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Demonstrationen: CDU-Generalsekretär: Sorgen der Pegida-Anhänger ernst nehmen

Demonstrationen: CDU-Generalsekretär: Sorgen der Pegida-Anhänger ernst nehmen

Kai Wegner, Generalsekretär der Berliner CDU. Dienstag, 06.01.2015, 11:53 Nach Demonstrationen gegen die islamfeindliche Pegida-Bewegung in Berlin hat CDU-Generalsekretär Kai Wegner davor gewarnt, deren Anhänger in die rechtsextreme Ecke zu stellen.

„Diese Menschen zu dämonisieren, die auf die Straße gehen, diese Menschen zu stigmatisieren, […] das wäre der falsche Weg und wird die Pegida-Bewegung eher noch stärken“, sagte er am Dienstag im Inforadio des rbb. Wegner mahnte zugleich: „Wir müssen in der Tat die Sorgen und Ängste, die viele Menschen haben, ernst nehmen und beantworten.“ Abgelehnte Asylbewerber zum Beispiel müssten konsequenter das Land verlassen. „Hier könnte man nachlegen, weil das verstehen viele Leute nicht.“ Am Montag waren in Berlin 5000 Menschen gegen eine Demonstration der islamfeindlichen Pegida-Bewegung auf die Straße gegangen. Einige hundert von ihnen blockierten den Aufmarsch des rechtspopulistischen Berliner Pegida-Ablegers Bärgida. Der rot-schwarze Senat ließ aus Protest gegen Fremdenfeindlichkeit die Beleuchtung des Brandenburger Tores ausschalten.

Das sei richtig gewesen, sagte Wegner. „Derzeit gehen Bilder um die Welt von einem Deutschland, das Deutschland nicht ist.“ Gerade Berlin stehe für Weltoffenheit und Toleranz. Da Pegida in der Hauptstadt aber nur wenig Zulauf finde, solle man das Thema hier nicht zu ernst nehmen.

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