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Coronavirus in Berlin : Rasanter Anstieg – erste Bezirke steuern auf Inzidenz von 2000 zu

Verstärkte Masken- und 3G-Kontrollen in Bussen und Bahnen + Gesundheitsämter fahren Kontaktnachverfolgung weiter zurück – Inzidenz über 1000 + Der Corona-Blog.

Coronavirus in Berlin : Rasanter Anstieg – erste Bezirke steuern auf Inzidenz von 2000 zu

Analyse eines Corona-Tests im Labor (Symbolbild).Foto: Hans Klaus Techt/APA/dpa

Die Inzidenzen in Berlin steigen. Einige Bezirke nähern sich aktuell der 2000er-Marke. In Mitte liegt der Wert am Mittwoch bei 1797. Mit Inzidenzen in Höhe von 1651 sowie 1477 liegen auch Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg deutlich über dem stadtweiten Schnitt von 1055.  (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Ab der kommenden Woche: Verstärkte FFP2-Masken- und 3G-Kontrollen in Bussen und Bahnen
  • Berlin-Neukölln: Kinder-Impfen ab Donnerstag im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt
  • Inzidenz in Berlin steigt auf 1055,1: Am höchsten ist der Wert in Mitte. Der Bezirk hat auch bundesweit die höchste Inzidenz.
  • Potsdam: Wegen zu hoher Corona-Zahlen gilt in der Stadt Potsdam ab Mittwoch, 0 Uhr, eine nächtliche Ausgangsbeschränkung – aber nicht für Geimpfte und Genesene.
  • Trotz Omikron-Welle: Senat hält weiter an Präsenzpflicht fest
  • 2G-Plus und FFP2-Maskenpflicht: Diese schärferen Corona-Regeln gelten in Berlin seit Samstag
  • Mehr Service: Wie gut wirkt meine Corona-Impfung noch, wann brauche ich den Booster? Die Antwort gibt der Tagesspiegel-Impfschutzrechner.
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Coronavirus in Berlin : Rasanter Anstieg – erste Bezirke steuern auf Inzidenz von 2000 zu

Rasanter Anstieg – erste Bezirke steuern auf Inzidenz von 2000 zu

Die Inzidenzen in Berlin steigen. Einige Bezirke nähern sich aktuell der 2000er-Marke. In Mitte liegt der Wert am Mittwoch bei 1797. Mit Inzidenzen in Höhe von 1651 sowie 1477 liegen auch Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg deutlich über dem stadtweiten Schnitt von 1055. 
Der Bezirk Mitte hat laut RKI sogar bundesweit die höchste Inzidenz. Gleich dahinter folgt Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg mit. Erst auf Platz vier folgt mit Bremen eine andere Region. Unter den zehn Landkreises mit den höchsten Inzidenzen sind insgesamt sechs Berliner Bezirke. Kein Beitrag vorhanden

Verstärkte FFP2-Masken- und 3G-Kontrollen in Bussen und Bahnen 

Fahrgäste von Bussen und Bahnen in Berlin und Brandenburg müssen sich in den kommenden Wochen auf verstärkte Kontrollen der FFP2-Maskenpflicht sowie der 3G-Regeln einstellen. Darauf haben sich die Verkehrsunternehmen gemeinsam mit Ländern, Kommunen und den Polizeibehörden verständigt, wie die Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), Susanne Henckel, am Mittwoch mitteilt.

„Die Schwerpunktkontrollen sind eine gute und bereits bewährte Maßnahme.“ Fachleute seien überzeugt, „dass die 3G-Regeln sowie das Tragen einer FFP2-Maske größere Übertragungen des Virus in Bus und Bahn verhindert“, sagte Henckel. „Das sollten wir unbedingt und alle gemeinsam auch weiterhin so fortführen.“

Die 3G-Regeln besagen, dass Fahrgäste in Bussen und Bahnen geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Wenn sie bei Kontrollen keinen entsprechenden Nachweis vorweisen können, droht ihnen der Rausschmiss. Die 3G-Regeln gelten im öffentlichen Nahverkehr seit November. Das Tragen einer FFP2-Maske gilt seit Samstag. (dpa)

Kinder-Impfen ab Donnerstag im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt

Grundschulkinder haben eine weitere Gelegenheit, sich impfen zu lassen. Vom 20. bis 22. Januar können Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1,  ihre Erstimpfung erhalten. Das teilte das Bezirksamt Neukölln am Mittwoch mit.
Geimpft wird den Angaben zufolge an allen drei Tagen von 10 bis 18 Uhr. Termine gibt es online unter www.doctolib.de oder telefonisch unter (030) 90282200. Es sei jedoch auch möglich, ohne Termin vorbeizukommen, hieß es.

