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Coronavirus in der Hauptstadtregion : 2G ab Montag – Berliner Kulturleben bereitet sich auf neue Regelung vor

Inzidenz bei 305,7 + Berliner können wieder mindestens einen kostenlosen Schnelltest pro Woche machen + Vier Schulen im Wechselunterricht + Der Corona-Blog.

Coronavirus in der Hauptstadtregion : 2G ab Montag – Berliner Kulturleben bereitet sich auf neue Regelung vor

Ab Montag gilt in Berlin in vielen Bereichen der Zutritt nach der 2G-Regel. Dann haben nur noch Geimpfte und Genesene zutritt.Foto: Britta Pedersen/dpa-

Im Berliner Kulturleben gilt ab Montag die 2G-Regel. An vielen Orten haben dann nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt, ein negativer Schnelltest reicht nicht mehr aus. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Die aktuellen Zahlen für Berlin: Inzidenz bei neuem Höchstwert von 305,7
  • Wieder kostenlos: Berliner können wieder mindestens einen kostenlosen Schnelltest pro Woche machen
  • Corona an den Schulen: Mehr als 3000 infizierte Schüler und Beschäftigte an Berliner Schulen.
  • Auffrischungsimpfung: Wirtschaftssenatorin Pop fordert Booster nach fünf Monaten.
  • Mehr Service: 2G-Regel in Berlin – das sind die Details.
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Coronavirus in der Hauptstadtregion : 2G ab Montag – Berliner Kulturleben bereitet sich auf neue Regelung vor

Berliner Kulturleben bereitet sich auf 2G-Regel vor 

Im Berliner Kulturleben gilt ab Montag die 2G-Regel. An vielen Orten haben dann nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt, ein negativer Schnelltest reicht nicht mehr aus. Nun muss beispielsweise das Hygienekonzept im Humboldt Forum – dem neuen Kulturzentrum an der Spree – angepasst werden. Bisher galt in Berliner Museen Maskenpflicht und Abstand, es musste aber beispielsweise kein Impfzertifikat nachgewiesen werden.

Das ändert sich nun: Ab diesem Montag müssten sie an den Eingängen entsprechend kontrollieren, teilte ein Sprecher des Humboldt Forums auf dpa-Anfrage mit. „Als Nachweis müssen digital lesbare Impfzertifikate oder Genesenenzertifikate vorgelegt werden. Die Vorlage eines Impfausweises in Papierform ohne digital lesbaren QR-Code oder ein aktueller Testnachweis reichen für den Besuch nicht mehr aus.“

Das gelte nicht nur für Besucherinnen und Besucher der Ausstellungen und Veranstaltungen, sondern auch für alle, die nur einen Blick ins Haus werfen wollten. Eine Ausnahme gelte etwa für Schülerinnen und Schüler. Da die Prüfung zeitaufwendiger sei, müssten sie die Besucheranzahl pro Zeitslot teilweise reduzieren. „Die Maskenpflicht bleibt im ganzen Haus bestehen.“

Angesichts gestiegener Infektionszahlen verschärft die Berliner Landesregierung die Regeln: Nur noch Geimpfte und Genesene sollen Zutritt beispielsweise zu Restaurants, Kinos, Theatern, Museen, Galerien oder Konzerthäusern, Schwimmbädern oder Spielhallen haben. In Kinos und Theatern musste bisher ein 3G-Nachweis erbracht werden. Der Intendant des Berliner Ensembles, Oliver Reese, hält die schärfere Regel für richtig. „Der Erfahrung nach sind über 95 Prozent des Publikums sowieso bereits geimpft oder genesen. Es sind nur noch sehr wenige Zuschauer, die am Abend mit einem Test kommen.“ (dpa)
Kein Beitrag vorhanden Ab Montag gilt in Berlin die 2G-Regelung. Ein Überblick über Beschränkungen und Ausnahmen.  tagesspiegel

Berliner Lagebericht: Inzidenz liegt weiterhin über 300 

In Berlin ist die Sieben-Tage-Inzidenz zur Ausbreitung des Coronavirus am Wochenende über die 300er-Marke gestiegen. Am Sonntag wurde der Wert mit 305,7 angegeben, wie aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung hervorgeht. Die Zahl gibt an, wie viele nachgewiesene Infektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert wurden. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 195,3 gelegen. Am Samstag lag er bei 300,2.

