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Coronavirus in der Hauptstadtregion : Inzidenz in Berlin steigt auf 737,2 – Platz zwei hinter Bremen

Jetzt zwei rote Corona-Ampeln + 2G-Plus in der Gastronomie, FFP2-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen: Senat entscheidet über Regeln + Der Corona-Blog für Berlin.

Coronavirus in der Hauptstadtregion : Inzidenz in Berlin steigt auf 737,2 – Platz zwei hinter Bremen

Rote Ampel. Die Belastung der Kliniken, hier die Charité, ist hoch.Foto: mauritius images /SZ Photo Creative/snapshot/Future Image/C.H

Corona-Hotspot Berlin: Mit einer Inzidenz von 737,2 liegt die Hauptstadt an zweiter Stelle in Deutschland hinter Bremen. Unter den 15 Kreisen mit den höchsten Werten sind acht Berliner Bezirke. Die Gesundheitsämter meldeten 5276 Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle. Nach einer Umstellung der Berechnung steigt die Hospitalisierungsinzidenz stark an, sodass nun die zweite Corona-Ampel auf Rot steht. Aber auch die Zahl der Intensivpatienten mit Covid-19 hat die 200er-Marke wieder überschritten. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • 2G-Plus in der Gastronomie, FFP2-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen: Senat entscheidet am Dienstag über Regel-Verschärfungen.
  • Für Grundimmunisierung oder Booster: Hier gibt es Impfungen ohne Termin in Berlin.
  • Mehr Service: Wie gut wirkt meine Corona-Impfung noch, wann brauche ich den Booster? Die Antwort gibt der Tagesspiegel-Impfschutzrechner.
  • Alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie live aufs Handy: Laden Sie hier unsere App für Apple- und Android-Geräte herunter. 

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Coronavirus in der Hauptstadtregion : Inzidenz in Berlin steigt auf 737,2 – Platz zwei hinter Bremen

Inzidenz in Berlin steigt auf 737,2 – Platz zwei hinter Bremen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist weiter gestiegen und lag am Dienstag bei 737,2. Das ergibt sich aus dem aktuellen Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung. Am Montag betrug der Wert noch 694,1, am Dienstag vergangener Woche lediglich 286,7. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert wurden.
Berlin hat damit im Vergleich der Bundesländer sehr hohe Infektionsraten. Nur in Bremen wurde am Dienstag eine höhere Zahl errechnet. Alle anderen Bundesländer lagen darunter. Der Durchschnitt in Deutschland betrug knapp 388. Der Bezirk Neukölln weist sogar eine Inzidenz von 1114,3 auf, auch Friedrichshain-Kreuzberg ist mit 916,9 nicht mehr weit von der 1000er-Marke entfernt. Marzahn-Hellersdorf liegt als einziger Bezirk mit 371,8 unter 400 und auch unter dem Bundesschnitt. Fünf der zehn deutschen Kreise mit den höchsten Inzidenzen sind Berliner Bezirke, unter den Top 15 sind acht Bezirke, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht.
Die Gesundheitsämter meldeten dem Berliner Lagebericht zufolge 5276 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn nachgewiesenen Infektionen stieg damit auf 364.693. Fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion wurden registriert. Damit sind seit Beginn der Pandemie in Berlin nachweislich 4043 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.
Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz ist deutlich höher als in den vergangenen Tagen ausgewiesen. Am Dienstag gab die Gesundheitsverwaltung sie mit 10,6 an – diese Ampel zeigt nun Rot. In den vergangenen sieben Tagen wurden also rechnerisch 10,6 Personen pro 100.000 Einwohner mit einer Coronavirus-Infektion in ein Krankenhaus eingeliefert. Noch am Montag lag der Wert bei 4,0, die Ampel war Grün. In absoluten Zahlen: 683 Krankenhauspatienten sind aktuell positiv auf das Coronavirus getestet, am Montag waren es 614, vor einem Monat aber auch schon 686.
Den sprunghaften Anstieg der Inzidenz für die Krankenhauseinweisungen erklärt die Gesundheitsverwaltung mit einer Umstellung der Berechnung: Es würden nun Daten des Ivena-Systems herangezogen („Interdisziplinärer Versorgungsnachweis“, eine Online-Plattform für die Notfallversorgung) und nicht mehr die Meldedaten der Gesundheitsämter. Letztere seien wegen der hohen Fallzahlen derzeit unvollständig und unterschätzten die tatsächliche Hospitalisierungsinzidenz.
Ein Anstieg ist auch auf den Intensivstationen zu verzeichnen, wenn auch in weitaus geringerem Maße. Am Dienstag wurde die Zahl der Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung mit 203 angegeben, das sind fünf Betroffene mehr als am Vortag. Vor einer Woche waren es ebenfalls 198 Patienten, vor einem Monat aber auch schon 244. Die Ampel steht hier aktuell auf Gelb, da sich der Anteil der Covid-19-Patienten an allen verfügbaren Intensivbetten unter 20 Prozent bewegt – aktuell sind es 19,1 Prozent nach 18,8 Prozent am Montag. 133 Intensivpatienten werden beatmet, 35 davon mit einer künstlichen Lunge (ECMO), am Vortag waren es 139 und 36, vor einem Monat 181 und 28. (mit dpa)
Anmerkung: Die Zahlen in der Karte können von den amtlichen Zahlen abweichen, da diese einen stärkeren Meldeverzug aufweisen. In diesen Bezirken gibt es die meisten neuen Coronafälle Datawrapper Kein Beitrag vorhanden

