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Coronavirus in der Hauptstadtregion : Inzidenz sinkt in Berlin weiter, Zahlen in Brandenburg deutlich höher

Senat berät am Dienstag über baldige Lockerungen + Gesundheitssenatorin sieht Höhepunkt der Welle überschritten + Der Corona-Blog.

Coronavirus in der Hauptstadtregion : Inzidenz sinkt in Berlin weiter, Zahlen in Brandenburg deutlich höher

Es geht voran. Die Inzidenzen sinken in Berlin seit Tagen.Foto: Kay Nietfeld/dpa

In Berlin ist die Corona-Inzidenz deutlich gesunken und lag am Dienstagmorgen bei 1135,2. Damit befand sich der Wert, der die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, weiter deutlich unter dem Niveau des Bundesdurchschnitts (1437,5). Vor einer Woche hatte der Wert in der Hauptstadt laut Robert Koch-Institut (RKI) noch bei knapp 1640 gelegen. Der Abwärtstrend in Berlin dauert seit einigen Tagen an. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Langsam lockern: Gote warnt vor schnellen weitreichenden Lockerungen der Corona-Maßnahme.
  • Friseure, Anwesenheitslisten, PCR-Tests: Diese neuen Corona-Regeln gelten in Berlin.
  • Mehr Service: Wie gut wirkt meine Corona-Impfung noch, wann brauche ich den Booster? Die Antwort gibt der Tagesspiegel-Impfschutzrechner.
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Coronavirus in der Hauptstadtregion : Inzidenz sinkt in Berlin weiter, Zahlen in Brandenburg deutlich höher

Corona-Inzidenz in Berlin sinkt weiter

In Berlin ist die Corona-Inzidenz deutlich gesunken und lag am Dienstagmorgen bei 1135,2. Damit befand sich der Wert, der die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, weiter deutlich unter dem Niveau des Bundesdurchschnitts (1437,5). Vor einer Woche hatte der Wert in der Hauptstadt laut Robert Koch-Institut (RKI) noch bei knapp 1640 gelegen. Der Abwärtstrend in Berlin dauert seit einigen Tagen an.

Nach dem Lagebericht des Berliner Senats wurde am Dienstag ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind den Angaben zufolge bislang 4168 Menschen in Berlin an oder mit dem Virus gestorben.
Die Zahl der in Kliniken gekommenen Patientinnen und Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag laut Senat bei durchschnittlich 26,4. Die entsprechende Ampel des Warnsystems steht weiterhin auf Rot. Bei der Belegung der Intensivstationen mit Corona-Patienten zeigt die Ampel weiterhin ein gelbes Signal an. Die Belegung beträgt derzeit 15,9 Prozent. (dpa)

Coronavirus in der Hauptstadtregion : Inzidenz sinkt in Berlin weiter, Zahlen in Brandenburg deutlich höher

Gesundheitssenatorin: Berlin hat den Höhepunkt der Welle hinter sich

Nach Einschätzung von Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) hat Berlin den Höhepunkt der aktuellen Corona-Welle hinter sich. Nach wie vor seien rund 200 Corona-Patienten auf den Intensivstationen der Berliner Krankenhäuser. Auch die Hospitalisierungsinzidenz, die angibt, wie viele von 100.000 Menschen binnen einer Woche wegen Corona ins Krankenhaus mussten, bleibe hoch, sagte Gote am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Sieben-Tage-Inzidenz sei aber über das Wochenende wie an den Tagen davor leicht gesunken. „Ich denke, dass wir jetzt schon sehr sicher sagen können, dass wir hier in Berlin über den Scheitel der Omikron-Welle hinaus sind“, sagte Gote. „Dass die Zahlen zuverlässig weiter runtergehen, wahrscheinlich auch recht schnell.“
Angesichts dieser Entwicklung sei die Überlegung richtig, was die nächsten Schritte seien. „Welche Maßnahmen brauchen wir noch, wo müssen wir umsteuern, und wie wird es in der nächsten Zeit weitergehen?“ Darüber soll bei der Senatssitzung am Dienstag beraten und zusammen mit Expertinnen und Experten diskutiert werden.
Bei der Impfkampagne gebe es in Berlin eine Verschlechterung des Trends, sagte Gote. „Wir sehen, dass die Impfzahlen rückläufig sind, sowohl bei unseren Impfstellen wie auch in der letzten Woche bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten.“ Das gelte nicht so stark für das Boostern. „Aber die Zahl der Erstimpfungen sind sehr gering, die wir erreichen.“ Auch in den nächsten Monaten und über den Sommer müsse das Augenmerk darauf gerichtet sein, die Personen zu erreichen, die sich jetzt noch nicht impfen lassen wollen oder konnten. (dpa) Kein Beitrag vorhanden

