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5,05 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer : Das „Triell“ dämpft die „Tatort“-Dominanz

Der Frankfurter „Tatort“ holte mit 7,19 Millionen den Tagessieg am Sonntag, doch das „Triell“ mit 5,05 Millionen verkleinerte die Krimi-Quote deutlich.

5,05 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer : Das "Triell" dämpft die "Tatort"-Dominanz

Das „Triell“ bei RTL mit den Moderatoren Peter Kloeppel und Pinar Atalay holte 5,05 Millionen Menschen vor die Bildschirme.Foto: dpa

Da mussten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer entscheiden, wo sie am Sonntagabend das Quantum Spannung besorgten – beim Krimi oder bei der Politik? Der ARD-„Tatort: Wer zögert, ist tot“, der seine Saison mit dem Frankfurter Krimi eröffnete, lag schließlich vorne. 7,19 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer reichten für den Tagessieg. Allerdings ist diese Quote für eine „Tatort“-Premiere mehr am unteren Rand zu sehen als im guten Durchschnitt. Was natürlich am ersten „Triell“ der deutschen Fernsehgeschichte lag: Die Auseinandersetzung der Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock von den Grünen mit den Konkurrenten Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) interessierte 5,05 Millionen, was für RTL am Sonntagabend einen absoluten Rekordwert darstellt. Erfreulich für den kommerziellen Sender zudem, dass der Marktanteil von 25,9 in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen von keiner anderen Sendung überholt wurde.

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Der „Triell“-Erfolg strahlte auch auf die nachfolgenden Sendungen ab. Die auf den „Tatort“ folgende Talkshow „Anne Will“ wollten 2,99 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sehen, ein Wert, der unter dem sonstigen Durchschnitt der zuschauerträchtigsten Gesprächssendung im deutschen Fernsehen. An den Wert der RTL-Analyse nach dem „Triell“ kam „Anne Will“ nicht heran. Die von Frauke Ludowig moderierte Sendung erreichte 3,85 Millionen.

Am 12. September folgt das nächste „Triell“, an diesem Sonntag übertragen ARD und ZDF parallel. Und es gibt keinen „Tatort“.

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