Senat will Corona-Regeln verschärfen und FFP2-Pflicht im Nahverkehr einführen 

Der Berliner Senat will auf seiner Sitzung am Dienstag die Corona-Regelungen im Land verschärfen. Vorgesehen ist, dass der Senat die von Bund und Ländern in der Vorwoche vereinbarten strengeren Zugangsregeln für die Gastronomie nun auf Landesebene umsetzt: Künftig haben demnach in Restaurants, Kneipen oder Cafés nur noch Geboosterte oder doppelt Geimpfte mit tagesaktuellem Test Zugang. Die vereinfachten Quarantäneregeln, auf die sich Bund und Länder auch verständigt hatten, will der Senat ebenfalls im Landesrecht verankern. 
Zusätzlich will die Landesregierung nach Tagesspiegel-Informationen auch eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske im öffentlichen Nahverkehr beschließen. Zunächst habe im Senat Unklarheit darüber geherrscht, ob und unter welchen Bedingungen dies rechtlich umsetzbar sei, weshalb die Entscheidung, bereits am Dienstag neue Corona-Beschlüsse zu fassen, erst am Montagabend getroffen wurde, hieß es aus Senatskreisen. Im Raum habe zwischenzeitlich gestanden, in der Sitzung am Dienstag lediglich über Eckpunkte der künftigen Corona-Regelungen zu beraten, die Entscheidungen jedoch erst auf einer Sondersitzung des Senats am Donnerstag zu treffen. (Christian Latz)

Neues Informationsangebot gegen Corona-Verschwörungstheorien  

Verschwörungstheorien und Fake News stoßen bei vielen Kritikern der Corona-Maßnahmen auf fruchtbaren Boden – die Berliner Landeszentrale für politische Bildung und die Amadeu Antonio Stiftung setzen dem jetzt ein neues Informationsangebot entgegen. In einer Publikation werden unter dem Titel „Freiheitsrechte und Verschwörungserzählungen in Krisenzeiten“ 20 Fragen rund um das Thema beantwortet, wie beide Institutionen am Montag mitteilten.

Dabei geht es um Grundrechte, um gesetzliche Grundlagen für deren zeitweise Einschränkung oder auch um die Rolle von Regierung und Parlamenten in der Pandemie. Thematisiert werden überdies Verschwörungsglaube, Meinungsfreiheit oder der Beitrag, den die Wissenschaft in der Pandemie leistet. (dpa)

Polizei bereitet sich auf Corona-Proteste in großer Zahl am Montagabend vor 

Die Brandenburger Polizei bereitet sich auch für diesen Montag auf zahlreiche angemeldete und unangemeldete Versammlungen von Corona-Kritikern und Impfgegnern vor. Nach dpa-Informationen rechnet sie landesweit mit mehreren tausend Teilnehmenden – allein in Cottbus mit einem unangemeldeten Protestzug von etwa 3000 Corona-Kritikern. Für den gesamten Süden Brandenburgs gebe es etwa 18 angemeldete und unangemeldete Versammlungen, sagte ein Polizeisprecher in Cottbus auf Nachfrage.

