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Bis zu 28 Grad am Dienstag : Sommerwetter in Berlin und Brandenburg schon im Mai

Ab 25 Grad sprechen Meteorologen von einem Sommertag. Dienstag und Mittwoch ist das der Fall. Freibad und Eisdielen locken – während ein neues Dürrejahr droht.

Bis zu 28 Grad am Dienstag : Sommerwetter in Berlin und Brandenburg schon im Mai

Die Sonne brennt. Ein Mann joggt auf dem Tempelhofer Feld.Foto: Taylan Gökalp/dpa

Es ist der 10. Mai – und Berlin und Brandenburg steht ein sommerlicher Tag bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am Dienstag in der Hauptstadtregion Höchsttemperaturen von bis zu 28 Grad.

Am Vormittag ist der Himmel voraussichtlich klar, während am Nachmittag und am Abend Wolken aufziehen. Die Nacht zum Mittwoch wird stark bewölkt erwartet, trotzdem bleibt es trocken. Die voraussichtliche Tiefsttemperatur liegt bei 12 Grad.

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Der Mittwoch bleibt voraussichtlich wolkig. In Brandenburg werden Temperaturen zwischen 23 und 26 Grad erwartet, in Berlin liegt die Höchsttemperatur voraussichtlich sogar zwischen 26 und 29 Grad.

Meteorologen sprechen ab 25 Grad von einem Sommertag. Was für den Augenblick erfreulich klingt, zu einem Besuch im Freibad oder in der Eisdiele verlockt, erweist sich als problematisch, wenn man den Blick weitet.

Infolge des Klimawandels nimmt der Regen in Berlin ab und die Trockenheit zu: Der Region droht das fünfte Dürrejahr nacheinander.

Der März 2022 ging bereits als vierttrockenster Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1908 in die Statistik ein, im April konzentrierte sich der Regen auf wenige Tage [lesen Sie mehr bei Tagesspiegel Plus].

Damit hält auch die Debatte über die richtige Klimapolitik an. Berlin hat sich im Klimaschutz- und Energiewendegesetz dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu werden, indem es den Ausstoß von Treibhausgasen verringert.

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Ein Volksbegehren „Berlin 2030 Klimaneutral“ fordert, dieses Ziel bereits 15 Jahre früher zu erreichen. Der Senat lehnt eine Verschärfung der bestehenden Vorgaben jedoch ab.

„Wir müssen jetzt all unsere Kraft dafür verwenden, in Berlin zu wirklich effektiven, konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung in den entscheidenden Sektoren zu kommen – statt immer nur neue Klimaschutzziele in Gesetze zu schreiben“, sagte Umweltsenatorin Bettina Jarasch (Grüne) Anfang Mai. (Tsp, dpa)

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