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Coronavirus in der Hauptstadtregion : Schülerausweis gilt in den Berliner Herbstferien als Testnachweis

Inzidenz in Berlin steigt auf 78,2 + Corona-Zahlen in Brandenburg steigen + Brandenburger Tourismus im Juli fast auf Niveau vor Corona-Pandemie + Der Newsblog.

Coronavirus in der Hauptstadtregion : Schülerausweis gilt in den Berliner Herbstferien als Testnachweis

Analyse eines Corona-Tests im Labor (Symbolbild).|Foto: Hans Klaus Techt/APA/dpa

Für Berliner Kinder und Jugendliche gilt der Schülerausweis in den ab Montag beginnenden Herbstferien als Nachweis für einen Corona-Test. Dies hat der Senat auf Anregung von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) beschlossen. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Inzidenz in Berlin gestiegen: Jetzt bei 78,2
  • Corona-Zahlen in Brandenburg steigen: Inzidenz bei 47,7
  • Tourismus in Brandenburg erholt sich: Niveau im Juli fast wie vor Pandemie
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Coronavirus in der Hauptstadtregion : Schülerausweis gilt in den Berliner Herbstferien als Testnachweis

Schülerausweis gilt in den Herbstferien als Testnachweis

Für Berliner Kinder und Jugendliche gilt der Schülerausweis in den ab Montag beginnenden Herbstferien als Nachweis für einen Corona-Test. Damit können über Zwölfjährige etwa Veranstaltungen besuchen, wie die Bildungsverwaltung am Donnerstag mitteilte. Dies habe der Senat auf Anregung von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) beschlossen. 
Nach den Ferien soll die Teststrategie ausgeweitet werden: Ab dem 25. Oktober sollen sich die Schüler zwei Wochen lang drei Mal pro Woche in der Schule testen. Bisher werden zwei Mal wöchentlich Abstriche gemacht. (Tsp)

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Corona-Zahlen in Brandenburg steigen

Das Coronavirus breitet sich in Brandenburg schneller aus als zuletzt. In den vergangenen sieben Tagen steckten sich nach Daten des Robert Koch-Instituts 47,1 von 100.000 Menschen im Land an. Am Donnerstag vergangener Woche hatte der Wert noch bei 36,8 gelegen. Brandenburg liegt aber weiter deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 62,6
Es gibt deutliche regionale Unterschiede. Wie das Institut am Donnerstag mitteilte, lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in der Uckermark bei 18,6, in der Prignitz dagegen bei 85,4. (dpa)

Corona-Inzident in Berlin auf 78,2 gestiegen

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt in Berlin etwas schneller an als zuletzt. In den vergangenen sieben Tagen steckten sich in der Stadt 78,2 von 100.000 Menschen an, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert bei 67,7 gelegen. Berlin liegt damit weiter über dem bundesweiten Durchschnitt der sogenannten Siebe-Tage-Inzidenz von 62,6.
Seit Ausbruch der Seuche haben sich mehr als 209.000 Berlinerinnen und Berliner angesteckt, 3641 starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Am stärksten verbreitet ist das Virus nach den Zahlen im Stadtbezirk Reinickendorf, wo die Inzidenz nun bei 105,7 liegt. In Steglitz-Zehlendorf dagegen beträgt sie nur 44. (dpa)