Darunter sind demnach Demonstrationen in Forst, Calau, Ruhland und Königs Wusterhausen. Proteste sind auch in Potsdam, Angermünde (Uckermark), Eberswalde (Barnim), Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) und Bad-Saarow (Oder-Spree) angemeldet. In Frankfurt (Oder) rechnet die Polizei mit einer Zahl Protestierender im hohen dreistelligen Bereich.
In Potsdam sind zudem Gegendemonstrationen geplant. Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) hatte bei jüngsten Gegenprotesten in der Landeshauptstadt mit einem Appell an Impfgegner für Aufsehen gesorgt: „Ihr müsst nicht mit Reichsbürgern, Rechtsradikalen, dem III. Weg, der AfD oder anderen rechten Parteien spazieren gehen, um Eure Meinung zu sagen. Eure freie Meinungsäußerung schützt der Staat“, hatte Schubert nach Angaben der Stadt an die Demonstrierenden gerichtet gesagt. Über seinen Aufruf hatte zunächst die „Märkische Allgemeine“ berichtet. (dpa)

Neukölln hat bundesweit die zweithöchste Inzidenz – vier Bezirke unter den ersten zehn

Die Inzidenzen in den Berliner Bezirken sind laut RKI einige der höchsten deutschlandweit. Zuerst berichtete der rbb. Neukölln liegt mit 1041,4 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen auf Platz zwei. Höher ist der Wert aktuell nur im Stadtkreis Bremen mit 1080,9.
Unter den zehn Landkreisen mit der höchsten Inzidenz sind außerdem Friedrichshain-Kreuzberg (Platz 5, Inzidenz 855,6), Mitte (Platz 6, 801,2), und Tempelhof-Schöneberg (Platz 7, 791,7)

Inzidenz steigt in Brandenburg weiter – Omikron-Fälle verdoppeln sich alle vier Tage

Die Sieben-Tage-Inzidenz neuer Corona-Ansteckungen in Brandenburg ist erneut gestiegen. Die Zahl neuer Infektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen nahm auf 518,0 zu, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montag hervorgeht. Eine Woche zuvor lag der Wert bei 364,5. Brandenburg liegt damit im Ländervergleich auf dem fünften Rang und deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 375,7. 
Die Fälle der Virusvariante Omikron verdoppeln sich in Brandenburg nach Angaben von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) derzeit etwa alle vier Tage. „Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm“, sagte sie.

Die Warnampel steht bei der Sieben-Tage-Inzidenz weiter auf Rot. Beim Anteil der Intensivbetten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten mit 20 Prozent ist die Ampel gerade noch im roten Bereich, während sie mit 4,8 bei den neuen Krankenhauspatienten mit Covid-19 noch auf Gelb blinkt. Innerhalb eines Tages kamen 546 neue Corona-Fälle landesweit hinzu, vor einer Woche waren es 328. Die höchste regionale Inzidenz hat der Landkreis Dahme-Spreewald mit 607,0.
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte nach der Bund-Länder-Runde neue Beschränkungen für Brandenburg angekündigt. Für den Besuch von Gaststätten, Bars und Kneipen soll bald die 2G-plus-Regel gelten: Wer geimpft oder genesen ist, muss einen negativen Corona-Test vom selben Tag haben, wenn er keine Auffrischungsimpfung nachweisen kann. Das Kabinett will die Corona-Verordnung spätestens am 18. Januar ändern. (dpa)

Anträge auf Corona-Entschädigung in Brandenburg sind noch nicht abgearbeitet

Der Berg nicht bearbeiteter Anträge auf Corona-Entschädigung in Brandenburg wird kleiner, ist aber noch nicht verschwunden. Zum Jahresende 2021 seien 30.031 Anträge noch offen gewesen, während 41.566 Anträge fertig bearbeitet worden seien, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Gabriel Hesse. Die Anträge würden wegen der hohen Zahlen weiter mit Hilfe von Fachkräften aus anderen Behörden und intern umgesetzten Mitarbeitern bearbeitet.
Im April vergangenen Jahres waren bereits über 42.000 Anträge gestellt worden, von denen mehr als 38.000 noch nicht erledigt waren. Der Höchststand unbearbeiteter Anträge war Ende Juli mit mehr als 51 000 offenen Vorgängen erreicht. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie kamen immer wieder neue Anträge auf Entschädigung hinzu.
Einen Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz haben Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler, die von behördlich angeordneter Corona-Quarantäne betroffen sind. Seit Ende Juni sind Anträge nur online möglich. Der Brandenburgische Handwerkskammertag hatte im vergangenen Jahr kritisiert, dass viele Betriebe in Brandenburg wegen ausstehender Entschädigungszahlungen auf ihren Kosten sitzen bleiben.
Angesichts der Belastung des Gesundheitsministeriums wegen der Zuständigkeit für Corona-Pandemie, Afrikanische Schweinepest und Geflügelpest schrieb Staatssekretärin Anna Heyer-Stuffer im Sommer 2021 einen Brandbrief an die Staatskanzlei. Daraufhin kündigte Staatskanzleichefin Kathrin Schneider (SPD) mehrere Schritte an, um die Personalsituation zu verbessern. Dazu gehörte internes Umschichten von Personal und die Einbeziehung externer Kräfte. (dpa)

