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Dauerfrust am Havelradweg : Ist hier ein Zebrastreifen die Lösung?

Der beliebte Wander- und Radweg muss in Berlin-Gatow über die Straße. Bei Ausflugsverkehr kann das dauern. Eine Lösung zur Verbesserung soll her.

Dauerfrust am Havelradweg : Ist hier ein Zebrastreifen die Lösung?

Der Havelrad- und Wanderweg in Gatow: Hier muss man von rechts nach links runter zum Wasser.Foto: André Görke

Wer den Havelrad- und Wanderweg in Berlin-Gatow benutzt, braucht starke Nerven – und Mut. Denn an den „Havelmaten“ müssen die Massen den Kladower Damm kreuzen: hier eine Luftaufnahme bei Google Maps zur zur Orientierung.

Das ist vor allem im Berufsverkehr und an Ausflugstagen ein zähes Vorhaben – „aufgrund des dichten Autoverkehrs und des hohen Tempos“, so die SPD-Fraktion im Rathaus. Da gibt es auf 1,5 Kilometer Länge keine Ampel, nur eine putzige Mittelinsel an der Haltestelle Am Graben.

Die SPD um Uwe Ziesak und Martina Kustin fordert dort daher einen Zebrastreifen. Würde nicht nur den vielen Wanderern, Radfahrern, Wassersportlern ff. helfen, sondern auch den Kids, die zur Grundschule laufen. Die Fortsetzung des Falls – und ob ein Zebrastreifen realistisch ist – lesen Sie dann wieder im Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel, wo wir viele Ideen aufgreifen und dran bleiben.

Ganz in der Nähe gab es ganz ähnliche Forderungen nach mehr Sicherheit und besseren Querungsmöglichkeiten. Da hatte sich 2018 Peter Trapp, CDU, für eine bessere Querung eingesetzt – hier die Vorgeschichte im Rathaus. Bisher hat die Senatsverwaltung um Regine Günther, Grüne, immer abenteuerliche Gründe gefunden, Querungshilfen in der Ecke abzulehnen – zum Frust von 250 Eltern und Anwohnern, die schon Plakate an die Zäune gehängt hatten.

Laut Senat rollen dort zwischen 7 und 8 Uhr 950 Autos lang, also alle vier Sekunden eins. Kinder, die über die Straße rennen, habe man hingegen kaum gezählt. Ach, warum bloß? Quelle: Antrag Nr. 2330

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Um den Havelradweg gibt es Unmut auch um die Ecke, direkt im Ortskern von Berlin-Gatow. Denn dort fehlt noch immer Abschnitt. Der jetzige Rad- und Fußweg neben der Fahrbahn ist rumpelig, oft zugeparkt und viel zu klein, damit sich Fußgänger und Radfahrer dort begegnen können. Als der 2018 zwischen der berühmten Villa Lemm und Dorfkirche gebaut werden sollte (800 Meter; Kosten: 1,1 Millionen Euro, inklusive Bürgersteig und Parkplätze), ging die Nachbarschaft auf die Barrikaden. Sie hätten monatelang einen kilometerlangen Umweg fahren müssen. Hier lesen Sie das Update im Frühjahr 2021, denn die FDP hat noch mal nachgehakt.

[Mehr zum Radverkehr lesen Sie im Spandau-Newsletter: Senat verschiebt die Sanierung des Havelsteg am Havelradweg. Ärger um eine zugeparkte Brückenzufahrt in der Altstadt. Dauerdebatte um den geplanten Radweg an der Heerstraße]

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Und hier nenne ich Ihnen einige der Themen, die Sie im aktuellen Tagesspiegel-Newsletter für Spandau finden.

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