Die Zweitimpfungen sollen vom 10. bis 12. Februar ebenfalls im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt stattfinden. Die Kinder müssen von einer oder einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Die Impfung gelte als Entschuldigung für ein Fehlen im Unterricht, hieß es weiter.
Verimpft wird nach Angaben des Bezirks ausschließlich der Kinder-Impfstoff von Biontech. Dieser ist seit Ende November für Kinder zwischen fünf und elf Jahren in der EU zugelassen. Rund 250 Impfungen können pro Tag im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt durchgeführt werden.

Berliner Gesundheitsämter fahren Kontaktnachverfolgung weiter zurück  

Wegen der starken Zunahme von Corona-Infektionen schränken Berlins Gesundheitsämter die Kontaktnachverfolgung weiter ein. „Die hohe Fallzahl hat eine noch stärkere Priorisierung zur Folge“, sagte der Gesundheitsstadtrat von Charlottenburg- Wilmersdorf, Detlef Wagner, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Darauf hätten sich die Ämter der zwölf Bezirke verständigt. Sie wollen sich demnach bei der Kontaktnachverfolgung künftig noch mehr auf Menschen aus gefährdeten (vulnerablen) Gruppen oder auf besondere Ereignisse wie Corona-Ausbrüche in Pflegeheimen konzentrieren.

Wagner verwies darauf, dass Gesundheitsämter die Nachverfolgung bereits vor Monaten reduziert hätten – nicht zuletzt wegen Personalmangels. „Wir können die Kontakte schon seit Oktober 2021 nicht mehr alle nachverfolgen“, schilderte er die Situation in seinem Bezirk, die in anderen Bezirken ähnlich ist. Nun nehme die Zahl der Infektionen wegen der Virus-Variante Omikron stark zu. Allein in Charlottenburg-Wilmersdorf hätten sich rund 70 Beschäftigte zuletzt mehr als 1000 gemeldeten Corona-Fällen pro Tag gegenübergesehen.
Die Praxis zeige, dass sich die meisten Infizierten von allein in Isolation begäben, fügte Wagner hinzu. „Das Prinzip Eigenverantwortung funktioniert gut.“ Gleichwohl bemühten sich die Mitarbeiter um individuelle Prüfung der Fälle.
Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hatte am Dienstag für neue Regeln zur Kontaktnachverfolgung plädiert. Geklärt werden müsse, an welchen Stellen dies noch sinnvoll sei, damit Gesundheitsämter „fokussierter arbeiten“ und entlastet werden könnten. Giffey forderte dazu bundesweit einheitliche Vorgaben und kündigte an, das Thema bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am kommenden Montag (24. Januar) anzusprechen.
Unterdessen sind aus der Berliner Bevölkerung Klagen zu hören, wonach die von Bund und Ländern vereinbarten neuen Regeln für die Isolation von Infizierten und die Quarantäne von Kontaktpersonen in den Bezirken teils unterschiedlich gehandhabt würden. Das sorge etwa bei Eltern und Kitas für Verunsicherung, wenn es um die Frage gehe, wie lange Kinder nach einer Corona-Infektion – oder deren Spielkameraden – zu Hause bleiben müssen.
Bezirksstadtrat Wagner sagte dazu, unterschiedliches Vorgehen der Ämter sei im Rahmen der Einzelfallprüfung rechtlich möglich. Gesundheitsämter könnten nicht weniger, aber in bestimmten Fällen durchaus mehr machen, als die Gesetzgebung vorsehe. Auch Schulen und Kitas könnten im Rahmen ihres Hausrechts in diesem Sinne abweichend handeln. Die neuen Regeln, die in Berlin seit dem vergangenen Freitag gelten, dienen dem Zweck, Quarantäne und Isolation zu verkürzen beziehungsweise die Quarantäne etwa bei Geboosterten – also Menschen mit Auffrischspritze – sogar zu vermeiden. (dpa)