Inzidenz steigt weiter – Zahlen in Neukölln bei über 1000

In Berlin ist die Corona-Inzidenz erneut gestiegen. Laut den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie am Montagmorgen bei 694,1. Am Tag davor lag der Wert noch bei 685,7. Die Zahl gibt an, wie viele Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert wurden. Nach den Feiertagen lagen die Werte noch unter 300. Den höchsten Wert hat mit Abstand Neukölln mit einer Inzidenz von 1041,4. Auf Platz zwei folgt Friedrichshain-Kreuzberg mit 855,6.
Die aktuellen Werte dürften wieder stärker das tatsächliche Infektionsgeschehen abbilden: Sowohl der Berliner Senat als auch das RKI haben an diesem Wochenende ihre Hinweise entfernt, wonach über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel von einer geringeren Test- und Meldeaktivität auszugehen sei und sich aus den Daten daher nur ein „unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage“ ergäbe.
Die Hospitalisierungsinzidenz sprang mit einem Wert von auf 4,1 am Sonntag auf Gelb. Am Montag stand sie mit 4,0 jedoch wieder auf Grün.

Laut RKI wurden in Berlin zwischen Samstag und Sonntag 1097 Neuinfektionen registriert. Die Gesamtzahl aller nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 359.419.
Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden nicht registriert. Damit sind seit Beginn der Pandemie in Berlin weiterhin nachweislich 4038 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. (dpa)

Inzidenz in Brandenburg übersteigt 500er-Marke

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz ist in Brandenburg auf den Höchststand seit Jahresbeginn gestiegen. Am Sonntag meldete das Landesgesundheitsministerium einen Wert von 503,9, in der Vorwoche lag er bei 366,5 – berechnet aus der Zahl der Ansteckungen innerhalb von sieben Tagen bei 100.000 Einwohnern. Damit hat das Land weiter bundesweit die fünfthöchste Sieben-Tage-Inzidenz. An der Spitze lag den Angaben zufolge Bremen (1032,6).
1088 Neuinfektionen wurden registriert. Am Samstag wurden 1884 gemeldet, am Freitag waren es 2011. Aufgrund des Wochenendes kann es aber zu Verzögerungen bei der Weiterleitung der Meldungen kommen. Die höchste Inzidenz gab es in den Landkreisen Prignitz mit 587,4 und Oder-Spree mit 567,3.
Die Zahl neuer Krankenhauspatienten mit einer Coronavirus-Infektion pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen blieb wie am Vortag bei 4,86 – nach 4,9 am Freitag. Das Warnsystem zeigte in diesem Bereich weiter Gelb an. Neben der Sieben-Tage-Inzidenz lag der Anteil der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten mit 20,2 Prozent im roten Bereich des Warnsystems. Die Zahl der Toten erhöhte sich um drei auf 4798.
In Brandenburg sind 1,7 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft (Impfquote: 67,6 Prozent). Rund 1,6 Millionen Menschen sind vollständig geimpft (Impfquote: 65,1 Prozent). Darüber hinaus haben im Land bislang knapp 900.000 Personen eine Auffrischungsimpfung erhalten (Impfquote: 35,4 Prozent). (dpa)

Künftig jede Woche drei Tests pro Kita-Kind zu Hause

Bald ist für Berlins Kita-Kinder dreimal lutschen pro Woche angesagt – und zwar zu Hause. Bis Ende Januar sollen fünf Millionen Lolli-Tests geliefert werden. Eltern hatten seit Monaten gefordert, sie anstelle der Nasen-Abstriche einzusetzen. tagesspiegel