Brandenburger Tourismus im Juli fast auf Niveau vor Corona-Pandemie

Auch in diesem Jahr zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch deutlich in Brandenburgs Tourismus-Branche. Von Januar bis Juli dieses Jahres zählten Betriebe einen Rückgang bei den Übernachtungszahlen von 18,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie aus dem Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes hervorgeht, der am Mittwoch in Bad Saarow (Oder-Spree) vorgestellt wurde. Das Barometer ist eine regelmäßige Analyse der Lage in den ostdeutschen Tourismusregionen.
Zählten die Betriebe in Brandenburg noch 8,2 Millionen Übernachtungen in den ersten sieben Monaten 2019, waren es im Vergleichszeitraum 2020 5,3 Millionen und im Zeitraum Januar bis Juli 2021 4,3 Millionen Übernachtungen.
Mit dem Ergebnis schneidet Brandenburg im Vergleich zu anderen Bundesländern aber dennoch nicht schlecht ab: Nur Niedersachsen und Schleswig-Holstein verzeichneten mit einem Rückgang von 13,7 beziehungsweise 0,6 Prozent weniger Einbußen bei den Übernachtungen.
Nach dem Lockdown kehren Gäste aber wieder vermehrt in Pensionen und Hotels ein: Rund 5,5 Prozent betrug der Rückgang bei den Übernachtungszahlen im Juli dieses Jahres laut dem Barometer gegenüber Juli 2019 vor der Pandemie. Dabei ist die Spanne landesweit aufgrund der unterschiedlichen Corona-Zahlen und der daran geknüpften Auflagen unterschiedlich: Im Spreewald im Süden des Landes zählten Betriebe einen Übernachtungszuwachs von 4,8 Prozent – im Fläming im Südosten dagegen einen Rückgang von 16,1 Prozent. Für Deutschland insgesamt betrage das Minus 18,1 Prozent.
„Wir sind immer noch weit weg von Normalität“, sagte Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Hendrik Fischer. Man müsse jetzt aber auch wieder auf die Zukunft schauen. „Themen wie Mobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit haben durch Corona aber noch einmal einen neuen Stellenwert bekommen. Damit müssen wir umgehen und uns dazu innerhalb der Branche neu verabreden.“ (dpa)

Brandenburg hat so viele neue Corona-Fälle wie seit Mai nicht mehr

Die Zahl neuer Ansteckungen mit dem Coronavirus ist in Brandenburg auf den höchsten Stand seit fast fünf Monaten gestiegen. Innerhalb eines Tages kamen 273 neue Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Ein höherer Wert war zuletzt am 20. Mai mit 307 neuen Infektionen festgestellt worden. Der Anteil der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen steigt stetig, er lag am Mittwoch bei 2,3 Prozent.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, der Wert neuer Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche, stieg auf 41,5. Dabei ist Potsdam an der Spitze mit 69,7. Die Inzidenz lag vor einer Woche noch bei 34,5. Die Belegung mit Corona-Patienten in Krankenhäusern pro 100.000 Einwohner in einer Woche – die Hospitalisierungsinzidenz – legte ebenfalls zu und lag am Mittwoch mit 1,03 über dem Wert von 1.
Der Gesundheitsausschuss des Landtags gab grünes Licht für die neuen Corona-Regeln. Mit der neuen Verordnung ab 13. Oktober steigt die Grenze, ab der neben einem Impf- oder Genesenen-Nachweis eine Testpflicht für Besuche notwendig ist, auf die Sieben-Tage-Inzidenz von 35 statt 20. Nur sechs Kreise liegen unter dem Wert von 35. Gleichzeitig wird die Obergrenze bei der Zahl der Menschen für eine Testpflicht oder entsprechende Nachweise bei Open-Air-Veranstaltungen von bisher 500 auf 1000 angehoben. Das Kabinett hatte dies am Dienstag entschieden. (dpa)

Corona-Inzidenz in Berlin deutlich über Niveau der Vorwoche

Die Corona-Inzidenz in Berlin ist im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Laut den Daten der Berliner Gesundheitsverwaltung vom Mittwoch gab es in den vergangenen sieben Tagen 76,6 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen mit dem Virus. Damit blieb der Wert im Vergleich zum Vortag unverändert. Am Mittwoch vor einer Woche waren es 66,0. Nach wie vor liegt Berlin über dem Bundesdurchschnitt von 62,3.

Die höchste Inzidenz unter den Bezirken verzeichnet laut Lagebericht Reinickendorf mit 102,4, die niedrigste Steglitz-Zehlendorf mit 38,4.
Innerhalb eines Tages gab es 584 neue nachgewiesene Corona-Fälle und vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 gab es nach den offiziellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) 208.397 nachgewiesene Covid-Fälle in Berlin, 3635 Menschen starben. 
Die Hospitalisierungsinzidenz, die die Zahl der Krankenhaus-Einweisungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen im Zusammenhang mit Covid-19 angibt, liegt laut Lagebericht in Berlin bei 1,4. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-Patienten beträgt 8,3 Prozent.
In stationärer Behandlung befinden sich (Stand Dienstagmittag) 216 Patienten. Davon werden 85 Patienten intensivmedizinisch versorgt. 57 werden beatmet, 14 davon mit einer künstlichen Lunge – die so genannte ECMO-Versorgung.
Laut RKI sind in Berlin 67,7 Prozent der Menschen mindestens einmal geimpft. Vollständig geimpft sind 64,7 Prozent der Berliner. (mit dpa)

