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Berlin und Bonn: Beamtenflüge der Luftwaffe zu 78 Prozent komplett leer

"Klimapolitischer Irrsinn": Beamtenflüge zwischen Berlin und Bonn sind zu 78 Prozent komplett leer

Berlin und Bonn: Beamtenflüge der Luftwaffe zu 78 Prozent komplett leer

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) steigt am Flughafen BER in einen Airbus. Dienstag, 25.01.2022, 09:21

Die meisten Flüge der Luftwaffe zwischen den beiden deutschen Regierungsstandorten Berlin und Bonn sind überwiegend Geisterflüge. Seit November 2020 sind 336 Flüge ohne Passagiere abgehoben. Die neuen Zahlen rücken die schädliche Klimabilanz der Beamtenflüge in den Fokus.

Die Flugbereitschaft der Luftwaffe ist zwischen ihren Standorten in Köln/Bonn und Berlin weiterhin ganz überwiegend ohne Passagiere unterwegs. In den 13 Monaten seit November 2020 habe es 336 Leerflüge auf den Strecken gegeben, schrieb das Verteidigungsministerium auf eine Anfrage des Linken-Fraktionschefs Dietmar Bartsch. Der Anteil sogenannter Bereitstellungsflüge ohne Passagiere betrug damit rund 78 Prozent von insgesamt 431 Flügen zwischen den Standorten.

Das Verteidigungsministerium antwortet:

Bereitstellungsflüge (ohne Passagiere) wurden und werden sinnvoll zur Erfüllung der Aus- und Weiterbildungsprogramme der für Luftfahrzeugbesatzungen geforderten jährlichen Flugstunden und Verfahren genutzt.

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