Die Gesundheitsämter meldeten innerhalb eines Tages 475 nachgewiesene Neuinfektionen. Das sind weniger Ansteckungen als am Samstag (2149) und mehr als am Sonntag vor einer Woche (134). Seit Ausbruch der Pandemie haben sich damit in Berlin nachweislich 242 805 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Der Lagebericht von Sonntag meldete keine neuen Todesfälle. Insgesamt starben seit Pandemiebeginn 3759 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion. Nach Senatsangaben sind derzeit 13,7 Prozent der Intensivbetten in den Krankenhäusern in der Stadt mit Covid-19-Patientinnen und -Patienen belegt. Vor einer Woche war der Wert mit 11,5 Prozent angegeben worden. Die entsprechende Ampel im Warnsystem des Landes zeigt Gelb. (dpa)

Berlin führt ab Samstag wieder kostenlose Schnelltests ein

Ab diesem Samstag, den 13. November, können Berliner:innen wieder mindestens kostenlose Schnelltests in Anspruch nehmen. Laut Verordnung hat jede:r „mindestens einmal pro Woche“ den Anspruch auf einen kostenlosen Test. Das bedeutet, dass man sich theoretisch auch jeden Tag gratis testen lassen kann, wenn die Notwendigkeit besteht. Mit der Angabe „mindestens einmal pro Woche“ wird nur der Mindestanspruch definiert.
Bürger:innen können sich demnach sowohl in den zwölf senatseigenen Teststellen als auch in den gewerblichen Teststellen testen lassen. Ein Anspruch auf eine kostenlose PCR-Nachtestung besteht aber grundsätzlich nur in den senatseigenen Testzentren. Einzige Ausnahme: Wenn in einer gewerblichen Teststelle jemand positiv durch einen Schnelltest getestet wurde, erhält er direkt vor Ort den kostenlosen PCR-Test.
Ausschließlich über die senatseigenen Testzentren haben folgende Personengruppen weiterhin Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test:

  • Bedürftige, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und an einer 2G-Veranstaltung teilnehmen möchten
  • Personen, deren zuvor außerhalb einer Teststelle durchgeführte Schnelltest in Eigenanwendung positiv ist
  • Personen, deren Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko anzeigt
  • Personen, die vom Gesundheitsamt oder von den behandelnden Ärzt:innen offiziell als Kontaktpersonen festgestellt wurden

 Eine Übersicht über die Teststellen gibt es unter  www.direkttesten.berlin/ und www.berlin.de/corona/testzentren/ 

Kontrollen der 2G-Regel – Unterstützung für Ordnungsämter durch Polizei

Die ab Montag deutlich ausgeweitete 2G-Regel stellt Berlins Bezirksämter und die Polizei vor eine Herausforderung. Für umfassende Kontrolle sehen die Bezirke nicht die Kapazität, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Mit dem aktuellen Personalbestand könne das Ordnungsamt nur schwerpunktmäßig kontrollieren, lautet etwa die Einschätzung aus dem Bezirk Lichtenberg. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg schätzt die Situation ähnlich ein: „Eine flächendeckende Kontrolle ist nicht leistbar.“ Die Senatsinnenverwaltung kündigte unterdessen an, auf die Ordnungsämter zuzugehen und ihnen Unterstützung bei Kontrollmaßnahmen anzubieten.