Unfreiwillig Ungeimpfte künftig von 2G ausgenommen

Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können, werden in Berlin künftig nicht mehr von 2G-Veranstaltungen ausgeschlossen. Für den Einlass müssen sie aber einen ärztlichen Nachweis über ihre Impfunfähigkeit vorlegen sowie einen negativen PCR-Test, wie der Berliner Senat nach seiner Sitzung am Dienstag bekanntgab. Die Änderung soll mit der neuen Corona-Verordnung am 9. Oktober in Kraft treten.
Den PCR-Test müssen die Betroffenen selbst bezahlen, wie es auf Nachfrage vom Senat hieß. Übernommen werden die Kosten demnach nur für Menschen, die Transferleistungen beziehen. 
Für die 2G-Regel können sich mit der neuen Verordnung künftig auch Hotels und Ferienunterkünfte entscheiden, ebenso Museen, Galerien, Bibliotheken, Archive und Gedenkstätten. Wo die 2G-Regel gilt, muss das Personal dem Senatsbeschluss zufolge nur dann geimpft oder genesen sein, wenn es Kundenkontakt hat. 
Zudem sind wieder Veranstaltungen ohne Personenobergrenze erlaubt, wenn sie unter 2G-Bedingungen stattfinden. Bei Tanzveranstaltungen in Innenräumen ist 2G mit der neuen Verordnung Pflicht. Dasselbe gilt für Aufgüsse in Saunen und Thermen sowie für den Zutritt zu Dampfbädern.

Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg steigt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg ist weiter gestiegen. Innerhalb einer Woche steckten sich 40 Menschen je 100.000 Einwohner mit Corona an, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Potsdam mitteilte. Am Montag waren es 39,4, vor einer Woche 34,7. Den höchsten Wert verzeichneten die beiden kreisfreien Städte Cottbus und Potsdam mit 70 beziehungsweise 67, den niedrigsten der Kreis Märkisch-Oderland mit 24,5.
Innerhalb eines Tages kamen landesweit 123 neue Corona-Fälle hinzu, nach 57 am Montag. Die Zahl der derzeit Infizierten und Erkrankten wird auf rund 2400 geschätzt.
Die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern nahm wieder leicht zu. Nach 57 Patienten am Montag meldete das Gesundheitsministerium 67 Kranke, die wegen einer Covid-19-Erkrankung in Kliniken behandelt werden müssen. Davon werden 23 intensivmedizinisch betreut und hiervon wiederum 21 beatmet. Landesweit sind 2,2 Prozent der verfügbaren Intensivbetten in Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt.
Im Land sind laut Ministerium inzwischen knapp 1,6 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft (Quote: 61,6 Prozent); rund 1,5 Millionen Menschen sind vollständig geimpft (Quote: 58,7 Prozent). Seit Beginn der Impfkampagne wurden in Brandenburg insgesamt rund drei Millionen Covid-19-Impfungen verabreicht. (dpa)

Inzidenz in Berlin jetzt bei 76,6

In Berlin ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen. Die Gesundheitsverwaltung meldete am Freitag in ihrem Lagebericht einen Wert von 76,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte der Wert bei 75,2 gelegen, am Mittwoch bei 66. Am Freitag vor einer Woche lag der Wert bei 69,1. Die entsprechende Corona-Ampel zeigt weiterhin Gelb. Die bundesweite Inzidenz liegt bei 63,6.
Die Bezirke übermittelten 572 neue Corona-Fälle sowie drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Zwei Bezirke weisen eine Inzidenz von mehr als 100 auf: Neukölln meldet 104,4, Reinickendorf 101,3. Die niedrigste Inzidenz hat Steglitz-Zehlendorf mit 50,7.
Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 1,4. Der Wert gibt die Zahl der Krankenhaus-Einweisungen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche an. Die entsprechende Ampel im Lagebericht zeigt Grün.
Weiterhin gelb ist die Ampel zur Auslastung der Intensivstationen in Berlin: Der Anteil der für Covid-Patienten benötigten Plätze auf Intensivstationen liegt bei 8,1 Prozent. Liegt der Indikator unter fünf Prozent, zeigt die Ampel Grün. 67,6 Prozent der Berliner sind laut Robert-Koch-Institut mindestens einmal geimpft, vollständig geimpft sind 64,5 Prozent.

