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3G, 2G, Maskenpflicht : Auch Berlin lässt Corona-Regeln auslaufen – was wann, wie, wo gilt

In einer Sondersitzung des Senats sollen die bundesweit vorgegebenen Änderungen für Berlin beschlossen werden. Welche Regeln dann noch gelten. Ein Überblick

3G, 2G, Maskenpflicht : Auch Berlin lässt Corona-Regeln auslaufen – was wann, wie, wo gilt

Ohne Masken in den Sommer: Bei Großveranstaltungen entfallen auch die Zuschauerbegrenzungen.Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin wird an diesem Sonnabend voraussichtlich das Auslaufen der meisten Corona-Auflagen zum 1. April beschließen. Der Senat komme um 9 Uhr zu einer Sondersitzung zusammen, sagte eine Sprecherin dem Tagesspiegel.

Ziel sei es, die bisher bestehenden Maßnahmen noch bis zum 31. März zu verlängern. Dies entspricht der vom Bund eingeräumten Übergangsfrist, die die Länder bis zum 2. April nutzen können.
Das bisherige Infektionsschutzgesetz läuft am Sonntag aus.

Das neue Infektionsschutzgesetz beschlossen Bundestag und Bundesrat am Freitag. Mit ihm fallen fast alle coronabedingten Einschränkungen weg. An ihre Stelle treten einige Basisschutzmaßnahmen. Schärfere Schutzmaßnahmen sind künftig nur in Infektions-Hotspots möglich. Welche Regeln sollen in Berlin ab 1. April noch gelten?

Maskenpflicht

Im Basisschutz des Bundes gilt die Maskenpflicht nur noch in Kliniken, Pflegeheimen, Bussen und Bahnen. Andere Innenräume, wie Geschäfte, Supermärkte, Bars oder Restaurants können wieder ohne Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden.

Testpflicht

Für bestimmte Bereiche schreibt auch der Basisschutz des Bundes Tests vor. Dazu zählen Heime, Schulen und Kitas.

Alle anderen Schutzmaßnahmen, wie Zugangsbeschränkungen (3G und 2G-Plus), Zuschauerbeschränkungen (etwa in Fußballstadien) oder Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen fallen weg.

Einzig, wenn ein Landesparlament beschließt, eine Region als Infektions-Hotspot auszurufen, können wieder strengere Auflagen eingeführt werden. Am Dienstag hatte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) noch gesagt, dass Berlin wohl nicht als Hotspot gelten werde.

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„Das geht nur, wenn wir massiv ansteigende Infektionszahlen haben, massiv ansteigende Belastung der kritischen Infrastruktur und der Krankenhäuser, der Gesundheitsversorgung und den Intensivstationen. Das sehen wir aber im Moment nicht.“

Am Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin laut Robert-Koch-Institut (RKI) noch bei 871. Am Freitag war sie bereits auf 1145 gestiegen. Damit wies Berlin im Vergleich der Bundesländer trotzdem den zweitniedrigsten Wert auf. Bundesweit wurden dem RKI am Freitag fast 300.000 Neuinfektionen gemeldet – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

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