Der Innenverwaltung sei bewusst, welch enorme Herausforderungen auf den Ordnungsämtern und der Polizei seit Beginn der Pandemie lasten, erklärte eine Sprecherin. „Die verschärfte Corona-Lage erfordert nun ergänzende Kontrollen im Freizeit- und Dienstleistungsbereich, um die rasante Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.“ Darum seien die Ordnungsämter gebeten worden, bei der Einsatzplanung weiterhin den Schwerpunkt der Kontrollen auf die Infektionsschutzüberwachung zu legen. Diese sollten mit den örtlichen Polizeistellen abgestimmt werden.
„Selbstverständlich unterstützt die Polizei im Rahmen zur Verfügung stehender Kräfte und in Form von Schwerpunkteinsätzen“, so die Sprecherin. Allerdings seien die Zuständigkeiten klar geregelt: Primär gehörten die Kontrollen zu den Aufgaben der Bezirke.
„Für eine flächendeckende intensive Überwachung ist weder im Außendienst, noch für die Bearbeitung der Verfahren im Innendienst ausreichend Personal vorhanden“, hieß es jedoch vom Ordnungsamt Steglitz-Zehlendorf. Derzeit werde geprüft, wie mit möglichst zielgenauem Personaleinsatz ein möglichst hoher Kontrolldruck aufgebaut werden könne, um Beschwerden schnell nachzugehen und Kontrollen im gesamten Stadtbezirk zu ermöglichen.
Das Ordnungsamt in Charlottenburg-Wilmersdorf hat angekündigt, mit Inkrafttreten der neuen Regelungen die Überprüfungen „unter Zurückstellung anderweitiger Aufgaben“ zu intensivieren.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte bereits Zweifel daran geäußert, dass sich die vom Senat beschlossene Ausweitung der 2G-Regel in Berlin umfangreich kontrollieren lässt. Weder die Polizei noch die Ordnungsämter der Bezirke könnten das flächendeckend überprüfen. Es werde „maximal punktuelle Stichproben“ geben, sagte der Sprecher des GdP-Landesbezirks Berlin, Benjamin Jendro, am Donnerstag. (dpa)

Inzidenz in Berlin übersteigt erstmals 300er-Marke – Spitzenreiter Neukölln mit 369,8

Die Corona-Inzidenz steigt in Berlin immer weiter. Am Samstag lag der Wert bei 300,2 wie aus dem aktuellen Lagebericht des Landes hervorgeht. Freitag hatte er noch bei 279,2 gelegen. Die Zahl gibt an, wie viele nachgewiesene Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert worden sind. Es ist der höchste Stand in Berlin seit Ausbruch der Pandemie, der Wert liegt auch deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von knapp 277,4. Vor einer Woche lag die Inzidenz in Berlin noch bei 160. 
Die Gesundheitsämter in Berlin meldeten am Samstag 2149 Neuansteckungen, etwas weniger als am Vortag. Am Freitag vor einer Woche waren es jedoch noch 1560. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion erhöhte sich um drei. Damit sind seit Beginn der Pandemie 3759 Menschen in Berlin an dem Virus gestorben.
Sechs der Berliner Bezirke liegen nun deutlich über der Inzidenz-Marke von 300. Am höchsten ist in die Inzidenz in Neukölln mit 369,8. Die niedrigste Inzidenz verzeichnet Lichtenberg mit 204,4. Eine vollständige Impfung erhalten haben bisher 67,8 Prozent der Berliner.

Statt Bier fließt Biontech

Auf dem Gelände der ehemaligen Bärenquell-Brauerei in Treptow-Köpenick gibt es am Sonnabend eine Impfaktion ohne Termin für Erst- und Zweitimpfungen, bereits ab 12 Jahren – dann aber nur in Begleitung der Eltern, zwischen 16 und 18 Jahren reicht eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern. Mehr Infos im Tweet des Bezirksamts.

2G-Regel gilt auch bei privaten Feiern ab 20 Leuten

Über die Pressemitteilung vom Mittwoch hinaus gibt es noch einen weiteren Bereich, für den ab Montag die 2G-Regel gilt: Bei allen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab 20 Personen dürfen dann nur noch Geimpfte und Genesene teilnehmen – und das gilt auch für private Treffen drinnen in dieser Größenordnung, wie zum Beispiel Geburtstagsfeiern. Zudem gibt es eine Obergrenze von 50 Personen für Feiern drinnen. Die Senatskanzlei bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht von rbb24.
Ebenfalls nur noch Geimpfte und Genesene werden Zugang zu Veranstaltungen im Freien ab 2000 Teilnehmern haben – damit sind explizit auch Fußballspiele gemeint. Die war bereits seit Mittwoch bekannt.
tagesspiegel

Mehr als 3000 infizierte Schüler und Beschäftigte – vier Schulen im Wechselunterricht