Corona-Inzidenz in Brandenburg bleibt über 1800  

Die Corona-Inzidenz ist in Brandenburg erneut leicht auf 1813,7 gestiegen. Brandenburg lag damit im Ländervergleich mit dem höchsten Wert knapp vor Bayern (1783,3). Den bundesweiten Durchschnittswert der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen mit 1437,5 an.

Die Gesundheitsämter meldeten demnach am Dienstag 6383 neue Corona-Fälle in Brandenburg. Es gab sechs neue Todesfälle, sodass die Gesamtzahl 5088 erreichte. (dpa)

Senat plant keine Sondersitzung nach Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch

Der Berliner Senat plant in dieser Woche nach Tagesspiegel-Informationen bislang keine Sondersitzung nach der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch.

Nach früheren Bund-Länder-Treffen zur Eindämmung der Corona-Pandemie traf sich danach häufig der Senat, um die Maßnahmen in Berliner Recht zu übertragen. Zum Teil geschah dies auch in Form von digitalen Schalten des Senats.

Nach bisherigem Stand ist dies in dieser Woche nicht vorgesehen, heißt es aus Senatskreisen. Dabei könnten Entscheidungen der MPK auch schnelle Beschlüsse in Berlin nötig machen. In einer Beschlussvorlage für die MPK von Montag heißt es, die Zahl der erlaubten Personen bei privaten Zusammenkünften von Geimpften und Genesenen soll „in einem ersten Schritt“ von zehn auf 20 Teilnehmer erhöht werden.

Würde der Text in entsprechender Form beschlossen, könnte der Senat den Beschluss frühestens in seiner regulären Sitzung am Dienstag kommender Woche vollziehen. In Kraft treten würde die Änderung dann voraussichtlich zu Sonnabend, 26. Februar.

Im Zweifel alle sieben Stunden testen

Manche Antigentests liefern unsichere Ergebnisse. Doch die Genauigkeit lässt sich erhöhen. Experten erklären, wie es geht.

Nach Aussetzung der Präsenzpflicht: Bis zu 40 Prozent fehlen an Berliner Berufsschulen

Berlins Berufliche Schulen fordern die sofortige Rückkehr zur Präsenzpflicht. Sie verwiesen am Montagmorgen darauf, dass bis zu 40 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler zurzeit zu Hause bleiben.

Gesundheitssenatorin: 2G-Regel soll auch im Zoo und in Museen fallen 

Berlin will die 2G-Regel nicht nur für den Einzelhandel, sondern auch für Museen, Galerien und Gedenkstätten aufheben. Das kündigte Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses an. Das solle auch für den Zoologischen Garten einschließlich des Aquariums, den Tierpark, den Botanischen Garten und für touristische Angebote gelten. Über den Änderungsentwurf soll bei der Senatssitzung am Dienstag abgestimmt werden.
Statt der 2G-Regel, mit der nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu vielen Geschäften haben, soll künftig eine FFP2-Maskenpflicht gelten. „Wir werden die Aufhebung der 2G-Bedingungen bei touristischen Angeboten und Einführung einer FFP2-Maskenpflicht analog wie im Einzelhandel diskutieren und wahrscheinlich beschließen“, sagte Gote. „Bei den touristischen Angeboten geht es um Ausflugsfahrten, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge.“ Lockerungen bei den Zugangsbeschränkungen für die Gastronomie seien dagegen noch nicht vorgesehen.
Gote kündigte an, der Senat werde sich außerdem damit befassen, wie die nächsten Schritte sein könnten. „Dazu werden wir Expertinnen und Experten hören und eine gemeinsame Diskussion führen.“ (dpa)

