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„Das wird ein verrückter Tag“ : Schweizer „Superfan“ auch beim Spiel gegen Spanien dabei

In St. Petersburg wird Luca Loutenbach das Viertelfinalspiel live verfolgen. Seit er zum Internet-Hit geworden ist, muss er viele Medienanfragen schultern.

„Das wird ein verrückter Tag“ : Schweizer „Superfan“ auch beim Spiel gegen Spanien dabei

Schweizer Fan wird zum Internethit: Von tief betrübt zu himmelhoch jauchzend in MinutenFoto: Screenshot Twitter

Neben den Nationalspielern Haris Seferovic und Yann Sommer ist auch Luca Loutenbach mittlerweile ein Gesicht des Schweizer EM-Märchens. Letzteren wird man in den Kaderlisten nicht finden. Denn Loutenbach ist kein Spieler, sondern bezeichnet sich selbst als „Superfan“, der auch das EM-Viertelfinalspiel gegen Spanien live verfolgen wird. Nach dem nervenaufreibenden EM-Erfolg der Schweiz im Achtelfinale gegen Frankreich war Loutenbach wegen seiner Gefühlsschwankungen zum Internet-Hit geworden.

Loutenbach lebt im Kanton Jura. Mit einem Fanflieger hob er am Freitag in Richtung des Spielorts St. Petersburg ab. Auf dem eigenen Instagram-Account – abonniert von etwas mehr als 8000 Followern – schickte er ein Foto und dankte für die Unterstützung. Zugleich warnte er vor Fake-Accounts, die derzeit in seinem Namen entstehen.

Dem Schweizer mangelt es vor dem Aufeinandertreffen nicht an Glauben an seine „Nati“. „Die Schweiz gewinnt 2:1“, sagte er dem Medienportal „Blick“. Der leidenschaftliche Fan muss neben dem Spiel nun auch viele Medienanfragen schultern. „Das wird ein verrückter Tag zwischen all den Medienterminen und dem Spiel“, sagte er.

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Der bärtige Schweizer Fan hatte im Spiel gegen Frankreich die Gefühlsschwankungen wie kein anderer verkörpert: Als ein Sieg für die Schweiz in weite Ferne rückte, zog er sich das Trikot über den Kopf und es wirkte, als wolle er gar nicht mehr zusehen. Nachdem ein Erfolg dank Anschluss- und Ausgleichstreffer wahrscheinlicher wurde, konnte sich der Mann nicht mehr halten, riss sich das Trikot vom Körper und brüllte seine Freude heraus.

Aus diesen Szenen bastelten Internetnutzer die verschiedensten Bilder mit eigenen Sprüchen. Sogar der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan twitterte ein Bild des Mannes und gratulierte der Schweiz zum Sieg. (dpa)

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