Die Zahl der festgestellten Infektionen bei Berliner Schülerinnen und Schülern ist deutlich gestiegen. Sie lag bei der wöchentlichen Auswertung der Bildungsverwaltung am Freitag an den allgemeinbildenden öffentlichen Schulen bei 2797.  Das ist eine Verdopplung gegenüber der Vorwoche (1348). 120 Lerngruppen sind geschlossen gegenüber 59 in der Vorwoche. Zudem wurden zwei weitere Schulen in den Wechselunterricht geschickt, darunter eine Schule in freier Trägerschaft. Insgesamt sind es in Berlin nun vier.
In 317 Fällen wurden Infektionen bei Beschäftigten festgestellt, hinzu kommen 17 Infektionen bei Berufsschulkräften. An den beruflichen Schulen wurden 180 Schüler positiv auf Corona getestet (Vorwoche 81), Lerngruppen waren nicht geschlossen. An Schulen wird aktuell dreimal wöchentlich getestet. Seit dieser Woche gilt die Maskenpflicht an den Grundschulen wieder. (Susanne Vieh-Entus)

„Eine flächendeckende Kontrolle ist nicht leistbar“

Ab Montag gilt in Berlin eine deutliche ausgeweitete 2G-Regel. An vielen Stellen haben dann nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Für die Kontrollen sind unter anderem die Ordnungsämter zuständig. Doch in den Bezirken fehlen die Kapazitäten.

Mehr als 3000 Schüler und Lehrer als mit Corona infiziert  gemeldet – vier Brandenburger Schulen geschlossen

Brandenburg Bildungsministerium hat am Freitag die aktuellen Daten zum Corona-Infektionsgeschehen an den Schulen im Bundesland mitgeteilt. Hierbei haben die Zahlen im Vergleich zur Vorwoche deutlich zugenommen.
Am gestrigen Stichtag wurden vier geschlossene Schulen gemeldet, doppelt so viele wie in der Vorwoche. An 99 Einrichtungen befinden sich einzelne Lerngruppen in Quarantäne (Vorwoche: 61). Insgesamt sind an den betroffenen Schulen 249 Lerngruppen in Quarantäne (Vorwoche: 102).

241 mittels PCR-Test positiv getestete Lehrkräfte wurden gemeldet, in der Vorwoche waren es 124, also etwa halb so viele. 373 Lehrkräfte befinden sich in Quarantäne. 
Insgesamt 2901 positiv PCR-getestete Schüler wurden gemeldet, in der Vorwoche waren es 1267. In Quarantäne befinden sich 11.259 Schüler.
Nach Angaben des Bildungsministeriums gibt es im Land Brandenburg im Schuljahr 2021/2022 insgesamt 923 Schulen mit rund 25.000 Lehrkräften und 297.700 Schülern.
Die Zahlen der Berliner Bildungsverwaltung zum Infektionsgeschehen an Berliner Schulen werden für Freitagnachmittag erwartet.

Dehoga entsetzt über 2G-Regel für Gastronomie und Hotels in Brandenburg

Der Brandenburger Branchenverband Dehoga hat entsetzt auf die neue Corona-Eindämmungsverordnung des Landes reagiert. Demnach dürfen nur Geimpfte oder Genesene Gaststätten und Hotels besuchen, ein negativer Corona-Test reicht nicht mehr aus. „Die neue Verordnung ist der verzweifelte Versuch, die Versäumnisse der Politik auf den letzten Metern zu lösen – mal wieder auf dem Rücken der Branche, die bisher schon die Hauptlast der Krise zu tragen hatte“, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführer Olaf Lücke am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Seit der Verkündung der Verordnung am Donnerstag gingen bei den Unternehmen Stornierungen von Betriebsfeiern und Übernachtungen „in Größenordnungen“ ein.

„Ich verstehe nicht, dass man unsere Branche wieder zum Sündenbock macht, ohne dass es einen Beleg dafür gibt, dass Gastronomie und Hotels nennenswert zu Infektionen beitragen“, kritisierte Lücke. Die Branche sei kein Pandemietreiber, betonte er.
Die Politik hätte viel frühzeitiger mit einer besseren Impf- und Teststrategie der erwarteten vierten Welle entgegensteuern müssen, meinte Lücke. Auch in den Schulen und Pflege-Einrichtungen hätte es bessere Schutzkonzepte geben müssen. Stattdessen würden in diesem Winter erneut massive Umsatzeinbrüche im Hotel- und Gaststättengewerbe riskiert, klagte der Hauptgeschäftsführer. (dpa)