Senat berät über Ausnahmen für Corona-2G-Regel

In Berlin greifen demnächst voraussichtlich weitere Ausnahmen bei der neuen Corona-2G-Regel. Bisher haben dort, wo sie gilt, nur Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt etwa zu Restaurants oder Veranstaltungen. Hinzu kommen als Ausnahme Kinder unter zwölf Jahren, denn für diese gibt es derzeit noch keine Impfmöglichkeit. Nun will der Senat am Dienstag (Pressekonferenz 13.00 Uhr) über eine weitere Ausnahme beraten auch für andere Menschen, die nicht gegen Corona geimpft werden können. Dies kann etwa aus medizinischen Gründen der Fall sein. Auch dieser Personenkreis hätte dann Zugang zu 2G-Angeboten.
Seit Mitte September können Betreiber in Berlin selbst entscheiden, ob sie den Zutritt zu ihren Innenräumen wie bis dahin Geimpften, Genesenen und Getesteten (3G) erlauben oder nur noch Geimpften und Genesenen (2G). Im Falle von 2G entfällt die Maskenpflicht, es sind auch mehr Teilnehmer möglich.
Zu den Problemen, die sich dabei stellen, gehört der Umgang mit Mitarbeitern etwa in Gastronomie oder Veranstaltungsbranche, die nicht geimpft sind, aber in einem Betrieb arbeiten, der nach der 2G-Regel arbeitet. Auch darüber will der Senat am Dienstag beraten. Eine neue Regelung soll sicherstellen, dass die fraglichen Beschäftigten nicht wegen einer fehlenden Corona-Impfung ihren Job verlieren. (dpa)

Dehoga: Brandenburger Gastronomen entscheiden sich meist für 3G-Regelung

Die übergroße Mehrheit der Brandenburger Gastronomen arbeitet nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) nach der 3G-Regelung. „Das hat sich mittlerweile bewährt, eingespielt und verfestigt“, sagte sein Präsident, Olaf Schöpe, am Montag auf Anfrage. Dies sei die beste Lösung, um die Gesellschaft nicht zu spalten. Gesunde Menschen sollten in Restaurants gehen können. 3G steht für „geimpft, genesen oder getestet“.

Für die 2G-Regelung (geimpft oder genesen) entscheiden sich laut Schöpe meist kleinere gastronomische Einrichtungen. Hintergrund seien dort geringere Platzkapazitäten, die effektiv ausgenutzt werden sollen. Dort gilt dann keine Abstandspflicht, Masken müssen nicht getragen werden und die Personenzahl ist nicht beschränkt. „Wir setzen darauf, dass die Gäste mit den Corona-Gefahren umgehen können und sich schützen“, sagte der Verbandspräsident. „Vorsicht, Verstand und Vernunft sollte gelten.“ (dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg nimmt weiter zu

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg ist nach dem Wochenende weiter gestiegen. Innerhalb einer Woche gab es  39,4 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Am Sonntag lag der Wert bei 38,4, vor einer Woche 35,9. Den höchsten Wert verzeichnete Potsdam (67,5), den niedrigsten der Kreis Oberhavel (14,0). Die Corona-Pandemie breitet sich damit in Brandenburg weiter vergleichsweise langsam aus. Das Land liegt deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt, den das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mit 64,7 angab.
Innerhalb eines Tages kamen landesweit 58 neue Corona-Fälle hinzu, nach 112 am Sonntag. Allerdings melden die Gesundheitsämter am Wochenende Daten häufig verzögert. Die Zahl der derzeit Infizierten und Erkrankten wird auf rund 2400 geschätzt.
Die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern nahm leicht ab. Nach 62 Patienten am Sonntag meldete das Gesundheitsministerium am Montag 57 Patienten, die wegen einer Covid-19-Erkrankung in Kliniken behandelt werden müssen. Davon werden 23 Patienten intensivmedizinisch betreut, hiervon müssen 21 mit Stand Sonntag beatmet werden. Landesweit sind 2,2 Prozent der verfügbaren Intensivbetten in Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt.
61,6 Prozent der Bevölkerung im Land hat eine erste Impfung erhalten, vollständig geimpft sind 58,6 Prozent. Brandenburg liegt bei den Zweitimpfungen im bundesweiten Vergleich auf dem vorletzten Platz. (dpa)