Giffey: Impfkampagne muss die Menschen aufsuchen

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) fordert einen Wechsel der Impfstrategie gegen das Coronavirus. Statt, wie bislang, Angebote zu schaffen und darauf zu setzen, dass die Menschen diese wahrnehmen, will Giffey die aufsuchende Arbeit stärken. „Einige Menschen erreichen wir nicht über die gängigen Kommunikationswege. Wir müssen dahin gehen, wo sie sind“, sagte Giffey im Interview mit dem Tagesspiegel. Als Beispiele nannte sie Familienzentren, Stadtteilzentren und Gemeindezentren und erklärte weiter: „Wir müssen auch diejenigen ansprechen, bei denen es leider noch große Vorbehalte, Uninformiertheit oder im schlimmsten Fall Falschinformation gibt.“ Nur wenn diese Menschen erreicht würden, kann die Quote der Erstimpfungen weiter steigen. Das sei aktuell das wichtigste Ziel, erklärte Giffey.
Konkret kündigte sie Pläne an, um ungeimpfte Berlinerinnen und Berliner zu erreichen: „Über all das muss man doch sprechen und da kommen wir nur über Multiplikatoren wie zum Beispiel die Stadtteilmütter oder die Gemeinden weiter, die das Vertrauen der Menschen genießen. Wir müssen jetzt alle Wege gehen, die dazu beitragen können, eine höhere Impfquote zu erreichen.“
Das ganze Interview mit der Regierenden Bürgermeisterin lesen Sie bei Tagesspiegel Plus. tagesspiegel

Inzidenz bei 685,7 – Krankenhaus-Zahlen steigen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist auch am Sonntag deutlich gestiegen. Wegen der eingeschränkten Arbeit der Labore und Gesundheitsämter am Wochenende weist der aktuelle Lagebericht der Gesundheitsverwaltung nur 1712 Neuinfektionen aus – nach 6051 am Vortag. Drei Bezirke meldeten keine neuen Fälle. Die Inzidenz kletterte dennoch von 647,9 auf 685,7. Die dazugehörige Corona-Ampel ist schon lange rot. Zwei weitere Menschen starben mit einer Coronavirus-Infektion – seit Beginn der Pandemie gab es mittlerweile 4038 Tote in Berlin.
Noch vor einer Woche, am 2. Januar, lag die Inzidenz lediglich bei 264,8. Wegen der Feiertage gab der Lagebericht zu diesem Zeitpunkt ein unvollständiges Bild des Infektionsgeschehens wieder. Inzwischen gehen die Zahlen nicht mehr nur auf Nachmeldungen, sondern offenbar auch auf die starke Ausbreitung der ansteckenderen Omikron-Variante des Coronavirus zurück, wie Berlins Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) in dieser Woche im Tagesspiegel-Interview erläutert hatte. (Lesen Sie mehr bei Tagesspiegel Plus.)
Auch die Corona-Zahlen in den Krankenhäusern steigen inzwischen wieder. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz nahm auf 4,1 zu und übersprang damit die Schwelle zu Gelb bei der Corona-Ampel. Der Wert gibt an, wie viele neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Am vergangenen Sonntag lag er bei 2,9. Einen leichten Anstieg gab es auch bei den Intensivpatienten: 197 Betroffene mit schwerem Krankheitsverlauf sind aktuell in intensivmedizinischer Behandlung, zwei mehr als am Vortag, aber noch einer weniger als vor einer Woche – im Dezember waren es weit mehr als 200. Diese Ampel steht ebenfalls auf Gelb. Datawrapper

Corona-Inzidenz in Brandenburg steigt weiter auf 481,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auch in Brandenburg weiterhin deutlich an. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag liegt sie aktuell bei 481,4. Am Freitag wurde ein Wert von 441,9 angegeben. Damit hat das Land weiter bundesweit die fünfthöchste Inzidenz. An der Spitze lag den Angaben zufolge Bremen (983,3). In Brandenburg wurde die höchste Inzidenz in den Landkreisen Teltow-Fläming (580,6) und Oberhavel (559,7) ermittelt.
1884 Neuinfektionen wurden gemeldet. Die Zahl neuer Krankenhauspatienten mit Covid-19 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen sank leicht auf 4,86 – nach 4,9 am Freitag. Das Warnsystem zeigte in diesem Bereich weiter Gelb an. Neben der Sieben-Tage-Inzidenz lag der Anteil der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten mit 20,2 Prozent im roten Bereich des Warnsystems. Die Zahl der Toten erhöhte sich um 17 auf 4795.
In Brandenburg sind 1,7 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft (Impfquote: 67,6 Prozent). Rund 1,6 Millionen Menschen sind vollständig geimpft (Impfquote: 65,1 Prozent). Darüber hinaus haben im Land bislang knapp 900.000 Personen eine Auffrischungsimpfung erhalten (Impfquote: 35,4 Prozent). Zum Vergleich: In Berlin sind bereits 75,6 Prozent vollständig geimpft und auch schon 41,6 Prozent geboostert. (mit dpa)