Omikron-Variante verbreitet sich weiter in Brandenburg  

In Brandenburg ist die Omikron-Variante des Coronavirus weiter auf dem Vormarsch. Die Zahl der Infektionen mit ihr stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch. Bis Mitternacht Uhr wurden 4878 Fälle erfasst, am Dienstag waren es 4441. Darunter seien 746 Fälle, die mit einer Gesamtgenomsequenzierung nachgewiesen wurden; am Dienstag waren 704 gemeldet worden. Dazu kamen 4132 Verdachtsfälle, die über eine Polymerase-Kettenreaktion (PCR) festgestellt wurden. Am Dienstag waren es 3737. (dpa)

Corona-Zahlen in Brandenburg weiter gestiegen  

Die Corona-Zahlen in Brandenburg steigen weiter. Für die vergangenen sieben Tage meldeten die Gesundheitsämter 689,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, wie das Robert Koch-Institut am Mittwoch mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 463,0 gelegen. Besonders stark betroffen sind weiterhin die Landkreise, die an Berlin grenzen.

Darüber liegt auch Potsdam mit 1113,1. Die Landeshauptstadt belegt im Vergleich der Kreise und kreisfreien Städte bundesweit den neunten Platz.
Seit Beginn der Pandemie vor rund zwei Jahren haben sich nach den offiziellen Zahlen 280.429 Brandenburgerinnen und Brandenburger mit dem Virus angesteckt, mehr als jeder Zehnte im Land. 4929 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. (dpa)

Inzidenz in Berlin erstmals über 1000 – drei Bezirke bundesweit mit höchsten Werten

Das erste Mal seit Beginn der Pandemie hat die Inzidenz in Berlin die 1000er-Marke übersprungen. Sie liegt laut RKI am Donnerstag 1055,1. Die Ampel steht schon seit Wochen auf Rot. Der Bezirk mit der höchsten Inzidenz in Mitte mit 1797,2.
Laut RKI ist das deutschlandweit der höchste Inzidenzwert. Gleich dahinter folgt Neukölln mit 1651,8 und Friedrichshain-Kreuzberg mit 1477,7. Erst auf Platz vier folgt mit Bremen eine andere Region. Unter den zehn Landkreises mit den höchsten Inzidenzen sind insgesamt sechs Berliner Bezirke.

Die Lage auf den Intensivstationen den Berliner Krankenhäusern hat sich trotz steigender Klinikeinweisungen nicht verschärft. 17,6 Prozent der Intensivbetten sind nach Angaben vom Mittwoch mit Covid-19-Patienten belegt. Vor einer Woche waren es 19,1 Prozent gewesen.
Die Hospitalisierungsinzidenz stieg im selben Zeitraum jedoch von 10,6 auf 12,6. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Menschen binnen einer Woche wegen Corona ins Krankenhaus mussten. (mit dpa)

