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Air Liquide baut bei BASF Anlage für Luftzerlegung

Air Liquide baut bei BASF Anlage für Luftzerlegung

Industrieanlagen auf dem Gelände der BASF Schwarzheide GmbH. Donnerstag, 01.07.2021, 17:05 BASF will künftig Kathodenmaterialien für Hunderttausende E-Autos herstellen und investiert dafür Millionen Euro in den Lausitzer Standort Schwarzheide. Ein französischer Konzern ist Partner – mit einer neuen Anlage, die Luft bereitstellt.

Eine neue Anlage des französischen Unternehmens Air Liquide auf dem Gelände von BASF in Schwarzheide wird künftig Sauerstoff und Stickstoff für den Chemiekonzern produzieren und auch CO2-freie Druckluft bereitstellen. BASF benötigt diese Stoffe für die Produktion von Batteriematerialien. Am Donnerstag erfolgte für die Luftzerlegungsanlage der symbolische erste Spatenstich auf dem BASF-Werksgelände. Der französische Konzern wird den Angaben zufolge rund 40 Millionen Euro in den Bau investieren.

Die neue Anlage wird auf einem rund 12.000 Quadratmeter großen Areal errichtet und soll 2023 in Betrieb gehen. Sie wird zudem Flüssigprodukte etwa für Kunden aus der Automobil-, Food- oder Metallbranche produzieren. Dabei arbeitet sie nach dem Prinzip der Luftzerlegung, bei der die Umgebungsluft angesaugt, gereinigt, verdichtet und gekühlt wird.

«Die Luftzerlegungsanlage von Air Liquide schafft eine der Voraussetzungen, damit wir künftig als Teil der europäischen Wertschöpfungskette für Elektromobilität erfolgreich sein und besonders nachhaltige Batteriematerialien herstellen können», erklärte Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide. Die neue Anlage werde flüssige Produkte direkt vor Ort produzieren und damit Produktlieferungen per Straßentransport stark reduzieren, ergänzte Gilles Le Van, Vorsitzender der Geschäftsführung von Air Liquide Deutschland. «Dies ist ein wichtiger Baustein für die Erreichung unserer Klimaziele.»

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