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Ankündigung im Bayrischen Rundfunk : „Letzte Generation“ möchte Flughafenbetrieb am BER mit Ballons lahmlegen

Eine Aktivistin der Gruppe hat angekündigt, den Flugverkehr zum Erliegen bringen zu wollen. An weiteren deutschen Flughäfen sei Ähnliches geplant.

Ankündigung im Bayrischen Rundfunk : "Letzte Generation" möchte Flughafenbetrieb am BER mit Ballons lahmlegen

Klimaschutz-Aktivisten der Initiative „Aufstand der letzten Generation“ blockieren eine Zufahrt zum Hauptstadt-Flughafen BER.Foto: Paul Zinken/dpa

Eine Aktivistin der Gruppe „Aufstand der letzten Generation“ kündigte am Mittwochabend im Bayrischen Rundfunk (BR) an, am kommenden Freitag den Betrieb am Flughafen BER mit Ballonen lahmlegen zu wollen.

Sie werde mit Ballonen in die Sicherheitsraum des Flughafen Berlin-Brandenburg gehen und „dafür sorgen, dass der Flugverkehr gestoppt werden muss“, sagte die zugeschaltete Aktivistin Miriam Meyer in der Sendung „Münchner Runde“ des BR.

Man werde rechtzeitig mit dem Tower kommunizieren, wo die Ballone steigen sollen, damit es zu keiner Gefährdung komme. „Wir möchten keine Menschen gefährden“, sagte die Aktivistin. „Wir sind fest entschlossen, weiter friedlich zu bleiben“.

Ähnliche Aktionen sind der Aktivistin zufolge auch an den Flughäfen in München und Frankfurt am Main geplant. Meyer entschuldigte sich vorab bei allen Passagieren und empfahl diesen, ihre Flüge umzubuchen.

Die „Letzte Generation“ hat seit Ende Januar in Berlin und anderen deutschen Großstädten immer wieder Autobahnen blockiert. Sie fordern eine bessere Klimapolitik sowie ein „sofortiges Essen-Retten -Gesetz“.

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Erst am Mittwochmorgen kam es am Flughafen BER zu einer Blockade der Autobahnauffahrt durch Aktivisten. Auch in München und Frankfurt am Main wurden die Flughäfen blockiert.

Die Gruppe kündigte in den vergangenen Tagen bereits an, ihren Protest verschärfen zu wollen und auf die „anfällige Infrastruktur“ auszudehnen. Die Polizei erklärte am vergangenen Sonntag, darauf vorbereitet zu sein und Vorkehrungen getroffen zu haben. „Wir haben die Lage im Blick und vorbereitet, um kurzfristig zu reagieren“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag mit Blick auf den Flughafen BER.

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) teilte am Dienstag mit, die Polizei habe inzwischen zwölf Verfahren gegen Autobahnblockierer an die Staatsanwaltschaft übergeben. Insgesamt habe die eingerichtete Sonderermittlungsgruppe „EG Asphalt“ bislang 214 Verfahren eingeleitet. (tsp)

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