Berlins Gesundheitssenatorin warnt vor zu schnellen Lockerungen

Berlins Gesundheitssenatorin Ulrike Gote hat vor schnellen weitreichenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen gewarnt. „Ich bin auch immer noch beim Team Vorsicht, ganz ausdrücklich. Was jetzt gesagt wird, wir machen am 19. März alles auf, das geht mir ehrlich gesagt zu schnell“, sagte die Grünen-Politikerin am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. „Wenn wir uns anschauen, wie das in den anderen Ländern sich entwickelt, dann sind das keine guten Beobachtungen.“ Gote sagte, in Dänemark und Israel seien die Infektionszahlen nach den Lockerungen wieder sehr gestiegen, vor allem aber auch die Belastung in den Krankenhäusern.

„Ja, es ist richtig, es wird keinen Zusammenbruch und keine Überlastung des Systems geben, so wie wir sie erwartet haben, als wir noch nicht wussten, wie stark die Omikron-Welle kommt“, sagte Gote. „Aber die Belastung ist sehr hoch, auch hier in Berlin.“ In der Hauptstadt lag die Zahl der ins Krankenhaus eingewiesenen Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen am Montag bei 25,9. Die Warnampel des Berliner Senats steht damit weiterhin auf Rot.
Gote wies darauf hin, dass nach wie vor auch viele Operationen verschoben werden müssten. „Wir sehen jetzt schon, dass es für Krebspatientinnen und -patienten negative Auswirkungen hat, dass aber auch Menschen, die dringend eine Schmerzbehandlung brauchen würden, nicht in die Krankenhäuser kommen, dass Menschen mit Herzinfarkt oder Schlaganfall zu spät gesehen werden.“
Das alles sei nicht zu unterschätzen. „Und deshalb sage ich: Wir können über einiges nachdenken, aber immer unter dem Prädiktum, wir müssen die vulnerablen Gruppen schützen. Und wir müssen vorsichtig bleiben“, so die Gesundheitssenatorin. „Wir müssen einfach sicherstellen, dass unser Gesundheitssystem funktioniert“, sagte Gote. „Darauf müssen wir unsere Strategie ausrichten, und deshalb geht mir das auch zu schnell, so lange wir nicht sehen, dass unsere Krankenhäuser wieder stark weniger belastet sind.“ 
Die Ministerpräsidenten der Länder wollen am Mittwoch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) über Lockerungen beraten. Dabei gilt als sicher, dass ein Öffnungsplan entworfen wird. (dpa) tagesspiegel

Corona-Inzidenz in Brandenburg über 1800

Die Corona-Inzidenz ist in Brandenburg wieder leicht auf 1811,8 gestiegen. Brandenburg hat damit die höchste Inzidenz unter den Bundesländern. An zweiter Stelle folgt Bayern mit 1772, wie aus den aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Den bundesweiten Durchschnittswert der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gab das RKI am Montag mit knapp 1460 an.
Die Gesundheitsämter meldeten am Montag 1389 neue Corona-Fälle, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Rund um das Wochenende werden allerdings oft weniger Daten übermittelt. Es gab zwei neue Todesfälle, sodass die Gesamtzahl 5082 erreichte. (dpa)
Mehr zur Corona-Pandemie in Potsdam und Brandenburg lesen Sie im Newsblog der Potsdamer Neuesten Nachrichten: tagesspiegel

Inzidenz in Berlin sinkt auf 1275,4 – nur zwei Bezirke melden neue Fälle

In Berlin ist die Corona-Inzidenz erneut gesunken. Die Gesundheitsverwaltung meldete am Montagmorgen in ihrem Lagebericht 1275,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche (Sonntag: 1287,3). Vor einer Woche hatte der Wert mit 1719,3 noch deutlich höher gelegen.
Allerdings meldeten nur zwei Bezirke – Charlottenburg-Wilmersdorf und Reinickendorf – neue Fälle: 216 Neuinfektionen und keine weiteren Todesfälle verzeichnete der Lagebericht damit am Montag.
Der Anteil der für Covid-19-Patienten benötigten Betten auf Intensivstationen liegt bei 15,4 Prozent. Die Hospitalisierungsinzidenz, die angibt, wie viele Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ins Krankenhaus kamen, liegt bei 25,9.
Stand Sonntagmittag befanden sich 1284 Corona-Patienten in stationärer Behandlung, davon wurden 188 intensivmedizinisch versorgt.