Gesundheitssenatorin: Fast alle Bezirke müssen Infektionen nachmelden

Nach Einschätzung von Berlins Gesundheitssenatorin Ulrike Gote ist die tatsächliche Pandemielage noch schlimmer als die Statistik zeigt. „Wir haben heute ausgewiesen mit gemeldeten Fällen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 962,7“, sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag nach einer Sitzung des Senats, bei der über das Thema beraten wurde. „Ich gehe aber davon aus, dass wir da deutlich drüber liegen.“
Gote wies darauf hin, dass ein Bezirk wegen technischer Probleme in den vergangenen Tagen gar keine Daten zu Corona-Fällen gemeldet habe. Dabei ging es um Marzahn-Hellersdorf. „Das wird jetzt aufgearbeitet“, kündigte die Gesundheitssenatorin an. „Insgesamt ist es so, dass in nahezu allen Bezirken viele Fälle nachzumelden sind.“
Andere Länder mit hohen Infektionszahlen wie Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein rechneten damit, dass sie die Spitze der Welle noch nicht erreicht haben, sagte Gote. „Auch ich gehe davon aus, dass wir hier noch einen Weg vor uns haben.“ Die Verdopplungszeit bei der Zahl der Infektionen habe sich allerdings zuletzt verlängert. Das bedeute, dass die Welle etwas langsamer komme und die bisher beschlossenen Maßnahmen Wirkung zeigten.
Die Welle habe sich nicht stoppen und verhindern lassen. „Aber dieses Abbremsen wird sich für uns insofern positiv auszahlen, so ist zumindest die Hoffnung, dass unsere kritische Infrastruktur im Bereich Krankenhäuser nicht so schnell so belastet wird, wie zu befürchten war“, sagte Gote. Mit Blick auf die Krankenhäuser sei sie noch beruhigt. „Wir sehen aber, dass auch hier die Fälle zunehmen.“ (dpa) Inzidenz von 0,0 in Berliner Bezirk: Tausende Corona-Fälle in Marzahn-Hellersdorf wegen voller Datenbank nicht gemeldet Seit mehr als einer Woche meldet Marzahn-Hellersdorf keine Corona-Fälle. Rund 6000 Fälle müssen nachgemeldet werden. Das könnte der Grund für die stadtweit sinkende Inzidenz sein. tagesspiegel Hohe Corona-Zahlen: Potsdam erlässt Ausgangsbeschränkung für UngeimpfteWegen zu hoher Corona-Zahlen gilt in der Stadt Potsdam ab Mittwoch, 0 Uhr, eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Das gab die Stadtverwaltung am Dienstag im Amtsblatt öffentlich bekannt. Die Maßnahme werde laut Eindämmungsverordnung ergriffen, wenn an drei aufeinander folgenden Tagen der Sieben-Tage-Inzidenzwert – die Neuinfektionen innerhalb einer Woche bei 100.000 Einwohnern – 750 übersteige, hieß es. Die Beschränkung gelte nun von 22 bis 6 Uhr.

Am Samstag lag nach den Angaben die Sieben-Tage-Inzidenz bei 809,4 und am Sonntag und Montag jeweils bei 874,7. Der aktuelle Wert für Dienstag wurde mit 974,1 ermittelt.
Für die Festlegung der Ausgangsbeschränkung muss auch der Anteil der intensivmedizinisch versorgten Covid-19-Patienten an den tatsächlich zu Verfügung stehenden Intensivbetten berücksichtigt werden. Der Anteil darf an drei Tagen hintereinander nicht über 10 liegen. Von Samstag bis Montag wurden Werte von 14,8 und dann jeweils 14,7 ermittelt. Die Ausgangsbeschränkung gilt nicht für genesene und geimpfte Personen. (dpa)

Inzidenz in Brandenburg steigt weiter auf 635,3

In Brandenburg steigt die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen weiter. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag wurde hier ein Wert von 635,3 ermittelt. Am Montag betrug er 580,7. Vor einer Woche hatten sich rechnerisch 491,8 Menschen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit dem Virus angesteckt. Derzeit liegt Brandenburg über dem Bundeswert, den das Robert Koch-Institut am Dienstag mit 553,1 angab.
Die höchste regionale Sieben-Tage-Inzidenz verzeichneten aktuell die Stadt Potsdam mit 974,1 sowie die Landkreise Havelland (863,4) und Teltow-Fläming (823,6). Die Warnampel stand bei der Sieben-Tage-Inzidenz weiter auf Rot und beim Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten zeigte sie mit 15 Prozent Gelb.
Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der binnen der vergangenen Woche in Krankenhäuser eingelieferten Covid-Patienten, betrug 2,77, womit die Ampel hier noch auf Grün stand. Bei einem Wert über 3 würde sie auf Gelb umspringen. Insgesamt lagen 431 an Sars-CoV-2 Erkrankte im Krankenhaus, davon 115 auf Intensivstationen. Innerhalb eines Tages wurden am Dienstag 2834 neue Corona-Infektionen gemeldet. Am Montag waren es 702, oft werden über das Wochenende Daten aber nur schleppend und unvollständig übermittelt. (dpa) Giffey: „Wir sind nach wie vor in einer Situation, in der wir nicht vom über den Berg sein sprechen können. Wir sind noch nichtmal am höchsten Punkt des Berges angekommen.“