Berlins Schwimmbäder rechnen nicht mit deutlichen Rückgängen wegen 2G

In die Berliner Schwimmbäder dürfen ab Montag nur noch Geimpfte und Genesene. Die Ausweitung der 2G-Regel gilt auch für alle derzeit geöffneten Schwimmhallen, wie die Berliner Bäderbetriebe am Freitag auf Anfrage mitteilten. Bislang war der Eintritt generell auch mit dem Nachweis eines negativen Corona-Tests möglich. „Wir rechnen nicht damit, dass es in Größenordnungen einen Rückgang der Besuchszahlen geben wird“, sagte der Sprecher der Bäderbetriebe, Matthias Oloew. „So viele kamen nicht mehr, die sich haben testen lassen.“ Der Großteil sei schon geimpft gewesen.
An den Kassen ändere sich wenig. Die Kontrollen werden Oloew zufolge nicht aufwendiger. „Wichtig: Bitte als Vorlage den QR-Code mitbringen, entweder auf dem Smartphone oder ausgedruckt“, sagte er. „Denn der wird von uns an den Kassen gescannt. Dann wird überprüft, ob das Impfzertifikat gültig ist. Um zu kontrollieren, ob auch die richtige Person vor einem steht, brauchen wir bitte auch einen Personalausweis oder Ähnliches.“
Schüler, die in der Schule regelmäßig getestet werden, können ihren Schülerausweis vorzeigen oder den Nachweis eines negativen Tests. Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, brauchen ein ärztliches Attest, einen Personalausweis und den Nachweis für ein negatives Testergebnis, wie Oloew erläuterte. „Wenn es Anzeichen von Erkältungssymptomen gibt, dann bitte nicht das Schwimmbad besuchen.“ (dpa)

Kein Friseur für Ungeimpfte: Das sind die Details zur neuen 2G-Regelung in Berlin

tagesspiegel

Hausärzteverband ruft eindringlich zu Corona-Impfungen auf 

Der Brandenburger Hausärzteverband hat die Bürger in einem eindringlichen Appell aufgefordert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. „Die Pandemie hat rasant wieder an Fahrt aufgenommen“, sagte die Vorsitzende Karin Harre. „Besonders betroffen sind die Ungeimpften, sodass die ganze Gesellschaft aufgerufen ist, diese Menschen von einer Impfung zu überzeugen.“ Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind erst 61,2 Prozent der Bevölkerung in Brandenburg vollständig geimpft. Damit liegt die Mark weiterhin vor Sachsen auf dem vorletzten Platz der Bundesländer.
Für die Auffrischungsimpfungen seien insbesondere die älteren und gefährdeten Patienten zu berücksichtigen, sagte Harre. Vordringlich seien Personen über 70 Jahre, Menschen mit relevanter Immunschwäche, alle Mitarbeiter im Gesundheitswesen und Menschen mit einer Johnson&Johnson-Impfung an der Reihe. In Brandenburg haben laut RKI erst 6,5 Prozent der über 60-Jährigen die Booster-Impfung. Das ist bundesweit der letzte Platz. (dpa)
Mehr zur Corona-Lage in Potsdam und Brandenburg lesen Sie im Newsblog der Potsdamer Neuesten Nachrichten:

Erstmals mehr als 2000 Corona-Neuinfektionen pro Tag in Brandenburg

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen erreicht in Brandenburg entsprechend der bundesweiten Entwicklung täglich neue Höchststände: Mit 2124 Neuinfektionen innerhalb eines Tages wurde in Brandenburg erstmals die Marke von 2000 gerissen, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Bereits am Vortag hatte es mit 1779 neuen Fällen einen Höchstwert in Brandenburg seit Beginn der Pandemie gegeben. Davor lag der Höchstwert der Neuinfektionen am 7. Januar mit 1575 neuen Fällen – jedoch bei weniger Tests.
Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen am Freitag mit 2125 an. Das Ministerium konnte die Differenz zunächst nicht aufklären.
Die Sieben-Tage-Inzidenz lag landesweit bei 323,8. Vor einer Woche hatte dieser Wert erst bei 179,6 gelegen und die Zahl der Neuinfektionen mit 1067 etwa bei der Hälfte.
Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen herrschen in den südbrandenburgischen Landkreisen Elbe-Elster mit 790,4 und Oberspreewald-Lausitz mit 510,2. Im letzteren Landkreis gab es gleichauf mit dem Landkreis Spree-Neiße mit 241 die meisten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden.
Die Zahl der aktuell an Covid-19 Erkrankten stieg gegenüber der Vorwoche um 8100 auf rund 14.000. Gegenüber dem Vortag gab es sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der  Erkrankung. Aktuell werden 325 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung stationär in Kliniken behandelt, davon 59 auf Intensivstationen. Vor einer Woche waren dies 235 stationär behandelte Patienten, davon 48 auf Intensivstationen. (dpa)