Corona-Inzidenz in Brandenburg steigt leicht – weiter hohes Niveau 

Die Corona-Inzidenz ist in Brandenburg wieder leicht gestiegen und bleibt weiterhin auf hohem Niveau: Am Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche rechnerisch bei 1797,0, nach 1778,1 am Vortag und 1784,4 am Freitag. Den bundesweiten Durchschnittswert gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntag mit 1466,5 an, nach 1474,3 am Vortag.
Brandenburg liegt damit im Ländervergleich weiter an zweiter Stelle ganz knapp hinter Bayern (1798,3). Der Landkreis Barnim hat mit 2844,0 – wie am Samstag – bundesweit die zweithöchste Inzidenz hinter dem bayerischen Landkreis Eichstätt (3773,4).
Die Gesundheitsämter meldeten am Sonntag 3660 neue Corona-Fälle und damit deutlich weniger als in den vergangenen Tagen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Rund um das Wochenende werden aber oft weniger Daten übermittelt. So meldeten am Sonntag drei Landkreise und die Stadt Brandenburg/Havel keine Daten.
Die Zahl der stationär behandelten Covid-Patienten sank leicht auf 624, auf den Intensivstationen mussten davon aber mit 89 zehn Patienten mehr als am Vortag behandelt werden. Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten blieb nach Angaben des Gesundheitsministeriums den dritten Tag in Folge bei 11,0 Prozent und damit im gelben Bereich. Erst ab einem Wert von 20 Prozent würde die Ampel auf Rot springen. (dpa)

Inzidenz in Berlin geht weiter zurück – am Sonntag bei 1287,3 

In Berlin ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag weiter gesunken. Am Sonntagmorgen lag der Wert bei 1287,3. Das geht aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung hervor. Allerdings haben fünf Bezirke keine Neuinfektionen gemeldet. Am Samstag lag die Inzidenz in der Hauptstadt noch bei 1324,7. 
Es wurden 1077 Neuinfektionen gemeldet, es gab keine weiteren Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Berlin insgesamt rund 646 011 Menschen infiziert, 4167 Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben. 
Die Hospitalisierungsinzidenz sank am Sonntagmorgen bei 25,9. Die Intenvsivbettenbelegung lag bei 15,2 Prozent.  Mehrere Tausend demonstrieren in Berlin gegen Corona-Maßnahmen  Brandenburger Polizei löst unangemeldete Versammlungen aufRund 3000 Menschen haben laut Polizei am Samstagnachmittag unter dem Motto „Friedlich zusammen“ in Berlin gegen eine allgemeine Impfpflicht und gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Angemeldet waren ebenfalls 3000 Teilnehmer. „Wir begleiten die Demo zurzeit mit 200 Einsatzkräften vor Ort“, sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag.
Die Demonstranten zogen vom Brandenburger Tor im Kreis durch Berlin-Mitte in Richtung Hauptbahnhof. Auf Plakaten wurden Slogans gezeigt wie „Pflege mit Herz, ohne Impfpflicht“, „Nur wer sich erhebt, kann sich wi(e)der setzen“ und „Freiheit statt Angst“. Politische Symbole waren laut dem Internet-Aufruf der Organisatoren auf der Demo „unerwünscht“.
Die Protestler fordern im Internet „die Anerkennung der natürlichen Immunität“, „ein Ende aller Maßnahmen“ und eine freie Impfentscheidung. Die Demonstration verlief nach Polizeiangaben vom Samstagnachmittag zunächst friedlich.
In Brandenburg an der Havel hat die Polizei erneut eine nicht angemeldete Demonstration aufgelöst. Vor der Versammlung am Samstag sei bekanntgeworden, dass wiederum zu einem „Spaziergang“ aufgerufen worden sei, ohne dies bei der Versammlungsbehörde anzumelden, teilte die Polizeidirektion West mit.
Die Polizei habe die Demonstranten vergeblich aufgefordert, einen Versammlungsleiter zu benennen, berichtete die Behörde. Da sich die Teilnehmer trotz Aufforderungen auch nicht an die Corona-Auflagen mit Maskenpflicht und dem Einhalten von Abständen gehalten hätten, sei die Versammlung aufgelöst worden. Gegen mehrere Personen seien Platzverweise ausgesprochen und zwei Teilnehmer seien in Gewahrsam genommen worden. Gegen eine Person, die sich der Feststellung der Identität widersetzt habe, sei Strafanzeige erstattet worden.
Auch in Cottbus wurden von der Polizei am Abend mehrere Personengruppen festgestellt. Die Menschen seien mehrfach aufgefordert worden, die Versammlungen zu beenden und auseinander zu gehen, berichtete ein Polizeisprecher. Eine Gruppe habe sich geweigert, daraufhin hätten die Beamten begonnen, die Identitäten der Teilnehmer festzustellen. Nach Angaben eines dpa-Reporters wurde eine Gruppe von mehreren Dutzend Menschen von den Beamten eingekesselt. Der Einsatz der Polizei dauerte am Abend noch an. In Cottbus herrscht noch bis Sonntag ein generelles Verbot nicht angemeldeter Versammlungen.
Bereits am vergangenen Mittwoch hatte die Polizei in Brandenburg/Havel eine nicht angemeldete Demonstration aufgelöst. Daraufhin war es zu Auseinandersetzungen gekommen, bei denen fünf Beamte und zwei Demonstranten verletzt wurden. (dpa)