Sonderimpfaktion im ICC: Zwölf Tage Biontech für alle

Das Land Berlin führt für Berlinerinnen und Berliner eine Sonderimpfaktion im Impfzentrum ICC durch. Zwölf Tage lang gibt es dort Biontech für alle: Unabhängig vom Alter können alle Interessenten von Montag, 10. Januar, bis Freitag, 21. Januar, zwischen den Impfstoffen von Moderna und Biontech wählen. Das kündigte die Gesundheitsverwaltung am Samstagmorgen in einer knappen Mitteilung an.
Normalerweise ist der Biontech-Impfstoff wegen fehlender Vorräte seit einigen Wochen für Personen unter 30 Jahren, Schwangere und alle, die nach einer Erstimpfung mit Biontech noch auf eine Zweitimpfung warten, begrenzt. Nun gebe es jedoch Reserven für die Sonderaktion, teilte eine Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung auf Tagesspiegel-Anfrage mit. „Die Planungen für weitere Lieferungen und der geringere Biontech-Verbrauch im bisherigen Impfgeschehen ermöglichen diese gesonderte Aktion.“
Die mRNA-Impfstoffe Moderna und BioNTech/Pfizer wirkten beide sehr gut gegen schwere Erkrankungen, sagte sie weiter. „Wenn es allerdings den einen oder die andere, der oder die bisher noch zögert, zum Impfen bewegt, wenn er oder sie bei dieser Sonderimpfaktion auch Biontech bekommen kann, so ist das gut.“ Dafür ständen genügend Impfdosen zur Verfügung, um die im ICC maximal möglichen circa 4000 Termine in diesem Zeitraum auch mit Biontech durchführen zu können. Auch alle Personen, die bereits in diesem Zeitraum Impftermine im ICC haben, dürften das Vakzin daher frei wählen, hieß es.
Ab Sonntag können für die Sonderaktion Termine gebucht werden – entweder über das Online-Portal Doctolib oder die Impfhotline unter der Telefonnummer 030/9028-2200. (Christian Latz/Ingo Salmen)

Gesundheitssenatorin plädiert für allgemeine Impfpflicht ab 18

Die Grünen-Politikerin Ulrike Gote ist Berlins neue Gesundheits- und Wissenschaftssenatorin. Sie plädiert für eine allgemeine Impfpflicht für Erwachsene. Im Interview spricht sie über Corona-Skeptiker und Schulen in der Pandemie, die Rolle der Hochschulen und ihr Leben zwischen Berlin und Kassel. Lesen Sie mehr bei Tagesspiegel Plus. tagesspiegel

Mehr als 6000 Neuinfektionen registriert – Inzidenz steigt auf 647,9

Der steile Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin geht unvermindert weiter. Im Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Samstag kletterte der Wert auf 647,9 – nach 511,5 am Freitag, 416,9 am Donnerstag, 336,3 am Mittwoch und 286,8 am Dienstag. Die dazugehörige Corona-Ampel steht schon lange auf Rot. Die Gesundheitsämter registrierten 6051 Neuinfektionen. Zudem wurden vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gemeldet.
Noch keine Auswirkungen der stark steigenden Infektionszahlen sind in den Krankenhäusern zu spüren. Auf den Intensivstationen befinden sich aktuell 195 Covid-19-Patienten mit schwerem Verlauf – einer mehr als am Vortag, aber 48 weniger als vor einem Monat. Ihr Anteil an den verfügbaren Intensivbetten beträgt 18,3 Prozent, die Ampel zeigt Gelb.
Normalerweise dauert es ein bis zwei Wochen, bis steigende Infektionszahlen sich auch in stärkeren Krankenhauseinlieferungen niederschlagen. Allerdings ist noch nicht zu erkennen, dass Neuinfektionen von den Feiertagen, die Anfang Januar nachgemeldet wurden, dort zu einem nennenswerten Anstieg geführt hätten. Die Ampel steht weiterhin auf Grün, die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz ist zuletzt leicht auf 3,7 gestiegen. Unklar ist, welche Auswirkungen die Omikron-Variante haben wird: Auch bei einem eher milderen Verlauf ist jedoch bei stark steigenden Infektionszahlen auch mit einer höheren Belastung des Gesundheitssystems zu rechnen.

