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Bundeswehr wäre „Riesen-Hilfe“Berliner Senat bereitet 2G+ als zusätzlichen Corona-Schutz vor

Bundeswehr wäre „Riesen-Hilfe“Berliner Senat bereitet 2G+ als zusätzlichen Corona-Schutz vor

2G gilt seit Montag in Berlin – und die Regelung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie könnten noch ausgeweitet werden (Symbolbild)

Foto: THOMAS KIENZLE/AFP Teilen Twittern Senden 16.11.2021 – 14:56 Uhr

Berlin – Nach der Einführung der 2G-Regel erwägt der Berliner Senat weitere Schritte zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Es werde für die nächste Woche vorbereitet, über 2G hinaus die Möglichkeit von 2G plus umzusetzen, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung.

Während bei 2G nur Geimpfte und Genesene zugelassen würden, könne 2G plus etwa heißen, dass zusätzlich auch Abstände eingehalten oder Masken getragen oder negative Tests vorgelegt werden müssten.

Bundeswehr wäre „Riesen-Hilfe“Berliner Senat bereitet 2G+ als zusätzlichen Corona-Schutz vor

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am 16. November 2021 auf der Pressekonferenz

Foto: Wolfgang Kumm/dpa

„Das bereiten wir jetzt vor im Senat, so dass wir für die Wintermonate noch einmal ein zusätzliches Instrument haben, um auf die Situation zu reagieren“, sagte Müller. Institutionen und deren Besucher sollen so zusätzliche Sicherheit erhalten. Die genaue Ausgestaltung sei noch offen. „Dass wir aber ein Plus formulieren wollen, darüber waren wir uns heute einig.“

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Quelle: info.bild.de

Erst seit Montag gelten in Berlin verschärfte Corona-Regeln in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens, die der Senat in der Vorwoche beschlossen hatte.

Zu Restaurants, Kinos, Theatern, Museen, Galerien oder Konzerthäusern haben nur noch Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt, nicht aber ungeimpfte Getestete (3G). Das betrifft auch Sporthallen, Schwimmbäder, Freizeiteinrichtungen, Spielhallen, Friseur- und Kosmetiksalons, Fitness- und Tanzstudios. Davon ausgenommen sind Menschen, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, und solche, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

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Quelle: info.bild.de

Mehr Spielraum beim Boostern?

Für das Verabreichen von Corona-Auffrischimpfungen hofft Berlins Regierungschef künftig auf mehr Spielraum. Es gebe im Moment eine klare Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), die sogenannten Booster zunächst Älteren und sechs Monate nach der Zweitimpfung zu verabreichen, erläuterte der SPD-Politiker. Was die Älteren anbelange, sei dies auch „richtig und wichtig“.

Aber man müsse darüber hinausgehen: mit mehr Flexibilität entweder durch Beschlüsse auf Bundesebene oder durch eine andere Stiko-Empfehlung.

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Problem: Personalmangel bremst in Berlin den geplanten Wieder-Ausbau der Infrastruktur für Corona-Impfungen.

Wer dieses Vorhaben unterstützen wolle und entsprechende Kenntnisse habe, sei aufgerufen sich zu melden, sagte Müller. Man sei beim Ausbau noch nicht so weit wie gewünscht. Es mangele nicht an Geld oder Räumlichkeiten, sondern an Personal.

Voriges Jahr hätten Menschen aus der Gastronomie, Hotellerie und Kultur in den Impfzentren ausgeholfen, nach den vergangenen entspannteren Monaten hätten viele jedoch wieder andere Aufgaben gefunden, schilderte Müller. „Uns fehlen schlichtweg viele Menschen, um noch schneller die Impfzentren ausbauen zu können.“ Man sehe bereits eine erhöhte Nachfrage nach Impfungen.

Bundeswehr zu Corona-Einsatz willkommen

Angesichts der stark gestiegenen Corona-Zahlen sollen demnächst in Berlin erneut Soldaten bei der Kontaktnachverfolgung und anderen Aufgaben helfen. Das kündigte Müller an. „Selbstverständlich wollen wir die Bundeswehr einsetzen, werden wir sie einsetzen, und teilweise ist es schon erfolgt jetzt wieder“, sagte der SPD-Politiker. Dies sei in der aktuellen Situation eine „Riesen-Hilfe“.

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