Corona-Zahlen in Berlin gehen zurück, Brandenburg stagniert auf hohem Niveau

Die Corona-Zahlen in Berlin sind abermals etwas zurückgegangen. Am Samstag meldete der Senat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1324,7, nach 1413,8 am Vortag. Das ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Der Abwärtstrend in Berlin hält seit einigen Tagen an, während die Inzidenz bundesweit noch etwas gestiegen ist. Das Robert Koch-Institut gab den bundesweiten Durchschnitt am Samstagmorgen mit 1474,3 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1472,2 gelegen

In Berlin wurden nach Angaben vom Samstag binnen 24 Stunden 5406 neue Corona-Fälle registriert. Seit Beginn der Pandemie vor rund zwei Jahren infizierten sich in der Hauptstadt rund 645 000 Menschen. Drei Todesfälle kamen hinzu. Damit sind seit Beginn der Pandemie 4167 Menschen in Berlin an oder mit dem Virus gestorben.
Die Corona-Inzidenz verharrt derweil in Brandenburg auf hohem Niveau: Am Samstagmorgen lag der Wert nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei 1778,1, nach 1784,4 am Vortag. Am Donnerstag betrug die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche 1711,3. Den bundesweiten Durchschnittswert gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstag mit 1474,3 an.
Brandenburg liegt damit im Ländervergleich an zweiter Stelle hinter Bayern. Der Landkreis Barnim hat mit 2773,0 bundesweit die zweithöchste Inzidenz hinter dem bayerischen Landkreis Eichstätt (3853,0)
638 Covid-Patienten müssen in Brandenburger Kliniken behandelt werden, davon 79 auf Intensivstationen. Das waren jeweils etwas mehr als am Vortag. Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten blieb nach Angaben des Gesundheitsministeriums wie am Vortag bei 11,0 Prozent und damit im gelben Bereich. Erst ab einem Wert von 20 Prozent würde die Ampel auf Rot springen.
Innerhalb von 24 Stunden registrierten die Gesundheitsämter 6860 neue bestätigte Corona-Fälle. Die meisten Neuinfektionen registrierte mit deutlichem Abstand der Landkreis Barnim mit 911, gefolgt von den Landkreisen Märkisch-Oderland mit 642 und Oberhavel mit 560. Vier weitere Menschen starben binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie erhöhte sich dadurch auf 5079. (dpa)

„WirWerdenLaut“: Schülersprecher übergeben Petition an Ministerin und fordern mehr Schutz vor Corona

Einen besseren Schutz vor der Corona-Pandemie in Schulen haben Schülervertreter bei einem Treffen mit Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) gefordert. Die Situation in den Schulen sei unerträglich geworden, heißt es in der Online-Petition der Initiative „WirWerdenLaut“, die bis Freitag von mehr als 134.000 Unterstützern unterschrieben wurde. Zwei Berliner Schülersprecher überreichten die Unterschriftenlisten auf einem USB-Stick am Freitagnachmittag bei dem Gespräch mit Stark-Watzinger in ihrem Ministerium.