0,5 Prozent der Tests an Schulen positiv – Senat hält an Präsenzpflicht fest

Trotz der Omikron-Welle will der Berliner Senat nicht vom Präsenzbetrieb an Schulen abweichen. „Wir sind uns nach wie vor einig, dass das Fortführen der Präsenz an Schulen ganz entscheidend und wichtig ist, um das Kindeswohl nicht zu gefährden„, sagte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) nach der Senatssitzung am Dienstag.
Sie kündigte an, dass in der ersten Woche nach den Winterferien Anfang Februar wieder täglich, sprich fünfmal in der Woche, getestet werden soll. Um die regelmäßigen Testungen an Schulen beizubehalten, seien bis Ostern ausreichend Tests zur Verfügung, sagte Giffey. Die Positivrate aller Tests an Schulen habe in der vergangenen Woche bei 0,5 Prozent bei Personal und Schülern gelegen. „Mehr als 99 Prozent sind negativ. In einer solchen Situation halten wir es für weiter vertretbar, das Schule stattfindet und das wir ein solches Angebot machen“, sagte Giffey.

Quote bei 48,2 Prozent: Bis Ende Januar soll die Hälfe der Berliner geboostert sein

Die Impfquote beim Boostern ist in Berlin auf 48,2 Prozent gestiegen. Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) sagte dazu in der Pressekonferenz nach der wöchentlichen Senatssitzung am Dienstag: „Wir nähern uns sehr sehr stark einer Impfquote von 50 Prozent beim Boostern und werden das Ziel zum Monatsende erreichen.“ Die Quote der Erstimpfungen liegt bei 76,2 Prozent – bis Monatsende sollen es 80 werden.

Ausgabe kostenloser FFP2-Masken in Friedrichshain-Kreuzberg

Seit dem 15. Januar gilt in Bussen und Bahnen eine verschärfte Maskenpflicht, das Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr ist Pflicht. Deswegen werden ab Mittwoch, 19. Januar, im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg vom Senat zur Verfügung gestellte Schutzmasken „an Bedarfsberechtigte“ verteilt, wie Sozialstadtrat Oliver Nöll (Linke) mitteilt. Berechtigt seien Empfänger:innen von folgenden Leistungen: ALG II, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Hilfen zur Pflege, Wohngeld, Eingliederungshilfen und Kinderzuschlag, BAföG.
Es können fünf Masken pro Person abgeholt werden. Die Ausgabe kann laut Bezirksamt nur mit Vorlage des Berlinpasses oder einem aktuellen Leistungsbescheid erfolgen. Die Adressen und Öffnungszeiten der 14 Abholstationen finden Sie hier. (Corinna von Bodisco)

Impfzentrum Messe: Rund 900.000 Impfungen in einem Jahr

Im Impfzentrum auf dem Messegelände in Berlin-Charlottenburg sind bisher fast 900.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Der Impfbetrieb startete am 18. Januar vor einem Jahr, wie der Malteser Hilfsdienst am Dienstag mitteilte, der das Impfzentrum im Auftrag der Gesundheitsverwaltung betreibt. Es ist das größte Impfzentrum der Malteser in Deutschland. In Berlin nahm das erste Impfzentrum Ende Dezember 2020 in Treptow-Köpenick den Betrieb auf, das allerdings mit vier anderen inzwischen wieder geschlossen wurde. Das Impfzentrum in den Messehallen ist damit berlinweit das am längsten geöffnete.
Zum Start vor einem Jahr gab es zunächst nur 250 Impfungen, Mitte März waren es bereits insgesamt 100 000. Nach 100 Tagen war rund eine Viertelmillion Impfungen erreicht. Ende Juli gab es die ersten Spontan-Impfungen ohne Terminbuchung, Mitte September eine Impfaktion mit Live-Musik.
Seit Mitte Dezember werden auch Fünf- bis Elfjährige auf dem Messegelände gegen Corona geimpft. Heute sind im Impfzentrum Messe dem Malteser Hilfsdienst zufolge täglich bis zu 5000 Impfungen möglich. Die Kapazität wird allerdings in der Regel nicht ausgeschöpft. Der Rekordwert lag am 27. Dezember bei fast 5000 Impfungen. Das Impfzentrum soll bis mindestens Ende Februar geöffnet bleiben, über dessen Zukunft danach müsse die Politik entscheiden, sagte eine Sprecherin des Hilfsdienstes. (dpa)