Berlinale prüft weiter Präsenzfestival – Branchentreff geht online

Steigende Infektionszahlen fordern auch die Festivalleitung der Berlinale heraus. Die nächste Ausgabe ist für Februar geplant – ein Branchentreff wird nun ins Internet verlegt, am Filmfestival selbst wird weiter festgehalten. „Wir verfolgen die Entwicklung der Pandemie sehr genau und Priorität bleibt die Sicherheit unserer Gäste, des Publikums und unserer Mitarbeiter*innen“, teilte eine Sprecherin am Freitagabend mit.
„Das Festival verfolgt weiterhin die Option eines Präsenzfestivals in enger Absprache mit den Behörden“, hieß es in dem Statement. „Wir überprüfen nun im Detail, welche Anpassungen die neuen Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz erfordern.“ Die Politik hatte sich zuvor auf strengere Regeln etwa in der Gastronomie geeinigt.
„Für den European Film Market der Berlinale haben wir nun jedoch das Online-Format entschieden“, teilte die Sprecherin mit. Sie bestätigte damit eine Information des US-Branchenblatts „Variety“. Der European Film Market (EFM) ist als Filmmesse ein Teil der Berlinale, etwa neben den Filmvorführungen fürs Publikum und Presseterminen.
Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals der Welt. Sie gilt als besonderes Publikumsfestival. Normalerweise werden Tausende Kinokarten verkauft – vor der Pandemie waren es mehr als 300 000 Tickets gewesen. Bereits für 2021 hatte die Berlinale umplanen müssen – damals wurde das Festival wegen des Coronavirus auf zwei Termine geteilt. Die nächste Ausgabe ist bisher mit Zugangsbeschränkungen vom 10. bis 20. Februar geplant. (dpa)

Giffey sieht in 2G-plus-Regeln Anreiz zum Boostern

Coronavirus in der Hauptstadtregion : Inzidenz in Berlin steigt auf 737,2 – Platz zwei hinter Bremen

Franziska Giffey nach der Bund-Länder-Runde mit Kanzler Olaf Scholz (SPD).   Bild: John Macdougall/Pool via REUTERS

Wegen der besonders ansteckenden Coronavirus- Variante Omikron gelten für Restaurants, Cafés oder Kneipen in Berlin bald schärfere Corona-Zugangsregeln: Nur noch Geboosterte oder doppelt Geimpfte mit tagesaktuellem Test kommen rein. Das beschlossen Bund und Länder am Freitag. Der Berliner Senat will das nach den Worten der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) zügig umsetzen. Er trifft sich dazu am kommenden Dienstag.

Giffey erhofft sich von den schärferen 2G-plus-Regeln nicht nur mehr Sicherheit vor Infektionen, sondern auch noch mehr Schwung für die laufende Kampagne der Corona-Auffrischungsimpfungen. „Das ist ein zusätzlicher Anreiz für das Boostern, das ist ein gewünschter Anreiz, den wir auch wollen“, sagte sie nach den Bund-Länder-Beratungen. Denn Menschen mit einer Boosterimpfung hätten in der Pandemie mehr Schutz und mit milderen Krankheitsverläufen zu rechnen, wenn sie sich doch mit Corona infizierten.
Die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Länder hatten sich bei den Beratungen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor dem Hintergrund der befürchteten Omikron-Welle auf einheitliche strengere Auflagen für Besuche in Restaurants oder Cafés geeinigt. Geimpfte und Genesene (2G) müssen demnach künftig zusätzlich einen negativen Test oder eine Auffrischungsimpfung nachweisen. Ungeimpfte haben schon länger keinen Zutritt mehr in der Gastronomie.
Giffey verwies darauf, dass das Thema 2G plus in der Branche im Vorfeld mit Sorge betrachtet worden sei. Dabei sei es aber allein um einen Test als Plus gegangen. Die nun beschlossene Regel beinhalte auch das Boostern als Plus. „Das finde ich eine Möglichkeit, das tatsächlich hier auch maßvoll umzusetzen“, so Giffey. „Wir bewegen uns in Richtung 50 Prozent Geboosterte.“ Das bedeute, die Hälfte der Bevölkerung werde in wenigen Tagen geboostert sein und könne dann alle Bereiche, in denen die 2G-plus-Regel gelte, besuchen.
Wichtig sei ihr, dass der Bund Hilfen für den Mehraufwand zugesagt habe, den Unternehmen für die Umsetzung neuer Vorgaben hätten. „Wenn wir auf der einen Seite zusätzliche Beschränkungen auferlegen oder zusätzliche Regeln und Kontrollnotwendigkeiten, dann muss auf der anderen Seite auch das Signal ausgehen, dass es Unterstützung gibt“, so Giffey. „Und dieses Signal geht heute an die Wirtschaft.“ Laut Bund-Länder-Beschluss können Firmen Sach- und Personalkosten, die auf einen erhöhten Kontrollaufwand wegen Zugangsregeln zurückzuführen sind, bei der neuen Überbrückungshilfe IV geltend machen. Das betrifft neben der Gastronomie etwa den Einzelhandel.
Für die neue 2G-plus-Regel in der Gastronomie hatte sich auch Giffey stark gemacht, nachdem Anfang der Woche bereits Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) ein solches Vorgehen ins Gespräch gebracht hatte. Bei seiner nächsten Sitzung am Dienstag dürfte der Berliner Senat dann auch die neue Bund-Länder-Vereinbarung zur Quarantäne in der Infektionsschutzverordnung des Landes umsetzen.
Demnach werden die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung von Corona-Infizierten verkürzt und vereinfacht. Kontaktpersonen werden künftig von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft sind, geimpft und genesen oder frisch genesen sind. Als „frisch“ gilt ein Zeitraum von bis zu drei Monaten. Für alle Übrigen sollen Isolation oder Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen enden, wenn sie sich nicht vorher „freitesten“ lassen. Das geht nach sieben Tagen. Damit soll auch die Arbeitsfähigkeit der kritischen Infrastruktur gesichert werden, also im Gesundheitswesen, bei Polizei oder Feuerwehr.
Beschlossen werden könnte in Berlin in der kommenden Woche außerdem eine Verschärfung der Maskenpflicht. Giffey und Gote hatten in den vergangen Tagen dafür geworben, etwa in Bussen und Bahnen oder im Handel allein FFP2-Masken vorzuschreiben. Diese böten mehr Schutz als einfachere OP-Masken, die derzeit neben den FFP2-Masken erlaubt sind. Giffey hatte schon am Dienstag erklärt, dass aus ihrer Sicht die Wahrscheinlichkeit eines solchen Senatsbeschlusses hoch sei.
Bund und Länder vereinbarten am Freitag keine solche Verschärfung, sondern eine dringende Empfehlung, beim Einkaufen in Geschäften und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennah- und des Fernverkehrs FFP2-Maske zu tragen. (dpa)