Inzidenz liegt bei 75,2 – Impfquote verharrt bei rund 64 Prozent

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Berlin liegt für Montag laut Lageso-Lagebericht bei 75,2. Die Tendenz ist damit leicht steigend. Am Donnerstag lag die Inzidenz noch bei 67,7
64,1 Prozent der Berliner sind mittlerweile vollständig geimpft. 67,4 Prozent haben die erste Impfung erhalten. Der Wert hat sich innerhalb der vergangenen Woche kaum geändert. 
Die höchste Inzidenz verzeichnet Reinickendorf (106,7), die niedrigste Marzahn-Hellersdorf (45,2). 

Keine Maskenpflicht mehr bis zur sechsten Klasse an Berliner Schulen

In den Berliner Schulen ist seit Montag die wegen der Corona-Pandemie eingeführte Maskenpflicht bis einschließlich der sechsten Klasse aufgehoben. Das gilt für Grundschulen, Gemeinschaftsschulen und die ersten beiden Klassen von grundständigen Gymnasien. An den weiterführenden Schulen wird die Maskenpflicht zunächst nur während der Klassenarbeiten und Klausuren abgeschafft. Nach den Herbstferien will der Senat über weitere Schritte auch an diesen Schulen beraten.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hatte in der vergangenen Woche nach der Sitzung des Senats erklärt, aus ihrer Sicht sei es „wirklich an der Zeit“, an den Schulen wieder ein Stück mehr Normalität zurückzubekommen. „Es gibt Kinder, die eineinhalb Jahre Maske getragen haben und Schule noch nie ohne Maske erlebt haben.“ Das habe Auswirkungen auf die Sprachentwicklung, Rechtschreibung, Lesefähigkeit oder auch den Englischunterricht. Kinder könnten allerdings, wenn sie es möchten, auch weiterhin eine Maske tragen.
Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund eines laut Experten überschaubaren Infektionsgeschehens an Schulen getroffen. Sie war in der Elternschaft, bei Verbänden und in der Politik überwiegend auf Zustimmung, aber vereinzelt auch auf Skepsis gestoßen. Die Pflicht zu regelmäßigen Corona-Tests an den Schulen besteht fort. (dpa)  (T+) Auf und ab: Mediziner kritisieren Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen Mehrere Bundesländer heben die Maskenpflicht an Schulen auf. Einige Fachleute begrüßen das, für andere ist es ein falscher Schritt zur falschen Zeit. tagesspiegel

Hunderte unterschreiben Petition gegen Maskenpflicht-Ende an Schulen 

Vor dem Ende der Maskenpflicht im Unterricht an Berlins Grundschulen haben Hunderte Menschen eine Petition gegen die Neuregelung unterschrieben. „Die Maske ist im Vergleich zu möglichen Schäden durch eine Infektion nur ein kleines Übel. In der Schule sind unsere Kinder unter 12 durch nichts anderes geschützt“, sagte Julia A. Noack, Initiatorin der Petition, der Deutschen Presse-Agentur. Abstände seien quasi nicht einzuhalten, Dutzende Kinder säßen stundenlang gemeinsam in den Räumen. „Ohne Maske wird das eine Durchseuchung mit Ansage“, kritisierte sie.

Der Beschluss komme zu einer Unzeit. Im Herbst würden sich absehbar die Infektionen in Schulen verstärkt ausbreiten. Zudem warteten Eltern von Kindern unter 12 sehnsüchtig auf die Zulassung einer Corona-Impfung für sie, die nun fast greifbar scheine, sagte Noack.
Das verbreitete Narrativ, Covid-19 sei für Kinder harmlos, sei so nicht haltbar. „Was nicht richtig kommuniziert wird: Es gibt diese schweren Verläufe. Sie sind zwar seltener, zum Glück, aber dennoch gibt es sie“, mahnt Noack. „Und vor allen Dingen können auch bei milden Verläufen nachweisbare gesundheitliche Folgeschäden auftreten, deren Ausmaß noch gar nicht absehbar ist.“
In Berliner Schulen wird ab Montag die Maskenpflicht bis zur einschließlich sechsten Klasse aufgehoben. Auch andere Bundesländer wie beispielsweise Bayern oder das Saarland gehen ähnliche Schritte – andere erwägen diese. Beispielsweise Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte die Lockerungen bei der Maskenpflicht an den Schulen begrüßt. (dpa)