Corona-Inzidenz in Berlin bei 962,8   

Die Corona-Inzidenz in Berlin ist nach einem leichten Rückgang am Vortag wieder gestiegen. Der Wert lag am Dienstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 962,8. Am Montag waren es 947,7. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. Allerdings wies der Berliner Senat in seinem Lagebericht auch am Dienstag darauf hin, dass wegen technischer Probleme Daten aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf nicht übermittelt werden konnten. Berlin weist weiterhin die zweithöchste Inzidenz aller Bundesländer auf, nach Bremen und vor Hamburg.

Laut RKI wurden in Berlin zwischen Montag und Dienstag 7551 Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl aller nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 404.691. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden nicht registriert. Seit Pandemiebeginn starben in Berlin nachweislich 4067 Menschen an oder mit dem Virus. (dpa)
 

Zahl der PCR-Tests sprunghaft gestiegen – auf fast 47.000 pro Woche

Die Zahl der PCR-Tests in Berlin ist erheblich gewachsen – auf zuletzt fast 47.000 pro Woche. Sie schwanke zwar, steige aber stetig an, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. So gab es vom 13. bis 19. Dezember in den landeseigenen Testzentren 9.826 PCR-Tests und in den gewerblichen Teststellen 3.181. In der vergangenen Woche vom 10. bis 16. waren es in den landeseigenen Testzentren 32.197 Tests und in den gewerblichen Teststellen 14.736.

„Die Labore weiten ihre Kapazitäten außerdem soweit wie möglich aus“, so eine Sprecherin der Gesundheitsverwaltung. Das werde für die Omikron-Welle allerdings nicht reichen. „Deshalb hat der Bundesgesundheitsminister eine Priorisierung für PCR-Tests angekündigt.“ Wie diese umgesetzt werde, sei noch offen. „Denkbar wäre zum Beispiel eine Priorisierung der begrenzt verfügbaren PCR-Tests auf symptomatische Personen und gegebenenfalls vulnerable Gruppen.“

Einen entsprechenden Antrag zur Änderung der Corona-Teststrategie hat Berlin bereits gestellt. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, der den Gesundheitsministern vor einer Videokonferenz am Montagabend vorlag. Damit soll einer Überlastung der Laborkapazitäten entgegengewirkt werden.

Berlins neue Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) hat in der vergangenen Woche mehrfach darauf hingewiesen, dass die PCR-Testkapazitäten angesichts der steigenden Nachfrage nicht ausreichten. Am Donnerstag sagte sie im Abgeordnetenhaus: „Wir können selbstverständlich die PCR-Kapazitäten noch etwas steigern in Berlin, das tun wir auch.“ Um das zu erreichen kündigte sie unter anderem längere Öffnungszeiten und mehr Personal für die landeseigenen Testzentren an. „Aber eins ist auch klar: Es wird am Ende nicht reichen.“ (dpa)

Hikel erwartet Lockdown-Debatte bei weiter steigenden Corona-Zahlen

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Martin Hikel, rechnet bei weiter zunehmenden Corona-Zahlen mit einer Lockdown-Debatte. „Wenn die Zahlen weiter so krass ansteigen, werden wir um eine Lockdown-Diskussion nicht herumkommen“, sagte der SPD-Politiker dem Nachrichtenportal „Welt“ (Montag). „Entscheidend ist dann die Lage in den Krankenhäusern. Auch wenn anteilig weniger Menschen schwer erkranken, kann das bei sehr vielen Infektionen eben auch zu sehr hohen Zahlen im Krankenhaus führen“, so Hikel mit Blick auf die Virusvariante Omikron.
Wenn sich die Lage in den Kliniken bundesweit zuspitze, müsse man gegebenenfalls auch wieder härtere Maßnahmen treffen. Er denke dabei an das, was man aus dem vergangenen Winter kenne, sagte Hikel. „Also beispielsweise die Schließung von Geschäften. Es ist möglich, dass wir wieder über Ausgangssperren sprechen – auch wenn ich da verfassungsrechtliche Zweifel habe. Wir dürfen zudem nicht vergessen, welche wirtschaftlichen Folgen die Schließung von Geschäften hatte.“

