit dem Wechsel von Christopher Lenz zu Eintracht Frankfurt bekannt. In den vergangenen Monaten wurde auch häufig über einen nahenden Abschied von Marvin Friedrich spekuliert und Robert Andrich ist nach seinen starken Leistungen ebenfalls ein logischer Kandidat. Nun berichtet die „Bild“-Zeitung von einem möglichen Wechsel des Mittelfeldspielers zu Bayer Leverkusen. Andrichs Vertrag läuft noch bis 2022, angeblich soll die Ablösesumme bei rund vier Millionen Euro liegen. Bestätigt ist allerdings noch nichts. Der gebürtige Potsdamer Andrich gehörte in der abgelaufenen Saison erneut zu den Leistungsträgern und hatte Anteil, dass sich Union als Siebter für die neu geschaffene Conference League qualifizierte. Er erzielte in 29 Bundesligaspielen fünf Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Andrich war 2019 vom Zweitligisten Heidenheim nach Berlin gekommen und legte seitdem eine starke Entwicklung hin. (mit dpa)

Pawel Wszolek kommt von Legia Warschau

Der nächste Neuzugang steht fest. Pawel Wszolek wechselt ablösefrei von Legia Warschau zu Union. Der 29-Jährige kam beim polnischen Meister vor allem auf der offensiven Außenbahn zum Einsatz und steuerte in der abgelaufenen Saison drei Tore sowie sechs Vorlagen bei. Wszolek verfügt auch über einige Auslandserfahrung. Zwischen 2013 und 2019 spielte er für Sampdoria Genua,  Hellas Verona und die Queens Park Rangers. In der polnischen Nationalmannschaft kam Wszolek bisher elf Mal zum Einsatz, zuletzt allerdings im Jahr 2017. 

Die Bundesliga ist extrem anspruchsvoll und es war immer ein Traum von mir, dort mal zu spielen. Union hat in den letzten Jahren tolle Arbeit geleistet und sich über die Grenzen Deutschlands hinaus einen Namen gemacht.

Pawel Wszolek

Pawel hat seine Klasse schon in mehreren europäischen Ligen unter Beweis gestellt und gezeigt, dass er sich schnell integriert und seine Leistung verlässlich abrufen kann. Er ist körperlich präsent und kann unser Offensivspiel in der neuen Saison noch variabler machen.

Union-Manager Oliver Ruhnert

Union verpflichtet Ex-Herthaner HaraguchiDer frühere Hertha-Spieler Genki Haraguchi kehrt nach Berlin zurück, wird aber künftig in Köpenick und nicht Charlottenburg spielen. Wie der 1. FC Union am Donnerstag mitteilte, wechselt der 30-Jährige ablösefrei von Hannover 96 zu Union.
„Ich hatte eine tolle Zeit in Hannover. Jetzt freue ich mich aber, auch in der nächsten Saison wieder die Möglichkeit zu haben, in der Bundesliga spielen zu können. Union hat in den letzten Jahren bewiesen was möglich ist, wenn man hart und als Team arbeitet. Ich freue mich auf die Stadt und das Stadion An der Alten Försterei,“ wird Haraguchi auf der Vereinsseite zitiert.
Haraguchi spielte zwischen 2014 und 2018 im Berliner Westen und machte für die Hertha 91-Bundesliga-Einsätze. 

Genki Haraguchi ist ein Spieler, der den deutschen Fußball bereits seit vielen Jahren kennt und uns dabei mit seinen Leistungen überzeugt hat. Er ist ein technisch versierter, häufig torgefährlicher Fußballer, der uns Kreativität und Ballsicherheit bringen kann. Deshalb freuen wir uns, dass er sich für uns entschieden hat“,  sagte Union-Manager Oliver Ruhnert.

Michael Müller kritisiert Fan-Party beim 1.FC Union

Die Fan-Party nach dem Einzug in die Conference League hat Konsequenzen für den 1. FC Union Berlin. Der Regierende Bürgermeister der Hauptstadt, Michael Müller (SPD), kündigte am Dienstag beim Sender radioeins des RBB „mit Sicherheit ein Nachspiel“ an. Der Verein habe nicht dafür gesorgt, dass es keine Party gebe und sei daher „mitverantwortlich“.
Mehrere Tausend Fans hatten am Samstag nach dem 2:1 am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga über Vizemeister RB Leipzig die Mannschaft von Trainer Urs Fischer auf dem Platz vor dem Stadion An der Alten Försterei gefeiert. Die Abstandsregeln, die während der Corona-Pandemie gelten, wurden von den euphorisierten Anhängern dabei nicht eingehalten.
„Uns war am Donnerstag und Freitag klar, dass es diese Bilder geben wird. Wir haben versucht, es zu organisieren“, hatte Union-Präsident Dirk Zingler die Party tags darauf verteidigt.
Berlins Stadtoberhaupt Müller stellte auch das Modellprojekt infrage, demzufolge 2000 Zuschauer die Partie im Stadion hatten verfolgen dürfen. Man müsse sehen, ob so etwas auch in Zukunft möglich sei, „wenn sie so aus dem Ruder laufen“. (dpa) Union will Europapokalspiele in der Alten Försterei austragenDer 1. FC Union wird in der nächsten Saison erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte im UEFA-Wettbewerb spielen. Das bereitet aber auch seine Probleme, denn theoretisch entspricht das Stadion an der Alten Försterei wegen der vielen Stehplätze nicht die Voraussetzungen des europäischen Verbands. 
Man wolle aber trotzdem „alles versuchen“, um die Spiele im eigenen Stadion stattfinden zu lassen, sagte Präsident Dirk Zingler am Sonntag. Einen möglichen Umzug ins Olympiastadion schließe er zwar nicht aus, aber „wir werden versuchen, dort zu spielen, wo wir zu Hause sind – und das mit der maximalen Auslastung“, so Zingler. Gleichzeitig werde man „nicht ideologisch entscheiden sondern sehr pragmatisch“.
Es gebe auch Präzendenzfälle von Vereinen, die mit Stehplätzen im UEFA-Wettbewerb gespielt haben, so der Union-Präsident weiter. „Ich glaube schon, dass wenn die UEFA einen Wettbewerb für kleinere Verbände und Vereine neu auflegt, dass sie nicht interessiert ist, diese Teilnehmer zu zwingen, ihr Stadion zu verlassen. Ansonsten machen diese Wettbewerbe keinen sinn für kleinere Vereine.“ 

Akaki Gogia verlässt den 1.FC Union

Der 1. FC Union trennt sich zum Saisonende von Mittelfeldspieler Akaki Gogia. Der auslaufende Vertrag mit dem 29-Jährigen wird nicht verlängert, teilte der Berliner Fußball-Bundesligist am Freitag mit.Gogia spielt nach seinem Wechsel von Dynamo Dresden seit vier Jahren für die Eisernen und gehörte zum Team, das 2019 den Bundesliga-Aufstieg schaffte. In dieser Saison kam er nur zu sieben Einsätzen als Einwechselspieler.
Für wen Gogia künftig spielen wird, wurde nicht bekanntgegeben.  (dpa)
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