Inzidenz in Berlin wieder leicht gesunken auf 75,3

In Berlin ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag wieder leicht gesunken. Die Gesundheitsverwaltung meldete am Sonntagmorgen einen Wert von 75,3. Noch am Samstag lag der Wert in der Hauptstadt bei 75,8. Insgesamt wurden 67 Neuinfektionen gemeldet, es gab keine weiteren TodesfälleFriedrichshain-Kreuzberg weist mit 108,9 als einziger Berliner Bezirk eine Inzidenz über 100 auf. Die niedrigste Inzidenz hat Steglitz-Zehlendorf mit 48,4. Die Auslastung der Intensivbetten liegt im Vergleich zum Vortag unverändert bei 9,3 Prozent, die Hospitalisierungsinzidenz beträgt 1,1.Insgesamt sind 67,5 Prozent der Berliner mindestens einmal geimpft – 64,3 Prozent haben den vollständigen Impfschutz. 

Brandenburg: Zahl der Corona-Patienten in Kliniken leicht gestiegen  

Die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern in Brandenburg ist leicht gestiegen. Nach 54 Patienten am Vortag meldete das Gesundheitsministerium am Samstag 61 Menschen, die wegen einer Covid-19-Erkrankung in Kliniken behandelt werden müssen. Davon werden 20 Patienten intensivmedizinisch betreut, hiervon müssen 19 mit Stand Freitag beatmet werden. Am Donnerstag waren 56 Covid-Patienten im Krankenhaus.

Der Anteil der Menschen, die binnen eine Woche je 100 000 Einwohner mit einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt werden, betrug am Samstag 0,91 Prozent nach 0,87 am Freitag. Landesweit waren am Freitag 1,7 Prozent der verfügbaren Intensivbetten in Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten belegt.
Die Gesundheitsämter in Brandenburg meldeten am Samstag innerhalb eines Tages 126 neue Corona-Ansteckungen und damit weniger als einen Tag zuvor. Am Freitag waren es 212 neue Fälle. Die Zahl der derzeit Infizierten und Erkrankten wird auf rund 2500 geschätzt.
Die Sieben-Tage-Inzidenz ging nach Angaben vom Samstag im Vergleich zum Vortag zurück. Innerhalb der vergangenen sieben Tage steckten sich je 100.000 Einwohner 37,8 Menschen mit dem Coronavirus an nach 38,5 am Freitag; vor einer Woche hatte der Wert bei 36,4 gelegen. Den höchsten Wert verzeichnete der Kreis Teltow-Fläming (66,6), den niedrigsten die Uckermark (18,6).
Die Pandemie breitet sich damit in Brandenburg vergleichsweise langsam aus. Unter den Bundesländern hat nur Schleswig-Holstein eine geringere Sieben-Tage-Inzidenz. Den bundesweiten Wert gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstag mit 64,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 64,3 gelegen, vor einer Woche bei 60,6. (dpa)

Inzidenz und Auslastung der Intensivbetten leicht gestiegen

In Berlin liegt die Corona-Inzidenz aktuell bei 75,8 – ein leichter Anstieg von 74,4 am Freitag. Am Samstag vor einer Woche lag der Wert noch bei 68,8. In zwei Bezirken liegt die Inzidenz bei über 100: Friedrichshain-Kreuzberg meldet 115,3, Reinickendorf 101,6. Die niedrigste Inzidenz hat Steglitz-Zehlendorf mit 42,5.
Auch die Auslastung der Intensivbeten ist von 8,8 Prozent am Freitag auf 9,3 Prozent am Samstag ebenfalls leicht gestiegen (vergangenen Samstag lag sie bei 8,1 Prozent). Die Ampeln für die beiden Werte – Inzidenz und Intensivbettenauslastung – stehen auf Gelb.

Nach Angaben der Gesundheitsverwaltung befinden sich in Berlin 190 Corona-Patienten in stationärer Behandlung. Davon befinden sich 95 auf Intensivstationen. Das sind fünf Menschen mehr, als noch am Donnerstag.