Die Initiatoren der Petition warnen, es sei davon auszugehen, dass die aktuelle Corona-Welle nicht die letzte ist und fordern Vorbereitungen für den Herbst und die Zeit danach. Zu den Erstunterzeichnern der Anfang Februar gestarteten Petition gehören mehr als 100 Schülervertreter aus ganz Deutschland. Einer der Initiatoren ist Anjo Genow, Schulsprecher am Otto-Nagel-Gymnasium in Berlin-Biesdorf, der zu dem Gespräch mit der Bildungsministerin eingeladen war.
Die Initiative verlangt unter anderem Luftfiltergeräte für alle Unterrichts- und Aufenthaltsräume, kleinere Lerngruppen, die Aufhebung der Präsenzpflicht und mehr Unterstützung für Kinder im Distanzunterricht. Außerdem setzt sie sich für PCR-Pool-Tests statt Schnelltests, kostenlose FFP2-Masken für alle Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte sowie eine Aufstockung des pädagogischen und schulpsychologischen Personals ein. (dpa)

Knapp drei Prozent der Schüler positiv auf Corona getestet

In Brandenburg ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit positivem Corona-Test gesunken. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitag waren es zuletzt rund 8850 und somit knapp drei Prozent, in der Woche vor den Ferien dagegen vier Prozent. Elf Lerngruppen gingen demzufolge in Quarantäne, in der Woche vor den Ferien waren es 51. 
Laut Ministerium wurden 970 Lehrkräfte positiv getestet (3,92 Prozent); in der Woche vor den Ferien lag der Anteil bei 3,03 Prozent. 1281 Lehrkräfte sind derzeit in Quarantäne (5,18 Prozent); vor den Ferien hatten sich 4,6 Prozent in häusliche Isolation begeben. 
Die Hospitalisierungsinzidenz betrug bei Kindern im Alter von 5 bis 14 Jahren 5,6 (Vorwoche: 7,4). Sie gibt an, wie viele Covid-Kranke je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus gekommen sind.
In Brandenburg gibt es rund 298.000 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 25.000 Lehrkräfte an 923 Schulen. (dpa)

Elternvertreter kritisieren Testpraxis in Kitas

Elternvertreter haben die aktuelle Praxis bei den Corona-Tests in Berliner Kindertagesstätten kritisiert. Das „Test-to-stay“-Verfahren sei unter den derzeitigen Bedingungen nicht tragbar, teilte der Landeselternausschuss Kitas am Freitag mit. Kinder und Beschäftigte können in Berlin weiter in der Einrichtung bleiben, auch wenn sie Kontaktpersonen eines positiv getesteten Covid-19-Falles in ihrer Kita-Gruppe sind.
Gleichzeitig gibt es tägliche Tests, um Infektionen möglichst schnell zu entdecken. Die Elternvertreter kritisierten, das Verfahren sei für Schulen entwickelt worden, wo – anders als in den Kitas – Maskenpflicht gelte, was eine Voraussetzung dafür sei. „Die Senatsverwaltung führt ein Verfahren ein, für welches die Voraussetzungen in Kitas nicht gegeben sind.“
Im Vergleich zu den Schulen bestehe in den Kitas damit eine viel höhere Infektionsgefahr, die nicht kommuniziert werde. Eltern würden in falscher Sicherheit gewogen. „Das scheint als Preis für die versprochene Offenhaltung der Kindertagesstätten von der Senatsverwaltung einfach hingenommen zu werden.“
Laut dem Elternausschuss erreichten ihn zahlreiche Meldungen über Lolli-Tests, die falsche negative Ergebnisse geliefert hätten; ein PCR-Test sei anschließend positiv ausgefallen. Die Elternvertreter kritisierten, die verwendeten Tests seien nur bei hoher Virenlast zuverlässig. Gleichzeitig gebe es aus zahlreichen Kitas die Rückmeldung, dass noch immer keine Lolli-Tests zur Verfügung stünden. (dpa)

Berlin sucht die Exit-Strategie

Kommende Woche berät der Berliner Senat mit Experten, wie ein Ausstieg aus den Corona-Einschränkungen aussehen kann. Auch der Charité-Virologe Christian Drosten nimmt an der Sitzung teil. Ist die Zeit reif für Lockerungen?