Er wisse, dass viele Gewerbetreibende sich sehr verantwortungsvoll verhielten. „Deswegen finde ich es immer schwieriger, solche Maßnahmen zu vertreten. Und trotzdem können wir sie nicht ausschließen, weil wir letztlich die Gesundheitsversorgung sicherstellen müssen.“ (dpa)

BVG weitet Kontrollen der Maskenpflicht nicht aus

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen die Kontrollen wegen der seit Samstag geltenden verschärften Maskenpflicht in Bussen und Bahnen nicht ausweiten. Ob Fahrgäste sich an die betreffenden Regeln halten, werde grundsätzlich schon seit Einführung der Maskenpflicht im Frühjahr 2020 kontrolliert, sagte BVG-Sprecher Johannes Schwentu am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Das macht der Sicherheitsdienst im Rahmen der regulären Streifentätigkeit.“ Dafür seien bei der BVG rund 250 Mitarbeiter im Einsatz. Die regelmäßigen Kontrollen beschränkten sich allerdings nicht auf die Maskenpflicht. „Die Allermeisten halten sich aber auch ohne Kontrolle daran.“
Schwentu wies darauf hin, dass die verschärfte Maskenpflicht nur in den Fahrzeugen, aber nicht auf den Bahnsteigen oder im Bahnhofsbereich gilt. In Bussen und Bahnen sind nun FFP2-Masken vorgeschrieben. „Kinder und Jugendliche zwischen und 14 Jahren können weiter eine normale medizinische Maske tragen“, sagte Schwentu. Für Kinder unter sechs gilt die Maskenpflicht ohnehin nicht.
„Wir werden am Anfang verstärkt auf Kommunikation und Information setzen“, sagte der BVG-Sprecher. Fahrgästen, die sich ausdrücklich weigern, eine Maske beziehungsweise eine FFP2-Maske zu tragen, drohe allerdings eine Strafe. (dpa)

Mehr Corona-Infizierte in Brandenburg – Inzidenz steigt auf 580,7

Die Zahl der Corona-Infizierten in Brandenburg nimmt weiter zu. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Potsdam stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag auf 580,7, nach 573,2 am Sonntag. Vor einer Woche hatten sich 518 Menschen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit liegt Brandenburg über dem Bundeswert, den das Robert Koch-Institut am Montagmorgen mit 528,2 angab.
Die höchste regionale Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet derzeit der Landkreis Havelland mit 887,1 Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Es folgen Potsdam mit einem Wert von 874,7 und der Kreis Teltow-Fläming (800,9).
Die Omikron-Variante ist seit dem Jahreswechsel in Brandenburg dominant. Omikron verbreitet sich schneller als die bisher dominierende Delta-Variante des Coronavirus. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der Omikron-Fälle in den vergangenen Tagen deutlich. Bis Freitag wurden demnach insgesamt 3247 Fälle der Coronavirus-Variante gezählt. Darunter seien 521 Fälle, die mit einer Gesamtgenomsequenzierung nachgewiesen wurden, und 2726 Verdachtsfälle, die über eine Polymerase-Kettenreaktion (PCR) festgestellt wurden.
Die Warnampel steht bei der Sieben-Tage-Inzidenz weiter auf Rot. Beim Anteil der Intensivbetten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten ist die Ampel mit 14,7 Prozent im gelben Bereich. Bei den neuen Krankenhauspatienten mit Covid-19 steht sie mit 2,73 auf Grün. 437 Menschen liegen mit einer Covid-Erkrankung im Krankenhaus, davon befinden sich mit Stand Sonntag 112 auf Intensivstationen.
Innerhalb eines Tages kamen 702 neue Corona-Infektionen landesweit hinzu. Allerdings hatten mehrere Landkreise am Wochenende keine Daten übermittelt, wie aus der Übersicht des Gesundheitsministeriums hervorgeht. (dpa) Weitere Beiträge Der neue Morgenlage-Newsletter: Jetzt gratis anmelden!

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