Weniger Brandenburger Schülerinnen und Schüler in Quarantäne 

Die Zahl der Brandenburger Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, die wegen Corona-Fällen in Quarantäne sind, ist im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken. Mit Stand Donnerstag befanden sich nach Angaben des Bildungsministeriums zuletzt 1984 Kinder und Jugendliche in häuslicher Isolation, was einem Anteil von 0,67 Prozent entspricht. In der Vorwoche waren es 2079. Wie in der vergangenen Woche ist landesweit keine Schule wegen Corona-Fällen komplett geschlossen. Auch die Zahl der Infektionen unter den Lernenden nahm ab – von 440 auf 316, wie das Ministerium am Freitag weiter mitteilte.
Außerdem waren 57 Lehrerinnen und Lehrer in Quarantäne, ein Anteil von 0,23 Prozent aller Beschäftigten. In der Vorwoche waren hier 59 in häuslicher Isolation. Hingegen nahmen die Corona-Fälle unter Lehrkräften leicht zu – von 27 in der vergangenen Woche auf 30 in der laufenden. Derzeit lernen an 923 Schulen rund 297 700 Schülerinnen und Schüler und es gibt etwa 25 000 Lehrkräfte.
In diesem Schuljahr lernen die Schülerinnen und Schüler im vollständigem Präsenzunterricht, auch die rund 23 000 Erstklässler. Allerdings gilt wegen der Corona-Pandemie für alle Schüler und Lehrkräfte eine Masken- und regelmäßige Testpflicht. (dpa) 

Gesundheitsamt Neukölln startet drastische Social-Media-Kampagne 

„No time to die“, „Keine Zeit zu sterben“: Das ist nicht nur der Titel des neuen James-Bond-Filmes, sondern auch einer Impfkampagne aus Neukölln. Mit drastischen Aussagen will das Gesundheitsamt Neukölln die Menschen von einer Impfung überzeugen. Auf Instagram und Tiktok hat das Amt Kacheln und kurze Videos mit einer klaren Botschaft: Wer sich nicht impfen lässt, riskiert sein Leben. In einem Video sieht man etwa Strichmännchen an einer langen Tafel sitzen, zwischen ihnen eine Lücke. Dazu die Frage: Wo ist denn Ulli? Das Video soll offenbar symbolisieren, dass Ulli im Krankenhaus um sein/ihr Leben kämpft. Dazu der Hashtag: #SeinichtwieUlli. 

Was drastisch anmutet, ist aus Sicht des zuständigen Neuköllner Gesundheitsstadtrates Falko Liecke (CDU) schlicht notwendig. „Um als Gesellschaft sicher zu sein und raus aus den Coronaschutzmaßnahmen zu kommen, brauchen wir eine Impfquote von 85 Prozent„, sagt er auf Anfrage. Aktuell gehe es darum, im „Klein-Klein“ die dazu noch fehlenden Menschen zu überzeugen. „Diejenigen, die jetzt noch skeptisch sind, haben wir offenbar mit unseren zahlreichen Aufklärungs- und Beratungsangeboten nicht erreicht.“ Daher solle die Kampagne Emotionen wecken und „klar machen, was eine Entscheidung gegen eine Covid-19-Impfung bedeutet“, sagt Liecke. Das Gesundheitsamt wolle über Tiktok und Instagram gezielt Nutzer:innen ansprechen, die über tradierte Medien wie Zeitungsartikel, Flyer oder statische Posts schlecht zu erreichen seien.

Corona-Zahlen in Brandenburg leicht gestiegen

Die Gesundheitsämter in Brandenburg haben binnen eines Tages 212 neue Covid-19-Fälle gemeldet. Das sind 18 Fälle mehr als vor einer Woche, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. Innerhalb der vergangenen sieben Tage gab es je 100.000 Einwohner 38,5 Corona-Infektionen vor einer Woche hatte der Wert bei 38,1 gelegen.

Die Pandemie breitet sich damit in Brandenburg weiterhin vergleichsweise langsam aus. Unter den Bundesländern hat nur Schleswig-Holstein eine geringere Sieben-Tage-Inzidenz. (dpa) Weitere Beiträge Der neue Morgenlage-Newsletter: Jetzt gratis anmelden!

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