Experte: BA.2 in Berlin schon vorherrschend

Der ansteckendere Subtyp der Omikron-Variante könnte in Berlin nach Ansicht von Wissenschaftlern schon dominieren. Hinweise lieferte das Abwasser.

Berlin reduziert Zahl der Impfzentren – Standort Karlshorst schließt am Sonntag

Die Zahl der Corona-Impfzentren in Berlin wird reduziert. Das Zentrum Trabrennbahn Karlshorst wird an diesem Sonntag letztmalig geöffnet sein, teilte die Gesundheitsverwaltung am Freitag mit. Über die Zukunft anderer Zentren liefen derzeit Verhandlungen mit allen Beteiligten, die noch nicht abgeschlossen seien.
Die Auslastung der Impfzentren ging im Januar im Vergleich zu den Vormonaten deutlich zurück. Sie lag in dem Monat bei 39 Prozent nach jeweils knapp 80 Prozent im November und Dezember. Angesichts dieser Entwicklung erwägt der Senat nach RBB-Recherchen, die Zahl der landeseigenen Impfeinrichtungen auf fünf zu reduzieren. Von den bisher 23 mobilen Impfteams sollten zwölf erhalten bleiben, berichtete der Sender unter Berufung auf „Gesundheitskreise“.
Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin, Mario Czaja, warnte in der RBB-„Abendschau“ am Donnerstag davor, zu viele Impfstellen zu schließen. „Das kostet Geld, Infrastruktur vorzuhalten wie bei einer Feuerwehr, aber die würde man ja auch nicht abschaffen, nur weil momentan kein Haus brennt“, sagte Czaja. Man brauche auch weiterhin eine Impf-Infrastruktur, weil man nicht wisse, wie sich die Pandemie noch entwickeln werde. (dpa)

Inzidenz in Berlin sinkt auf 1413,8 – rund 10.200 Neuinfektionen

In Berlin ist die Corona-Inzidenz weiter gesunken, befindet sich aber noch immer auf hohem Niveau. Die Gesundheitsverwaltung meldete am Freitag in ihrem Lagebericht einen Wert von 1413,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Damit ist die Inzidenz gegenüber den Vortagen weiter zurückgegangen. Gestern wurde noch eine Inzidenz von rund 1496 gemeldet, am Mittwoch 1565. Am Freitag vor einer Woche lag der Wert bei 1803,4.
10.164 Corona-Neuinfektionen sowie fünf weitere Todesfälle wurden gemeldet. Alle Bezirke verzeichnen Inzidenzwerte über 1000, wobei Marzahn-Hellersdorf den höchsten Wert (1754,3) meldete, Neukölln den niedrigsten (1038,0). 
In stationärer Behandlung befanden sich (Stand: Donnerstagmittag) 1286 Corona-Erkrankte, davon wurden 195 intensivmedizinisch versorgt.
Die Hospitalisierungsinzidenz stieg am Freitag auf 26,6 (Donnerstag: 25,5), der Anteil der benötigten Plätze auf Intensivstationen für Covid-19-Patienten bleib mit 15,9 Prozent unverändert.

Corona-Inzidenz in Brandenburg erneut gestiegen

Die Corona-Inzidenz in Brandenburg ist erneut gestiegen. Am Freitagmorgen lag der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 1784,4. Einen Tag zuvor lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche noch bei 1711,3. Nach Bayern (1811,4) ist Brandenburg aktuell das Bundesland mit der zweithöchsten Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland. Den bundesweiten Durchschnittswert gab das RKI am Freitag mit 1472,2 an.
Innerhalb von 24 Stunden registrierten die Brandenburger Gesundheitsämter 9941 neue bestätigte Corona-Fälle. Die höchsten Inzidenzen im Land verzeichneten am Freitagmorgen der Landkreis Barnim mit 2613,4 und der Landkreis Uckermark mit 2531,1. Vier Menschen starben binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie erhöhte sich dadurch auf 5075. (dpa) Weitere Beiträge Der neue Morgenlage-Newsletter: Jetzt gratis anmelden!

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