Wirtschaftssenatorin Pop fordert Booster-Impfung nach fünf Monaten

Berlins geschäftsführende Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hat sich für Corona-Auffrischimpfungen schon nach fünf Monaten ausgesprochen. Bisher sind sechs Monate die Regel. „Aufgrund der drastisch steigenden Infektionszahlen brauchen wir mehr Tempo bei den Boosterimpfungen, um die Grundimmunisierung der Geimpften noch vor Weihnachten zu stärken“, sagte Pop am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.
„Ich schließe mich denen an, die eine Verkürzung des Abstandes zwischen den Impfungen befürworten, um bereits nach fünf Monaten zu boostern“, so die Grünen-Politikerin. „Gleichzeitig dürfen wir nicht nachlassen bei unseren Bemühungen, Nichtgeimpfte von der Schutzwirkung der Impfung zu überzeugen.“
Für frühere Auffrischimpfungen ist unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Er plädierte am Donnerstag für Boosterimpfungen nach fünf Monaten. Man sehe an den Erfahrungen mit den Auffrischungsimpfungen in Israel, „dass Booster Entlastung gebracht haben“, sagte der CSU-Chef. (dpa)

Staatssekretär Matz zu Impfzentrum im ICC: Ziel für Umzug Mitte Dezember

Berlins Gesundheitsstaatssekretär Martin Matz (SPD) hat sich im RBB zum geplanten Umzug des Impfzentrums auf dem Messegelände ins benachbarte ICC geäußert.
„Das Erdgeschoss des ICC wird – einmal ganz durch – ein Impfzentrum“, sagte Matz dem Sender. Die Planung sei relativ weit fortgeschritten. Ziel sei es, Mitte Dezember umzuziehen.

Der Umzug solle möglichst nahtlos passieren, sagte er außerdem. „Wir versuchen, möglichst ohne Unterbrechung weiterimpfen zu können.“ Matz erklärte: „Es könnte sein, dass wir um den Tag des Umzugs herum vielleicht diese Walk-In-Impfungen, wo also überraschend mehr Impfungen stattfinden können, dass wir die dort etwas einschränken, aber es geht direkt nahtlos weiter.“
Anfang der Woche war bekannt geworden, dass das Impfzentrum vom Messegelände ins ICC umziehen soll. Ein Messesprecher hatte erklärt, für die Grüne Woche, die am 21. Januar startet, sollen die Messehallen wieder komplett genutzt werden.

Kalayci empfiehlt: „Kontakt nur mit Geimpften“

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat sich auf Twitter zu den steigenden Corona-Zahlen in Berlin geäußert. In einem Tweet schrieb sie am Donnerstagmorgen: „2G umfassend ist erforderlich“ und rief alle ab Zwölfjährigen dazu auf, sich impfen zu lassen sowie sich nach sechs Monaten eine Booster-Impfung zu holen. Sie fügte hinzu: „Empfehlung privat: Kontakt nur mit Geimpften“.
Am Mittwoch hatte der Senat eine umfassende Ausweitung der 2G-Regel in Berlin beschlossen und die Regeln am Arbeitsplatz wieder deutlich verschärft. Die Details lesen Sie hier.

Twitter-Video: Charité appelliert an Berliner, sich impfen zu lassen

2G wirkt: Erstmals wieder positiver Trend bei Erstimpfungen in Berlin

Wenn es um Immunisierungs-Motivation geht, scheint 2G besser zu wirken als ein Gratis-Döner: „Vorher war der Trend stets negativ“, sagt die Gesundheitsverwaltung. Mehr dazu lesen Sie im Tagesspiegel-Newsletter Checkpoint: Weitere Beiträge Der neue Morgenlage-Newsletter: Jetzt gratis anmelden!

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