Berlin prüft kostenfreie PCR-Tests durch private Anbieter

Berlin prüft die Durchführung kostenfreier PCR-Test durch private Anbieter. Das teilte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage des Tagesspiegel-Checkpoints mit. „Wir prüfen derzeit in alle möglichen Richtungen, wie wir die Kapazitäten für kostenfreie PCR-Tests erhöhen können. Sei es über Maßnahmen in den senatseigenen Testzentren wie Ausweitung der Öffnungszeiten oder mehr Personal oder auch über eine Beauftragung privater Testzentren. Das alles befindet sich aber noch im Stadium der Prüfung. Der Gesundheitssenatorin Ulrike Gote ist sehr wichtig, hier schnell eine Lösung zu finden“, sagte die Sprecherin dem Checkpoint. 
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Weniger Infektionen an Schulen als vor den Ferien

Die Zahl der festgestellten Corona-Infektionen bei Schülerinnen und Schülern ist gegenüber dem Stand vor den Weihnachtsferien gesunken. In dieser Woche wurden 2152 Infektionen an öffentlichen Schulen festgestellt. Dies teilte die Bildungsverwaltung am Freitag im Rahmen der routinemäßigen Bilanz mit.
Bei der letzten Bilanz am 17. Dezember waren es 3475. Die Zahl der infizierten Beschäftigten blieb fast konstant bei 332 (vorher: 339). Damit einher ging auch ein Rückgang der geschlossenen Lerngruppen von 87 auf 23. Diese Tendenz hatte sich schon bei den Erhebungen am Montag und Dienstag abgezeichnet. Wegen der Omikron-Variante war vor Ferienende mit mehr Fällen gerechnet worden.
Die Zahlen sind nach Ansicht mancher Schulleitungen allerdings nicht ganz belastbar, weil der Vordruck der Bildungsverwaltung nach Infektionen von Schülern fragt, die zuvor in der Schule waren, was angesichts der vorangegangenen Ferien wenig Sinn macht. Die meisten Schulen würden die Infektionen dennoch auflisten – ungeachtet der unpassenden Abfrageformulars, lautet die Einschätzung, die von Schulleitungen geäußert wird. Susanne Vieth-Entus Wegen der bevorstehenden Omikron-Infektionswand und möglicher großer Personalausfälle sind Behörden, Versorger und Unternehmen in Berlin alarmiert. Sie bereiten sich darauf vor, die sogenannte kritische Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Dabei geht es um grundlegende Dinge wie Versorgung mit Energie, Wasser, Lebensmitteln, aber auch Mobilität und Internet sowie Rettungsdienste. Bei Tagesspiegel Plus erfahren Sie mehr zu den Vorbereitungen. tagesspiegel Weitere Beiträge Der neue Morgenlage-Newsletter: Jetzt gratis anmelden!

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